Aus dem Convivium

Auf dieser Seite informieren wir Sie über Aktivitäten von Slow Food in unserer Region!

Agrarministerkonferenz

con_h_b288-demo_amk.jpg

30.3.2017 – Einmal im Jahr kommen die Agrarminister des Bundes und der Bundesländer zusammen, um sich abzustimmen. Dieses Mal fand die Konferenz in Hannover vom 29. bis 31.3. statt. Slow Food Hannover war mit verschiedenen Bundesorganisationen und dem Agrarbündnis Niedersachsen am Tagungshotel vor Ort, um den Ministern unsere Forderungen vorzulegen.

Infoabend zum Tierwohl

con_h_b288-1_tierwohl_veranstaltung.jpg

24.2.2017 – Nehmen wir mal an, wir betrachten Tiere nicht als Fleischlieferanten, sondern als Mitgeschöpfe, auf die wir angewiesen sind. Jedes Tier hätte Anteil an naturgebundenen Abläufen und hätte ein artgemäßes und würdevolles Leben. Auch hätte jedes Schwein, jedes Rind eine positive Klimabilanz durch die entsprechende Art von Weidewirtschaft. 

Gemeinsam mit der Tierschutzbeauftragten des Landes Niedersachsen, Michaela Dämmrich, und Ricarda Rabe vom Kirchlichen Dienst auf dem Lande hatte Slow Food Hannover zu einem „Tierwohl-Abend“ am 23. Februar 2017 eingeladen. 

Zunächst berichtete Bastian Ehrhardt von Neuland e.V. Dieser Verein unter Trägerschaft von Deutschem Tierschutzbund, dem BUND und der AbL hat schon 1988 sehr weitreichende Tierschutzstandards definiert. Die Marke „Neuland“ eint ein Netzwerk von Erzeugern, Schlacht- und Zerlegebetrieben, die sich diesen Standards verpflichtet fühlen, und sie garantiert den Partnern eine angemessene Wertschöpfung für ihre ambitionierte Arbeit. Infos hier 

Einen Schritt weiter geht das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft. Uwe Schmida stellte sich als „Mit-Landwirt“ des Adolphshofes vor. Er ist einer von ca. 200 Menschen, die mit einem monatlich gezahlten Geldbetrag das ökonomische Fundament des Betriebes sichern. Im Gegenzug erhalten sie ihren Anteil an der Ernte und an den Milch- und Fleischerzeugnissen des bio-dynamisch wirtschaftenden Hofes. Infos hier

Schließlich präsentierte Kathrin Ollendorf ihr Konzept des Hutewaldhofes. Ihr Bestreben, „wirklich glückliche Schweine“ als Basis für die wirtschaftliche Erzeugung von Qualitätsfleisch zu halten, wird begleitet von einer naturnahen Feld- und Waldfütterung und einem ganzjährigen Freilandaufenthalt der Tiere. Viele ihrer Kunden betrachten sich als Paten der Schweine und bezeugen das durch die monatliche Bezahlung der „Unterhaltskosten“. Infos hier 

Allen diesen Konzepten gemein ist die Erfordernis, dass die Konsumenten mit einem höheren Geldbetrag ihre Wertschätzung für das Stück Fleisch zum Ausdruck bringen, als es z. B. für ein ähnliches Produkt aus Massentierhaltung erforderlich wäre. Eine Kombination aus ideellem und geschmacklichem Nutzen ist meist die Motivation, dergestalt die Verantwortung als Ko-Produzent wahrzunehmen.

Ein weiterer Arche-Passagier

con_h_b288-res_hoehenvieh.jpg

Wir freuen uns über den ersten Passagier in der Arche des Geschmacks aus dem Convivium Hannover: Das Rote Höhenvieh des Weserberglandes wurde als Passagier Nr. 55 d aufgenommen.  Hier können Sie nachlesen, was das Rote Höhenvieh in den Regionen Oberpfalz, Sauerland, Harz und Weserbergland so besonders macht.

Einen Ausflug an die Weser zu den Menschen, die das Rote Höhenvieh dort mit Leidenschaft züchten, in Einklang mit und zur Bereicherung der dortigen Landschaft halten und sein Fleisch zu kulinarischen Köstlichkeiten verarbeiten, ist für den 21. Mai geplant. Anmeldungen bitte hier

Forum Ernährungsbildung

con_h_b288-diskussion_foebi.jpg

Es ging am 10. Dezember 2015 um Visionen. Weil in unseren Schulen beim Thema Ernährung vieles im Argen liegt. Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Visions-Workshops, zu dem Slow Food Deutschland in das hannoversche Haus der Jugend eingeladen hatte, konnten zwar von guten Ansätzen aus ihrem jeweiligen Umfeld berichten.

