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Musmehl - Arche Passagier seit 2005

Musmehl - Arche Passagier seit 2005
(c) Stefan Abtmeyer
Traditionell wurde das Musmehl aus den ganzen Körnern des Dinkels gemahlen; Weizen und auch Hafer waren möglich; Gerste wurde nicht gerne verwendet. Die Körner wurden auf ein Backblech gelegt und man ließ sie so lange im Ofen, bis sie angebräunt waren. Der Bräunungsgrad fiel dabei regional und lokal unterschiedlich aus.

Jetzt mitmachen: EU-Lieferkettengesetz

Jetzt mitmachen: EU-Lieferkettengesetz
(c) Initiative Lieferkettengesetz
Am 9. Februar stimmen unsere Europa-Abgeordneten im Umweltausschuss über die Verpflichtungen von Unternehmen zum Schutz von Umwelt und Klima ab. Wir fordern, dass große Unternehmen endlich ihren Teil dazu beitragen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen und die Zerstörung von Umwelt und Ernährungsgrundlagen zu stoppen. Schreibt den deutschen Abgeordneten im #Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, um ihnen klar zu machen: Wir brauchen wirksame Regelungen zu Umwelt- und Klimaschutz im EU-Lieferkettengesetz!

EU Podcast: Die politische Macht von Essen, mit Marta Messa

EU Podcast: Die politische Macht von Essen, mit Marta Messa
(c) Slow Food Europe
Die Podcast-Reihe "Slow Food Goes Brussels" von Slow Food Europe widmet sich der europäischen Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik. In jeder Folge sprechen Expert*innen, um die aktuellen Themen der Agrar- und Ernährungspolitik in Brüssel zu erläutern, zu diskutieren und den Hörer*innen die EU-Verhandlungen näher zu bringen.

Slow Food Präsident Edward Mukiibi im Interview

Slow Food Präsident Edward Mukiibi im Interview
(c): Marco del Comune
Unser internationaler Präsident Edward Mukiibi aus Uganda äußert sich im Interview zur aktuellen Ernährungslage in Afrika und den meist negativen Einfluss von EU-Subventionen auf die Versorgung vor Ort. Besonders kritisch sieht er den Einfluss des globalen Nordens auf den globalen Süden und Agrarkonzerne, die den Verlust der biologischen und kulturellen Vielfalt anfeuern.

HÜLSENFRÜCHTE-Wochen 26. Februar bis 12. März 2023

Nach wie vor sind Hülsenfrüchte nicht nur „Superfood“ sondern auch für die Landwirtschaft und den Artenschutz von unendlicher Bedeutung. Zur Erfolgsgeschichte der Hülsenfrüchte hat auch Slowfood mit seinen Aktionen viel beigetragen. Das wird 2023 Jahr fortgeführt. Zum 8. Mal führen wir zusammen mit bekannten Gastronomen die bekannten und sehr beliebten Hülsenfrüchtewochen durch. Das Schöne daran ist, dass die Ernährungsbewegung immer wichtiger wird: „Vom Vergessen bedrohte Lebensmittel und Esstraditionen zu fördern und wieder mehr ins Leben zu rufen und bekannter zu machen“ . Erstmals konnten in 2022 auch Kantinen gewonnen werden, die die sich in die Erfolgsgeschichte der Hülsenfrüchtewochen einreihen und auch 2023 wieder teilnehmen werden. Ab Erbsensonntag (26. Februar) zeigen die teilnehmenden Restaurants und Kantinen neue und alte Kreationen mit Erbsen, Bohnen und Linsen.

Slow Food Youth Akademie

Slow Food Youth Akademie
(c) Slow Food
Die Slow Food Youth Akademie ist ein aus acht Themen-Wochenenden bestehendes interaktives Bildungsprogramm für junge (18-35 Jahre) Auszubildende, Berufstätige, Studierende aus den Bereichen Gastronomie und Lebensmittelproduktion und für Interessierte, die gerne mehr über das Lebensmittelsystem und dessen praktische Prozesse erfahren möchten. Das Programm findet einmal jährlich statt mit einem Termin pro Monat über 8 Monate hinweg an jeweils unterschiedlichen Orten.

