Aus dem Convivium

Damit Sie uns besser kennenlernen können, informieren wir Sie hier in chronologischer Folge über diverse Aktivitäten von Slow Food in unserer Region!


Tafelrunde bei „Kuhlmanns“

kuhlmanns ente.JPG8.10.2020 – Tafelrunden bieten immer beste Bedingungen bei einen genussvollen Abend regionale Gastronomen und deren Arbeit kennen zu lernen. Dazu natürlich viele Gespräche rund ums Essen und Lebensmittel mit Mitgliedern sowie weiteren Gästen, die selbstverständlich immer willkommen sind. Leider ist dieses gesellige Zusammenkommen aktuell nicht möglich, so dass das letzte Treffen im Herbst 2020 statt gefunden hat: In einem wunderschönen Fachwerkhaus, das 1713 von Familie Kuhlmann im traditionellen Zentrum von Bissendorf erbaut wurde, waren wir bei Anja und Detlef Thiemann zu Gast. Die frische Interpretation klassischer und regionaler Rezepte, lustvolles Experimentieren mit frischen Zutaten und die eine oder andere kleine Verrücktheit machen die gradlinige Küchenleistung des Kuhlmann's aus.
Unser 3-Gang-Menü bestehend u. a. aus Kürbis-Chilisuppe sowie Oldenburger Entenbrust mit Pflaumen-Schalottengemüse haben uns deutlich gemacht, was wir zurzeit sehr vermissen …
Hier extern weiter zum Restaurant.


Tomaten- und Kräuterdegustation 

tomaten ackapella.JPG28.8.2020 – In der Gemeinschaftsgärtnerei des Vereins Acker Pella e. V. liegt der Schwerpunkt der gärtnerischen Produktion auf dem Erhalt und der Vermehrung von im Handel selten gewordenen Tomatensorten sowie der torffreien Gemüsejungpflanzenproduktion. Auf dem weitläufigen Gelände der Gärtnerei in Langenhagen-Krähenwinkel konnten an einem Sonntag Ende August 2020 auch mit einer größeren Teilnehmerzahl noch problemlos die Schutzmaßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie eingehalten werden. Bei einer Geländeführung lernten wir die besondere Produktionsweise der Gemeinschaftsgärtner*innen kennen und im Rahmen einer umfangreichen Tomaten- und Kräuterdegustation im Grünen konnten die Teilnehmer*innen gemeinsam in der Formen-, Farben und Geschmacksvielfalt der sonnengereiften Tomaten schwelgen. Mit Hilfe eines Verkostungsprotokolls war es möglich, sich für die nächste Pflanzsaison im Frühjahr seine Lieblingssorte zu ermitteln. Als spontane Zugabe gab es zusätzlich die Chance, hochwertiges handgeerntetes Olivenöl aus Griechenland zu probieren. Ein großer Dank an Jan Heeren und dem Gärtnerei-Team für den genussvollen sowie lehrreichen Tag!
Weitere Infos über Acker Pella hier


Slow Food Stammtisch

19.8.2020 – Eine gesellige Runde bei genussvollem Essen und Trinken, gemeinsame Gespräche, ein Austausch über Slow Food relevante Themen und vieles mehr. Offen für alle Interessierte. Nach langer Suche um einen geeigneten Raum, fand am 19. August der erste Stammtisch im „Beckers“ in Hannovers Oststadt statt. Zum Auftakt konnten wir unseren Unterstützer und Bio-Imker, Christian Eggers aus Himmelsthür bei Hildesheim zu einem sehr informativen Vortrag mit Diskussion gewinnen können. Ein guter Start. Am 21. Oktober 2020 fand der zweite Stammtisch an gleicher Stelle statt. Dieses Mal wurde viel erzählt und gut gegessen. 
Leider waren danach weitere Stammtische, coronabedingt, nicht mehr möglich. Grundsätzlich soll zukünftig jeweils am dritten Mittwoch in den geraden Monaten ab 18 Uhr ein Stammtisch stattfinden.