Aber abgesehen davon, dass bei weitem nicht alle Schüler an diesen Angeboten teilhaben können, wurden auch ganz konkrete Missstände benannt: fehlende Kochmöglichkeiten in Schulen, Zwang zur gemeinsamen Menübestellung beim günstigsten Anbieter und vieles mehr.

Prof. Dr. Lotte Rose von der Frankfurt University of Applied Sciences verdeutlichte in ihrem einleitenden Vortrag die Diskrepanz zwischen den Leitfiguren der Ernährungsbildung einerseits und der Schulverpflegung andererseits.

Anschließend diskutierte sie mit Dr. Ursula Hudson und dem niedersächsischen Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz Christian Meyer über die Situation zwischen Chancen und Dilemma. So erstrebenswert es ist, allen Schülerinnen und Schülern Ernährungsbildung zuteil werden zu lassen und so die vielfältigen Lernansätze des Themas „Essen“ zu nutzen, so wenig passt ein Schulessen in das übliche schulische Raster, das selbst als authentischer Lernort ernst macht mit der Realisierung einer nachhaltigen, solidarischen und genussorientierte Ernährung. 

Minister Meyer wagte den hoffnungsvollen Ausblick, dass in unseren Schulen künftig gemeinsam gekocht und gegessen werde. Zur Finanzierung dieses „Erfahrungs- und Erlebenskorridors“, der ja dem familiären Umfeld entnommen werde, könne er sich z. B. eine Umschichtung des Betreuungsgeldes vorstellen. Bis dahin mag es ein langer Weg sein.

Im zweiten Teil der Veranstaltung entwickelten sich lebhafte Gespräche rund um vier Themeninseln: Essen als Schulfach? – Leitlinien schulischer Ernährungsbildung – Recht auf kulinarischen Genuss –Schülerinnen und Schüler als Ko-Produzenten

Der Moderator Dr. Friedrich Soretz und der hannoversche Convivienleiter Frank Buchholz entwickelten im abschließenden Resumé aus den zahlreichen Visionen, Wünschen und Anmerkungen die ersten Fragestellungen für die geplanten Thementage. Wenn es konkret darum geht, wie Genuss, Gesundheit und schulische Bildung in einen für alle Beteiligten stimmigen Dreiklang zu bringen sind, wird es hoffentlich auch gelingen, Vertreter des Kultusministeriums einzubinden.

Bei Interesse am Forum Ernährungsbildung (FoEBi) wenden Sie sich bitte an Frank Buchholz, aGFubm92ZXJAc2xvd2Zvb2QuZGUu

Grill-Demo in Hannover

con_h_b288-grill_demo.jpg

Protest gegen den Mega-Schlachthof in Wietze.

In der ganzen Bundesrepublik grillten am 24.8.2013 Menschen für eine bäuerliche Landwirtschaft und eine bessere Agrarpolitik. Kurz vor der Bundestagswahl ist dabei die Botschaft an eine neue Bundesregierung: Läutet die Agrarwende ein – mit klaren Tierschutzbestimmungen, einer massiven Beschränkung des Antibiotika-Einsatzes und hohen Hürden für den Bau neuer Megaställe wie z. B. in Wietze. Statt der Agrarindustrie gehören bäuerliche Betriebe gefördert, die hohe Umwelt- und Sozialstandards einhalten! So ist auch Slow Food Deutschland Partner im Agrabündnis Niedersachsen und vertritt dort die Verbraucherinteressen.

Auf der Aktionsveranstaltung während des Bauernmarktes auf dem Moltkeplatz in Hannover versorgte Slow Food Hannover die Besucher und Diskussionsteilnehmer mit gegrillten Gemüsespießen. Danke an alle Helfer und Betriebe, die Unterstützung geleistet haben.

con_h_b288-grillen_diskussion.jpg

Diskussionsrunde mit Vertretern aus verschiedenen Organisationen und politischen Parteien.

