Aktuelles

Klimamigration: Das Recht zu bleiben – Terra Madre 2026

Klimamigration: Das Recht zu bleiben – Terra Madre 2026
(c) Claudia Saglietti
10.09.2026 - Terra Madre 2026: Bäuer*innen und indigene Gemeinschaften zeigen, wie Klimakrise, Landrechte und Ernährung zusammenhängen – und was Bleiben ermöglicht. Bei Terra Madre 2026 untersuchen Bäuer*innen, indigene Führungspersönlichkeiten und ländliche Gemeinschaften aus aller Welt, wie Klimaschocks, Landdruck und schwache ländliche Ökonomien Menschen zum Weggehen zwingen – und was nötig ist, um Bedingungen zu schaffen, die ein Bleiben ermöglichen.

Rückblick: Tag der Fische 2026 beim Bio-Forellenhof Benecke

Rückblick: Tag der Fische 2026 beim Bio-Forellenhof Benecke
© Slow Food Deutschland
01.09.2026 - Am 22. August lud Slow Food Deutschland zum "Tag der Fische" ein – diesmal zu Gast bei der Bio-Forellenzucht Benecke in Jelmstorf. In diesem Rückblick werden wir von Manfred Kriener über den Hitzesommer 2026 informiert, über Forellenzüchter im Klimastress und die Schönheit der Regenbogenforelle.

Terra Madre Salone del Gusto 2026: Programm und Teilnehmerversammlung

Terra Madre Salone del Gusto 2026: Programm und Teilnehmerversammlung
Terra Madre Präsentation © Claudia Saglietti
31.08.2026 - Ernährung, Biodiversität und Frieden: Globale Vordenker:innen versammeln sich beim Terra Madre Salone del Gusto 2026. Vom 24. bis 27. September kommen internationale Stimmen in Turin zusammen, um über Biodiversität, Ernährungsgerechtigkeit und die Zukunft der Lebensmittelsysteme zu diskutieren. Besucher*innen können sich auf ein breit gefächertes Programm aus Konferenzen und Workshops freuen sowie auf den internationalen Marktplatz mit besonderen Lebensmitteln aus aller Welt.

Slow Food verurteilt die Abstimmung der EU zur Deregulierung neuer Gentechnik: Verrat an Landwirt*innen, Biodiversität und Bürgerrechten

Slow Food verurteilt die Abstimmung der EU zur Deregulierung neuer Gentechnik: Verrat an Landwirt*innen, Biodiversität und Bürgerrechten
(c) pexels / Deon Black
18.06.2026 - Gestern hat das Europäische Parlament dem Druck der Agrarchemie-Lobby vollständig nachgegeben und den Unternehmensgewinn offiziell über die Unabhängigkeit der Landwirt*innen, den Umweltschutz und die Rechte der Verbraucher*innen gestellt. Nach dem von den Abgeordneten verabschiedeten Text werden neue GVO (sogenannte neue genomische Techniken, NGT) von sämtlichen Sicherheitsprüfungen, Rückverfolgbarkeitsmechanismen und Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Damit werden sie nach ihrem Markteintritt praktisch unsichtbar, sodass niemand mehr für mögliche negative Auswirkungen zur Verantwortung gezogen werden kann.

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit: Haltung zeigen!

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit: Haltung zeigen!
(c) Peter Wagner
17.01.2026 - Gemeinsam mit 8.000 Demonstrierenden fordern rund 60 Organisationen auf der „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin von der Bundesregierung eine gemeinwohlorientierte Agrarpolitik. Gemeinsam setzen sich Bäuer*innen, Verbraucher*innen und Aktive der Umwelt-, Tier- und Klimaschutzbewegung für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft ein.