Lieferkettengesetz

Lieferkettengesetz
(c) Initiative Lieferkettengesetz
Alle aktuellen Entwicklungen zum Lieferkettengesetz auf EU-Ebene und den aktuellen Verhandlungen. Wir sind teil von 130 Organisationen, die sich für ein starkes und wirksames Gesetz einsetzen, welches europaweit verpflichtende Menschenrechte und Umweltstandards schafft.

„Wir haben es satt!“-Demo: 10.000 fordern sozial gerechte Agrarwende und gutes Essen für alle

„Wir haben es satt!“-Demo: 10.000 fordern sozial gerechte Agrarwende und gutes Essen für alle
(c) Sharon Sheets
Berlin, 21.01.23. Bauernhöfe unterstützen, Insektensterben und Klimakrise stoppen, artgerechte Tierhaltung statt Megaställe und gutes Essen für alle – das fordern 10.000 Menschen bei eisigen Temperaturen zum Auftakt der „Grünen Woche“ bei der „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin. „Wir erwarten deutlich mehr von Agrarminister Özdemir und der Bundesregierung, das war zu wenig ambitioniert, zu mutlos und zu langsam“, sagt Bündnis-Sprecherin Inka Lange mit Blick auf ein Jahr Agrar- und Ernährungspolitik der Ampel-Koalition. „Olaf Scholz‘ selbsternannte Fortschrittskoalition blockiert die Agrarwende. Das Höfesterben geht weiter, das 1,5-Grad-Ziel wurde beerdigt und trotz enormen Reichtums können sich bei uns viele Menschen keine gesunden, umweltgerecht hergestellten Lebensmittel leisten.“

11. Schnippeldisko am Vorabend der WHES Demo

Vor 11 Jahren kamen 300 Menschen in der Markthalle Neun in Berlin zusammen, um bei der allerersten Schnippeldisko der Welt wild zu tanzen und zu schnippeln. Seitdem findet das Format für mehr Wertschätzung von krummem Gemüse nicht nur jedes Jahr vor der Wir haben es satt!-Demonstration in Berlin, sondern mittlerweile in über 20 Ländern, statt! Am 20.01.2023 wollen wir diese 11 Jahre feierlichen Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und für ein besseres Lebensmittelsystem mit Euch in Berlin feiern.

Wir haben es satt-Demonstration 2023: Gutes Essen für alle statt Profite für wenige

Wir haben es satt-Demonstration 2023: Gutes Essen für alle statt Profite für wenige
Viel zu wenig Regen, trockene Böden und schlechte Ernten – die Klimakrise wird auch bei uns immer bedrohlicher. Die Wachstumslogik und politische Fehlentscheidungen sind verantwortlich für das Überhitzen des Planeten und das dramatische Artensterben. Viele Höfe müssen dichtmachen, während weiter große Tierfabriken genehmigt werden. Weltweit wächst der Hunger und auch hierzulande wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihren Kühlschrank füllen sollen. Deswegen kämpfen wir für die sozial-ökologische Transformation und gehen am 21.1.2023 wieder im Rahmen der jährlichen Wir haben es satt!-Demo in Berlin auf die Straße. Das Slow-Food-Netzwerk trifft sich um 11 Uhr in der SFD Geschäftsstelle in der Marienstr. 30 und geht dann zusammen zur Demo. Falls Sie vorhaben zu kommen, melden Sie sich gerne unten an, damit wir das Zusammenkommen planen können.

Slow-Food-Gärten in Afrika: nachhaltige Wasserbewirtschaftung mit Terrakotta-Gefäßen

Slow-Food-Gärten in Afrika: nachhaltige Wasserbewirtschaftung mit Terrakotta-Gefäßen
(c) Slow Food
06.01.2023 - Durch den Klimawandel rücken Dürre und Wasserknappheit zunehmend in den Fokus unseres täglichen Lebens, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent. Von Slow Foodies Boujemaa Gueghlan und Amanuel Menna erfahren wir, wie Landwirt*innen des Slow-Food-Projektes „10.000 Gärten in Afrika“ seit Jahrzehnten Terrakotta-Gefäße verwenden, um eine konstante Wassermenge für ihre Pflanzen zu gewährleisten.

