Vom Acker auf den Teller - gesund für Planet und Mensch. Was kann die EU dazu leisten?

Es referiert: Dr. med. vet. Ophelia Nick (Bundestagskandidatin der GRÜNEN für Landwirtschaftspolitik, AbL Vorsitzende und Geschäftsführerin der Lebendigen Landwirtschaft gGmbH) .Sie ist Autorin, Landwirtin, Politikerin und setzt sich für eine nachhaltige, lebendige Landwirtschaft ein.

Am 26.3.2021 schrieb die Presse, dass die Agrarminister*innen  von Bund und Ländern sich nach stundenlangen Verhandlungen auf eine gemeinsame Position zur Umsetzung der EU-Agrarreform einigen konnten. Die wichtigsten Streitpunkte der Subventionsvergabe seien dabei offenbar ausgeräumt.

Bisher waren die Subventionen in starkem Maße direkt an die Größe der bewirtschafteten Fläche gebunden. Die eher industriell arbeitenden Betriebe wurden bevorzugt. Nun sollten erstmals stärker auch andere Faktoren bedacht werden.

Die Tagessschau meldete:“ Künftig sollen 25 Prozent der Direktzahlungen an die Bauern an Umweltauflagen gebunden sein. Zusätzlich sollen ab 2023 zehn Prozent der Direktzahlungen in einen zweiten Topf fließen und unter anderem nachhaltiger Landwirtschaft, Tierwohl und Ökolandbau zugute kommen. Im Jahr 2026 soll der Prozentsatz für die Umschichtung des Geldes in diese zweite Säule dann bei 15 Prozent liegen.“

Ist dies ein Beschluss, der in Richtung einer Umkehr der bisherigen Landwirtschafts- und Subventionspolitik zielt, die für alle sichtbar nicht nachhaltig ist? Werden damit familiär betriebene Höfe gestärkt? Was wäre nötig für eine Trendumkehr in der Landwirtschaft, die tiergerecht, biodiversitätsfördernd und gesund für uns Menschen sein soll?

In diesem ZOOM-Meeting wollen wir diese und ähnliche Fragen mit Dr. med. vet. Ophelia Nick besprechen.

Info

Datum:
2021-04-29T19:00:00+02:00
Uhrzeit:
19:00 - 21:00 Uhr
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