Kontakt: Michael Olma c/o Kanzlei Olma & Piegsa
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Strom kommt aus der Steckdose, Milch aus der Tüte und Fleisch vom Metzger... alles richtig, aber eben nur eine Momentaufnahme. In Sachen Fleisch wollten wir einige Schritte zurückgehen - Ergebnis: Eine Hauschlachtung!
Am 23.02.2009 waren wir dazu Gäste bei der Familie Brüderle vom Hofladen im Moos, Ingolstädter Straße 76 a, 86669 Untermaxfeld (www.hofladenimmoos.de).
Ablauf der Veranstaltung:
Treffpunkt war um 9:00 Uhr. Frau Brüderle und Herr Hafner führten uns zunächst in die Bewirtschaftungsgrundsätze ihres Hofladens ein. Mehrere Wochenmärkte der Region werden mit selbst verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren aus dem eigenen Schlachthaus am Hof bedient. Größten Wert wird auf die Herkunft der Tiere aus dem unmittelbaren Umfeld gelegt. Im eigenen Steinofen backt die Tochter des Hauses, Frau Hauptmann, u.a. Holzofenbrot. Auf dem Programm standen nun Schlachtung, Zerlegetechnik, Brot backen und natürlich ein Schlachtschüsselessen.
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Die Sau stammt von einem 4 km entfernten Bauernhof. Transportstress - Fehlanzeige!
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Nach Betäubung und Abstechen werden die Borsten entfernt.
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Die Innereien werden entnommen. Das Schwein wird geteilt. Der Metzgermeister Hafner erklärt uns dabei ausführlich wo welche Fleischteile liegen. Am Ende erfolgt die Fleischbeschau.
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Auch bei der Zerlegung einer Rinderkeule dürfen wir zusehen. Bügermeisterstück, Tafelspitz, etc. jedes Teil wird von Herrn Hafner genau erklärt.
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Frau Hauptmann schiebt Donaumooser Roggenbrote in den Holzofen. Lust am Backen pur!
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Die Tafelrunde verkostet schlachtfrischen Tatar, Kesselfleisch und Holzofenbrot.
Fazit: Viel gelernt bei wunderbarer Gastfreundschaft. Ein Familienbetrieb mit herausragendem Engagement! Im Herbst wollen wir zum Weißwursten wiederkommen - Freu!