Schnippeldisko am 20.1.: Mit Sparschäler, krummem Gemüse und DJs für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln

Schnippeldisko am 20.1.: Mit Sparschäler, krummem Gemüse und DJs für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln
(c) Wir haben es satt!Meine Landwirtschaft
13.01.2023 – Anlässlich der „Wir haben es satt!“-Demonstration ruft Slow Food wieder die Schnippeldisko aus, bei der Menschen am 20. Januar zu einem Protest der besonderen Art zusammenkommen. Sie nutzen Gemüseschäler und Kochlöffel, ergreifen das Wort und heben das Tanzbein, um das beschämende Ausmaß der Lebensmittelverschwendung zu kritisieren. Die Schnippeldisko findet ab 18:00 Uhr im Festsaal Kreuzberg statt. Zu ihren Höhepunkten zählt der Besuch des neuen Slow-Food-Präsidenten Edward Mukiibi aus Uganda.

Neues aus der Dienstagsküche: Rote Bete Falafel

Neues aus der Dienstagsküche: Rote Bete Falafel
(c) Claudia Nathansohn
Wir starten das Jahr mit einem bunten Rezept in der Dienstagsküche: im Januar-Rezept kombinieren sich Rote Bete und Kichererbsen zu leckeren Falafel-Bällchen, die in Afrika sowie im Nahen und fernen Osten weit verbreitet und seit ca. 1980 in Deutschland etabliert sind. Praktisch, dass der Kichererbsenanbau in Deutschland zunimmt und die kleinen gelben Hülsenfrüchte vermehrt in den regionalen Märkten zu finden sind. Das Rezept entstammt einer Rezeptesammlung mit Beiträgen aus dem Slow-Food-Netzwerk, die im Rahmen unseres Hülsenfrucht-Projektes TRUE entstanden ist. Slow-Food-Mitglied Dennis Stern kocht dieses Gericht regelmäßig bei sich zu Hause und verzehrt es oft zusammen mit Auberginencreme, Humus, Salat, frisch gebackenen Fladen und in Essig eingelegten roten Zwiebeln.

Edible Connections Radio

Edible Connections Radio
(c) Slow Food
Im Rahmen des Projektes "Edible Connections Radio" stellen Schüler*innen und Studierende aus Deutschland in einer Audio-Podcast-Reihe Ernährungs-Held*innen aus dem Globalen Süden vor, die sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem engagieren. Die Teilnehmenden treten in einen interkulturellen Dialog, lernen komplexe Inhalte verständlich darzustellen und geben das Erlernte an andere Menschen weiter. Sie setzen sich dabei mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Zusammenhängen im globalen Süden auseinander und tauschen sich mit Menschen aus, die sich für alternative Ernährungskonzepte und einen zukunftsgerichteten Umgang mit Lebensmitteln einsetzen. Nebenbei lernen sie auch noch etwas über die Produktion von Audio-Podcasts und erweitern somit ihre Medienkompetenz.

Slow Food Genussführer Deutschland

Slow Food Genussführer Deutschland
(c) oekom
Der Slow Food Genussführer Deutschland stellt seit Herbst 2013 Gasthäuser und Restaurants der besonderen Art vor. Im Fokus stehen nicht Sternelokale und teure Spitzengastronomie, sondern Gasthäuser und Restaurants, die die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ täglich umsetzen, die auf Geschmacksverstärker und „Convenience“ verzichten und ihre Gäste mit einladendem Ambiente und gastfreundlichem Service begrüßen. Transparenz der Bezugsquellen steht in den Beschreibungen der Lokale im Vordergrund. Regionale Kompetenz der Wirte bei der Verwendung von lokalen Grundprodukten oder bei der Pflege regionaler Rezepturen sind uns vorrangige Anliegen. Als Printausgabe ist der Genussführer aktuell in der 4. Auflage erhältlich. Nach einer längeren coronabedingten Pause ist der neue Slow Food Genussführer 2023/24 am 6. September 2022 erschienen. Seit 2020 ist der Genussführer auch als App verfügbar.

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