„Miss mit!“: Bundesweite Aktion gegen Lebensmittelverschwendung startet, mit Mitmachangeboten, Challenges und attraktiven Preisen

„Miss mit!“: Bundesweite Aktion gegen Lebensmittelverschwendung startet, mit Mitmachangeboten, Challenges und attraktiven Preisen
(c) BMLEH
Mit der Aktion „Miss mit! – mach den Unterschied!“ rufen die Technische Universität Berlin und Slow Food Deutschland ab sofort alle Haushalte auf, Lebensmittel bewusster zu nutzen und aktiv gegen Verschwendung mitzuwirken. Wer an einer der Aktionen im Küchentagebuch der Zu gut für die Tonne!-App mitmacht, schützt Klima und Ressourcen – und hat die Chance auf exklusive Kochevents und weitere Gewinne.

Der 2. bundesweite Slow Food Tag am Sonntag 21.9.2025

Der 2. bundesweite Slow Food Tag am Sonntag 21.9.2025
Slow Food Stand (c) Ingo Hilger
Rund um Sonntag, den 21. September 2025, lädt Slow Food Deutschland zum 2. bundesweiten Slow Food Tag ein. Mit vielfältigen Veranstaltungen machen die lokalen Gruppen erlebbar, wie ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem aussehen kann – eines, das Mensch, Tier, Umwelt und Klima gleichermaßen schützt. Überall im Land laden sie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen ein: zu Verkostungen regionaler Spezialitäten auf Märkten und Höfen, zu Wanderungen, Kochabenden und saisonalen Menüs, die Regionalität und Handwerk meisterhaft verbinden.

Rupert Ebner im Gespräch mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer: Unsere Forderungen für eine nachhaltige Landwirtschaft

Rupert Ebner im Gespräch mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer: Unsere Forderungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
(c) BMLEH
29.08.2025 – Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, Dr. Rupert Ebner, Vorsitzender von Slow Food Deutschland e.V., sowie Vertreter*innen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der Ernährungsräte kamen gestern zu einem konstruktiven Gespräch zusammen. Angemessene Preise für Landwirt*innen, transparente Lieferketten, fairer globaler Handel, Engagement gegen Lebensmittelverschwendung, die wichtige Rolle der Außer-Haus-Verpflegung und der Schutz der Biodiversität gehörten zu den Themen, die beim Treffen intensiv diskutiert wurden.

Warum faire Preise für alle wichtig sind!

Warum faire Preise für alle wichtig sind!
(c) Brigitte Wagner auf Pixabay
30.07.2025 - Es gibt die unterschiedlichsten Werte, nach denen Menschen leben möchten. Aus meiner Sicht ist einer der wichtigsten, Respekt voreinander zu haben. Slow Food hat sich zum Ziel gesetzt, eine Ernährungswelt zu schaffen, die auf respektvollen und fairen Beziehungen basiert. Doch was genau versteht man eigentlich unter »fair«? Wer eine Definition dafür sucht, findet: »Gerecht im Verhalten gegenüber anderen« / »anständig « / »den Regeln des Zusammenlebens entsprechend«. Aber ist das heute die Normalität? Möchten alle am Wirtschaftssystem Beteiligten, dass fair miteinander umgegangen wird? Nein!

Zukunftsfähige Landwirtschaft nicht wegschieben! Wir haben es satt!"- Bündnis fordert beim Treffen deutscher Agrarminister*innen: Umwelt- und Tierschutz für Bäuerinnen und Bauern wirtschaftlich machen!

Zukunftsfähige Landwirtschaft nicht wegschieben!  Wir haben es satt!"- Bündnis fordert beim Treffen deutscher Agrarminister*innen: Umwelt- und Tierschutz für Bäuerinnen und Bauern wirtschaftlich machen!
Fabian Melber_WHES
10.07.2025: Das Bündnis „Wir haben es satt!“ – ein Zusammenschluss aus Bäuer*innen, Verbraucher*innen sowie Organisationen der Umwelt-, Tier- und Klimaschutzbewegung, dem Slow Food Deutschland angehört – protestiert heute gegen weitere Rückschritte in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Anlass ist die „Sonder-Agrarministerkonferenz“ in Berlin, bei der sich die deutschen Agrarminister*innen auf eine gemeinsame Position zur GAP nach 2027 verständigen wollen.

Inhaltspezifische Aktionen