Nacht der Museen 2013

con_h_b288-museumsnacht_innen.jpg

Slow Food Hannover informiert und unterhält im Museum August Kestner

Großeinsatz in der Sonnabendnacht am 15. Juni 2013 in Hannover! 13 Conviviumsmitglieder waren beteiligt, als es in der Museumsnacht darum ging, den Besuchern des Museums August Kestner unsere eigenen Sichtweisen rund um die „Lebensmittelgestaltung“ nahezubringen. Parallel zur Ausstellung „Food Design“ hatten wir zwei Spielstationen aufgebaut. Ein Puzzlespiel sorgte schon vor dem Eingang für erstauntes Aufmerken: Das ist da alles drin? Drinnen ging es weiter mit dem Vergleich echter und künstlicher Aromen. Hunderte z. T. sehr interessierte Besucherinnen und Besucher hielten das Team bis kurz vor Mitternacht in Atem. Die freudig erstaunten Gesichter der mit einer Geschmacksexplosion bedachten Teilnehmer belohnten schließlich alle.

con_h_b288-museumsnacht_aussen.jpg

Zutatenpuzzle vor dem Museum August Kestner

Für eine Agrarwende in Niedersachsen

con_h_b288-demo_landtag.jpg

Im Vorfeld der Landtagswahl in Niedersachsen hat am 8. Januar 2013 das Aktionsbündnis Niedersachsen symbolisch den Landtag umzingelt, um mit diesen Zeichen agrarpolitischen Forderungen an die neue Landesregierung deutlich zu machen: Bürger und Bauern Hand in Hand für eine vielfältige, faire und bäuerliche Agrarpolitik in Niedersachsen! Mit dabei war wieder als "Bürgervertreter" Mitglieder des Slow Food Convivums Hannover.

Riesling Blindverkostung

con_h_b288-rieslingprobe_cv-h.jpg

Convivium Hannover aktiv dabei.

Am 14. November hat deutschlandweit die zweite Slow Food-Riesling-Blindverkostung stattgefunden. In allen teilnehmenden Convivien wurden die gleichen sechs Weine (deutsche Rieslinge unterschiedlicher Anbaugebiete, 2010, QbA bis Spätlese, für jeweils unter 13 Euro die Flasche) verkostet. Auch in Hannover fand sich eine größere Gruppe zusammen, die probiert, nachgeschmeckt. lebhaft diskutiert und bewertet hat. Am Ende lag unserere Testgruppe mit seinen Favoriten voll im Deutschlandtrend:

Mittelrhein / Toni Jost, Bacheracher Hahn Riesling Spätlese trocken und Nahe / Von Racknitz, Riesling trocken vom Schieferboden

Wir haben es satt!

con_h_b288-demo_hannover.jpg

Demonstration in Hannover.

Rund 2000 Bürger haben am 10.11.2012 in Hannover gegen die Agrarpolitik demonstriert. „Wir haben es satt! Bürger und Bauern für eine neue, faire Agrarpolitik in Niedersachsen“ lautete das Motto der Veranstaltung, zu der Slow Food sowie mehr als fünfzig weitere Organisationen aufgerufen hatten. Damit sollte ein deutliches agrapolitisches Zeichen für die Landtagswahlen im Januar 2013 gesetzt werden. Mit vielen weiteren Redner forderte auf der abschließenden Kundgebung auf dem Operplatz auch Slow-Food-Vorstandsmitglied Rupert Ebner: „Wir stellen uns gegen die Verquickung von Massentierhaltungslobby und Forschung. Die Politik muss sich endlich für eine gute, saubere und faire Landwirtschaft einsetzen.“

Früchte des Gartens – der regionale Genussmarkt

con_h_b288-stand-hildesheim.jpg

Slow Food Hannover informiert in Hildesheim.

Rund 20 Aussteller präsentierten bereits zum 3. Mal bei sonnigem Herbstwetter ihre selbst erzeugten Produkte zum Probieren und Verkauf. Hochwertige Lebensmittel aus der Region, handwerklich hergestellt. Dieser besondere Markt am Erntedankfest betont die Nähe von Erzeuger, Verarbeiter und Konsument. Inmitten der prachtvollen Fachwerkfassaden sorgten ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und eine weiße Tafel zusätzlich für Atmosphäre.

