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Zukunft säen – Vom Saatgut und Gärtnern

Am Tag der Erde, dem 22. April, nimmt Slow Food Deutschland Sie mit auf die Reise zum Ursprung unseres Essens: dem Saatgut. Erfahren Sie dabei nicht nur, wie Sie ganz persönlich biokulturelle Vielfalt auf dem Balkon oder im Garten mit dem Saatgut-Set von der Genbänkle fördern können. Wir diskutieren auch, warum Saatgut im Angesicht der großen gesellschaftlichen, ökologischen und politischen Herausforderungen unserer Zeit eines der zentralen Zukunftsthemen ist. Zusammen mit Expert*innen sowie Landwirt*innen und Gärtner*innen aus Deutschland und Uganda diskutiert Moderatorin und Journalistin Tanja Busse die großen Fragen der kleinen Saaten. Mit Saatgut – dem Beginn und der Zukunft biokultureller Vielfalt – schließt die Reihe unserer Terra-Madre-Veranstaltungen. Bestellungen des Saatgut-Sets sind bis zum 14.04. möglich.

Neues aus der Dienstagsküche: Ofensellerie in der Salzkruste | Cremiger weißer Mais | gebratener Abensberger Spargel & Erbsen

Erbse und Spargel sind für Stefan Spitzer typische Frühlings-Geschmäcker. Für die Dienstagsküche kombiniert er beides mit Sellerie, dessen besonderer Geschmack durch das Garen im Salzteig perfekt zur Geltung kommt. Spitzer liebt es, Gerichte zu kochen, um sie anschließend gemeinsam in der Runde zu teilen und zu genießen. Wem das ähnlich geht, wird die Dienstagsküche April gefallen.

KondiTOURei

Hier gibt es alle Infos zur KondiTOURei von Nanetta Ruf und zu ihrer Crowdfunding-Kampagne.

Lieferkettenbrief

Hier können Sie einen Lieferkettenbrief an Ihre Bundestagsabgeordneten verschicken, um sie aufzufordern, sich für ein starkes Lieferkettengesetz einzusetzen.

Naturwein-Workshop – Die Kunst des Weglassens

Am 16. April 2021 um 19 Uhr laden Sie Slow Food Deutschland und der Bundesverband ökologischer Weinbau ECOVIN ein, die Welt der Naturweine zu entdecken. Susanne Salzgeber, Sommelière und freie Autorin in Berlin und Ulrich Amling, Kulturredakteur und Weinexperte des Tagesspiegels, beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Weinen, bei deren Herstellung auf korrigierende Eingriffe weitestgehend verzichtet wird. Mit ihrem Workshop laden sie neugierige wie kritische Weintrinker*innen zum Austausch ein.

Fair zu Fisch und Fischer*innen – Eine Lesung und Diskussion mit Billo Heinzpeter Studer

Was braucht ein Nutztier, um ein gutes Leben zu haben? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, wenn es um artgerechte Haltungsformen und Tierwohl geht. Die wenigsten aber denken dabei an Fische. Was ist eigentlich ein gutes Fischleben? Tauchen Sie am 19. März um 19:30 Uhr in die Welt der Fische ein und erfahren Sie, warum wir als Gesellschaft unseren Umgang mit Fischen überdenken müssen. Mit auf diese Reise nimmt uns Autor Billo Heinzpeter Studer und liest Auszüge aus seinem Buch „Fair-Fisch - weil man Fische nicht streicheln kann“.

Klimakrise bedroht die Fischerei - „End of Fish Day“ jetzt schon im März

17.03.2021 - Ab dem 19. März ist die heimische Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten in diesem Jahr rechnerisch aufgebraucht, für den Rest des Jahres sind die Menschen in Deutschland vollständig auf Importe angewiesen. Zu diesem Ergebnis kommen die Berechnungen von Brot für die Welt, Fair Oceans und Slow Food Deutschland. Der „End of Fish Day“ liegt damit in diesem Jahr mehr als zwei Wochen früher als im Vorjahr (5. April). Nur noch wenig mehr als 20 Prozent der in Deutschland verzehrten Fischprodukte werden von deutschen Fischerei-Aktivitäten erbracht. Verantwortlich für diese Entwicklung sind die Überfischung und die Erwärmung der Meere, vor allem der Ostsee, in Folge des Klimawandels.

Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Es passiert viel in diesen Tagen: Die Bundeskanzlerin trifft sich mit der Zukunftskommission Landwirtschaft und parallel dazu hat Frau Klöckner eine Sonder-Agrarministerkonferenz einberufen, um die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik zu diskutieren. In einem offenen Brief wendet sich Slow Food Youth Deutschland gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Jugendverbänden an die Bundeskanzlerin, die Bundesagrarministerin und die Agrarminister*innen der Länder. Wir fordern einen Systemwechsel und einen ökologisch nachhaltigen und sozial verträglichen Fahrplan für die nationale Ausgestaltung der GAP! Gemeinsam können wir eine besser Umsetzung der EU-Agrarpolitik in Deutschland angehen und den Weg in eine zukunftsfähige Landwirtschaft einschlagen!

Gestalten statt Verbrauchen

15.03.2021 – Am Weltverbrauchertag 2021 ruft Slow Food Deutschland dazu auf, die Rolle der Verbraucher*innen neu zu denken. Angesicht der übermäßigen Nutzung natürlicher Ressourcen möchte der Verein Menschen zu weniger Verbrauch, dafür zu mehr (Mit-)Gestaltung und Genuss ermutigen.

Ein Lebensmittel, drei Köch*innen - Schwarzwurzel

Schwarzwurzeln - auch Winter- oder Bergmannsspargel genannt - sind ein gutes Beispiel dafür, dass der erste Schein oft trügen kann. Unverarbeitet eher unscheinbar, sind sie mit ihren nussig sauren Noten und ihrem strahlend weißen Inneren eine großartige Abwechslung in der Winterküche. Helmut Backers, Hendrik Fennel und Johannes Diem geben Inspiration, was sich aus ihnen machen lässt.

Das Kuratorium stellt sich vor - Pirmin Spiegel

Für Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer und Vorstandsvorsitzender des Bischöflichen Hilfswerkes MISEREOR, ist der Kampf für eine Transformation unserer Ernährungswelt eines seiner zentralen Themen. Darin verband ihn mit Ursula Hudson eine tiefe innere Übereinstimmung. Jetzt ist er Kuratoriumsmitglied für den Ursula Hudson Preis und berichtet von seiner Motivation.

Ursula Hudson Preis

Der viel zu frühe Tod unserer langjährigen Vorsitzenden Ursula Hudson hat uns tief getroffen. Auf der Gedenkfeier am 15. August 2020 in Berlin hat unsere amtierende Vorsitzende Nina Wolff den Beschluss des Vorstandes bekannt gegeben, einen Ursula Hudson Preis auszuloben. Auf diese Weise möchte der Verein Ursulas großes Engagement und ihr Wirken für eine zukunftsfähige Ernährung würdigen und dauerhaft einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Der Preis wird im Juni 2021 erstmals vergeben.

Das Kuratorium stellt sich vor - Barbara Assheuer

Die Bewerbungsphase für den Ursula Hudson Preis läuft. Hier stellt sich das Kuratorium vor. Heute: Barbara Assheuer. Barbara Assheuer ist langjähriges Slow-Food-Mitglied, geschätzte Wegbegleiterin und enge Freundin von Ursula Hudson. Als Mitglied im Kuratorium für den Ursula Hudson Preis engagiert sie sich jetzt dafür, das Wirken von Ursula weiterzutragen, ihr Wissen und ihre Tatkraft lebendig zu halten und außergewöhnliche Leistungen für die Ernährungswende sichtbar zu machen. Über ihre Beweggründe berichtet sie im Interview.

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