Metzgerei Laschke

Fleischer-Fachgeschäft Christoph Laschke

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Fleischer-Fachgeschäft Christoph Laschke, 48619 Heek, Bahnhofstraße 25

Meine Familie ist eine richtige Fleischer Fleischerdynastie“ – so Christoph Laschke, der heute mit seiner Frau Petra das Fleischer-Fachgeschäft Laschke in Heek führt.

Schon in Schlesien besaßen die Laschke's immer eine gut gehende Fleischerei nebst Gasthaus. Durch die Kriegswirren ins Münsterland vertrieben, setzt Fleischermeister Josef Laschke sich zur Aufgabe, dieses Geschäft in Heek wieder aufzubauen. Sein Sohn, Fleischermeister Lothar Laschke, führte mit seiner Frau Clementine das Familienerbe erfolgreich weiter. Seine Devise: “ Qualität, statt Masse“, gaben ihm Recht, was zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben belegen.

Dieser Tradition fühlt sich auch sein Sohn, Fleischermeister Christoph Laschke, verpflichtet. Und so ist es auch nur folgerichtig, das Christoph Laschke einem regionalen Produkt besondere Aufmerksamkeit widmet, den westfälischen Knochenschinken.

Salzen und Räuchern als Verfahren zur Schinkenherstellung ist seit mehr als tausend Jahren bekannt. Es ist allerdings eine hohe Kunst, einen Schinken herzustellen, der geschmacklich überzeugt und auch zugleich lagerfähig ist. Die Rezepte dafür wurden seither von Generation zu Generation weitergereicht. 

Westfälischer Schinken ist eigentlich (oder jedenfalls ursprünglich) ein luftgetrockneter Schinken, der mindestens ein halbes Jahr im Rauchfang hing, bevor er angeschnitten wurde. Dabei sollte der Knochen unbedingt im Schinken bleiben – das verlängert zwar die Reifezeit, aber gibt dem Schinken den unnachahmlich nussigen Geschmack.

Heut zutage wird allerdings mancher sogenannte Westfälische Schinken (oder nach „westfälischer Art“) schnell gepökelt, mit Lake gespritzt … das hat überhaupt nichts mehr gemein mit dem echten „Westfälischen Schinken“. So war es auch nur folgerichtig, dass sich im September 2004 eine „Schutzgemeinschaft Westfälische Schinken- und Wurstspezialitäten e. V."  bildete.

Klar, dass Christoph Laschke zu den sieben Mitbegründern der „Schutzgemeinschaft“ gehörte. Es ging ihm wie seinen Mitstreitern darum sicherstellen, dass es westfälischen Köstlichkeiten auch in Zukunft noch unverfälscht zu kaufen gibt. Wesentliche Ziele des Vereins ist die Sicherung und Förderung der Qualität westfälischer Schinken- und Wursterzeugnisse, der Schutz und die Pflege westfälischer geographischer Herkunftsangaben für Schinken und Wurst. Schinken- und Wurstkauf ist mehr denn je Vertrauenssache. So hat die Schutzgemeinschaft ein Siegel entwickelt, das gleichbleibende traditionell-handwerkliche Eigenschaften garantiert und Ausdruck für die Bewahrung regionaler, ursprünglicher und natürlicher Produkte ist.

Echter westfälischer Knochenschinken wird nicht mit Salz gespritzt, sondern in der Lake gesalzen und mindestens acht bis zwölf Monate getrocknet. Und auf diese Trockenphase kommt es entscheidend an. Das ist handwerkliche Arbeit, die den Unterschied ausmacht und den echten Westfälischen Knochenschinken von anderen Schinken unterscheidet, damit er nicht nur den westfälischen Feinschmecker begeistert. Oder wie es der Vater von Christoph Laschke erklärt: „Guter westfälischer Knochenschinken wird mit Geduld und Liebe gemacht.“ Für diese Aussage steht auch er weiter ein.

Spezialitäten:

·       Natürlich der echte „Westfälische Knochenschinken“, aber auch viele andere Wurstspezialitäten. Zur Weihnachtszeit gibt es dann die echte „Schlesische Weissbratwurst“.

Standort

Bahnstr. 25, 48619 Heek, Telefon: 02568 / 96283

Öffnungszeiten:
Montag  8 -13 Uhr

Dienstag bis Donnerstag 8 -13 Uhr und 14.30 -18 Uhr
Freitag 8 -13 Uhr und 14 -18 Uhr

Samstag  7 – 13 Uhr

www.fleischerei-laschke.de

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Übrigens: Probieren kann man den echten Westfälischen Knochenschinken bei „lecker werden – Kochschule + Feinkost“ in Essen-Werden, Ruhrtalstr. 19A.