Zum echten Genießen gehört das Wissen über die Dinge – so wurde fachkundig über Spezialitäten, ihre Geschichte, Herkunft und Erzeugung informiert. Hier war Slow Food mit seinem Infostand genau im richtem Umfeld, um seine Idee zu vermitteln. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt war ebenfalls vertreten und informierte über die Stangenbohne "Hildesheim" sowie weitere Projekte. Wir freuen uns schon auf den nächsten Markt im kommenden Jahr.

Slow Food Podiumsdiskussion

con_h_b288-eu-diskussion.jpg

Am 30. März 2010 hat das Convivim Hannover in Zusammenarbeit mit dem „Agenda 21“-Büro der Stadt Hannover eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die EU das Lebensmittelrecht und der Verbraucherschutz“ im Rathaus der Stadt Hannover veranstaltet. Dazu konnten kompetente Diskutanten gewonnen werden:

Bernd Lange, Europa-Abgeordneter der SPD
Ursula Hudson, 2. Vorsitzende Slow Food Deutschland
Prof. Dr. Moritz Hagenmeyer, Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz
Harald Gabriel, Geschäftsführer Bioland Niedersachsen
Olaf Weinel, Geschäftsführer Verbraucherzentrale Niedersachsen
Ralf Pielhauer, Slow Food CV Hannover, Fachmann für Lebensmittel-Inhaltsstoffe
Regine Stünkel, freie Journalistin, Moderation

Die Idee ging auf Initiative eines Mitgliedes des CV Hannover zurück. Da der Auslöser der Veranstaltung u. a. der EU-Abgeordnete Bernd Lange war, erhielt er die Möglichkeit zu einem kurzen Initiativ-Referat als Einstieg, bevor die Vorstellrunde und die moderierte Diskussion begann.

Unsere Themen

Podiumsdiskussion: Wie essen wir morgen?

con_h_b288-diskussion_wie.essen.jpg

Am 14. Oktober 2014 diskutierten 150 Gäste auf Einladung des Conviviums Hannover und der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft mit Experten auf dem Podium des Kulturzentrums Pavillon über die Art und Weise, wie unsere Lebensmittel in Feld und Stall erzeugt, verarbeitet, produziert und auch konsumiert werden.

Zu Beginn mündete ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald (Vorstand der Schweisfurth-Stiftung) in die Frage, ob und wie Hersteller und Konsumenten gemeinsam gewinnen können.

Solidarische Landwirtschaft in der Region Hannover

Der von Carlo Pedrini geprägte Begriff „Koproduzent“ war bisher Menschen außerhalb der Slow Food Bewegung nur schwer zu vermitteln. Seit dem 26. Februar 2012 ist dies am Beispiel der ersten „Solidarischen Landwirtschaft“ im Calenberger Land viel leichter geworden. Es gibt keine strenge Differenzierung zwischen Produzenten und Verbrauchern. Alle 70 Beteiligten an der SoLaWi „Wildwuchs“ – dies ist der Name für den in Leveste gelegenen Betrieb – tragen gemeinsam die Verantwortung, indem sie den Betrieb jeweils für ein Jahr finanziell absichern und auch ihre Fähigkeiten einbringen. Hierdurch können äußere Einflüsse durch die Gemeinschaft aufgefangen werden, und alle Beteiligten erhalten frisches Obst und Gemüse aus einem Anbau, den sie selbst mit gestalten. Dies bedeutet abgesehen vom eigenen Garten die größtmögliche Nähe zum Lebensmittel. In einer SoLaWi ist Transparenz vollständig durch die eigene Beteiligung gegeben.

Der Anbau erfolgt nach ökologischen Kriterien. Region und Saison erlangen eine neue Bedeutung, da nur das geerntet werden kann, was auf dem Boden zur jeweiligen Jahreszeit wächst.

Die Mitglieder versorgen sich über Depots, um lange Fahrwege der Einzelnen zu reduzieren. Innerhalb der Gemeinschaft findet ein reger Austausch über Rezepte und Haltbarmachungsverfahren statt.

In Deutschland gibt es bisher über 20 Betriebe, die sich der solidarischen Landwirtschaft und damit dem Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft verpflichtet fühlen. Die Bewegung wächst; so existieren in Frankreich bereits ca. 1000 Betriebe. Es ist eine Art von Gemeinwohlökonomie, da auf Bankkredite verzichtet werden kann und Missernten nicht gefürchtet werden müssen, die normalerweise den finanziellen Ruin eines Betriebs bedeuten können. Hier trägt die Gemeinschaft auf vielen Schultern die Risiken, und kleine Betriebe können erhalten werden.

Die Mitglieder interessieren sich für die Belange des Naturschutzes, alte Sorten und den Klimaschutz (keine beheizten Gewächshäuser für die Tomate im Dezember). Für die Slow Food Bewegung entsteht hier ein interessanter und wichtiger Partner, der alle Slow Food Prinzipien berücksichtigt und noch darüber hinausgeht, da nicht nur Solidarität gegenüber der Landwirtschaft geübt wird, sondern auch eine innere Solidarität gegenüber nicht ausreichend finanzkräftigen Koproduzenten geboten wird. Alle Mitglieder erhalten die gleichen Lebensmittel in jeweils verfügbaren Mengen unabhängig von der Höhe ihrer Gebote für die regelmäßigen Beiträge.

Anbau und Anbaupläne liegen natürlich in Händen von Fachleuten, die solidarisch entlohnt werden und nicht wie Saisonarbeiter aus Osteuropa.

Für Interessierte besteht immer die Möglichkeit, ein Teil der Gemeinschaft zu werden.

Kontakt: bWl0Z2xpZWRlckBzb2xhd2ktd2lsZHd1Y2hzLmRl

Eine weiteres Projekt in der Region ist bereits auch schon aktiv: Das Gut Adolphshof in Lehrte-Hämelerwald.

Aktuelle Infos dazu von Sabine Adam oder Katharina Wenzel: c29sYXdpLWhhbm5vdmVyQHdlYi5kZQ== | Telefon: 05175/3002981

Schnippel-Talk „Junges Gemüse“

con_h_b288-schnippeltalk_2015.jpg

Im Januar 2012 hat eine Idee ihren Siegeszug von Berlin aus um die Welt angetreten: die Schnippeldiskos – eine Erfindung von Slow Food Youth Deutschland. Das Prinzip ist immer gleich. Ein paar Initiatoren sammeln vorzugsweise Bio-Gemüse ein, das auf dem Markt keine Chance hätte: zu klein, zu groß, zu krumpelig, angeschlagen oder zu fantasiereich geformt. Dann trifft man sich mit ganz vielen Leuten, verarbeitet alles zu einer leckeren Mahlzeit und erfreut sich am gemeinsamen Schnippeln, Kochen und Essen.

Nun wird in Hannover in Kooperation mit dem Haus der Jugend geschnippelt, gekocht, gegessen und über die grundlegenden Dinge der Welt geredet – der Schnippeltalk.  Ein neues Veranstaltungsformat, mit dem Slow Food Youth interessierte junge Menschen zum genuss- und verantwortungsvollen Essen motivieren will.

Seit Oktober 2014 treffen sich regelmäßig 25 bis 30 junge Menschen, um aus den von regionalen Produzenten gespendeten Lebensmittel z. B. einen bunten Salat, Gemüsepfanne und -suppe zu bereiten. Bei Interesse bitte gern melden: eW91dGhoYW5ub3ZlckBzbG93Zm9vZC5kZQ== 

Radio Slow Food

con_h_b288-radio_studio_inga.jpg

Ein halbes Jahr Ideenfindung, Recherche und Planung hat das Team von Radio Slow Food gebraucht – Ab Juli 2013 hatte das Convivium Hannover einen eigenen Sendeplatz auf dem regionalen Radiosender Leinehertz 106.5. Jeden ersten Sonntag im Monat in der Zeit von 13 bis 14 Uhr hieß es dann: Slow Food – Essen mit Verantwortung. Von aktuellen Themen rund um unsere Nahrung über regionale Anbieter und Produzenten bis hin zum Geschehen im Convivium Hannover – für jeden Slow Food Interessierten war etwas dabei. 

Leider war im Dezember 2013 vorerst die letzte Sendung dieser Projektreihe. Den Hauptakteurinnen Inga Meister, Maike Senne und Catharina Siemer hat es sehr viel Spaß gemacht, diese Sendungen zu produzieren, ebenso allen weiteren Beteiligten und hoffentlich auch den Zuhörerinnen und Zuhörern. Aber die viele Arbeit lässt sich dauerhaft nicht neben Studium und Arbeit leisten. Mal sehen, ob und in welcher Form es ein Weiterleben gibt. Erst einmal: Herzlichen Dank!

Sendenungen zum nachhören finden Sie hier