Tafelrunde im „Gasthof Tegtmeyer“

tegtmeyer.jpeg6.3.2020 – Vor den Toren Hannovers befindet sich der historische Gasthof „Zum alten Krug“ Tegtmeyer in noch immer ländlicher Umgebung, die Gebäude stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In der Gaststube wird der Schwerpunkt auf Nordhannoversche Küche gelegt. Besonders hervorzuheben ist, das der heutige Besitzer Heinrich-Christian Tegtmeyer eine eigene Heidschnucken-Herde besitzt, die unter Bioland-Bedingungen gehalten wird. Vor dem Essen bestand für die Slow Food-Gruppe die Möglichkeit zusammen mit Herrn Tegtmeyer die Tiere auf der Weide zu besuchen und so einiges über Zucht und Pflege dieser Schafrasse zu erfahren. Natürlich erlebten wir beim anschließenden Menü entsprechend Gerichte von der Heidschnucke. Auch erwähnenswert ist, das dem ländlichen Stil des Hauses entsprechend alle Speisen in Terrinen, Schüsseln und auf Platten serviert wurden, ein Ansatz zur Kommunikation, der heutzutage selten in dieser Form gepflegt wird.
Hier extern weiter zum Gasthof.


„Wir haben es satt!“ Demo in Berlin

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18.1.2020 – Schon seit 2011 findet die Demonstration „Wir haben es satt“ in Berlin am 3. Samstag im Januar zum Auftakt der Grünen Woche statt. Ein buntes Netzwerk, bei dem Slow Food Deutschland e.V. von Beginn an mitwirkt, kämpft für gesundes Essen, bäuerliche Betriebe und eine ökologischere Landwirtschaft.
Slow Food Hannover hat gemeinsam wie bereits 2019 Flagge gezeigt und ist mit auf die Straße gegangen, denn ohne einen politischen Wandel mit den richtigen gesetzlichen Rahmenbedingungen wird es die dringend nötige Agrar- und Ernährungswende nicht geben!
Auch der Genuss sollte dabei nicht auf der Strecke bleiben: Auf der gemeinsamen Hin- und Rückreise per Bahn gab es die Gelegenheit zum gemeinsamen Frühstücken und Pläne schmieden. Während des Aufenthaltes in Berlin weitere vielfältige Gelegenheiten zum Austausch mit Slowfoodies und Aktivisten von anderen Organisationen aus ganz Deutschland. Eine erfolgreiche Fahrt, die wir in den nächsten Jahren fortführen wollen.
Weiter zur Wir haben es Satt!-Bewegung


Provencalischer Oliven-Abend mit Jürgen Piquardt in der Schwanenburg

piquardt lesung.jpg27.11.2019 – Slow Food Hannover hatte eingeladen und rund 80 Teilnehmende erlebten einen großartigen Abend. Der mit dem Restaurant La Provence und seinem Engagement für eine gesunde biologische Küche bekannte Jürgen Piquardt kam für einen Abend von seinem franzöischen Olivenhof zurück nach Hannover.
In Minguinelle, einem „magischen Ort mitten in der Natur, im Herzen der Provence bieten Jürgen und Heike Piquardt ganzheitliche Kochferien an. Fair, öko, regional, saisonal, bio – das sind und waren in der hannoverschen Gastronomiezeit schon Piquardts Grundsätze, die er versucht zu einer ganzheitlichen Idee zu verquicken, die „der Erde hilft, der Natur hilft, allen Lebewesen hilft, vor allem den Tieren“. Aber auch dem Menschen, der nun mal ein Genießer sei.
Frisch gepresstes Öl der gerade geernteten grünen Oliven hatte er zur Verkostung mitgebracht.
Zu Beginn des Abends las Jürgen Piquardt aus seinem Buch „Lust auf Pflanzenkost – zukunftsfroh und enkeltauglich“ und lud anschließend gemeinsam mit Slow Food zur lebhaften Diskussion ein.
Die Lesung war eingebettet in ein vegetarisches Drei-Gänge-Menü rund um die Olive. Zubereitet vom Team "Essenszeit" mit Dietmar Hagen in der Schwanenburg, Hannover-Limmer.
Externe Informationen von Jürgen Piquardt


Besuch beim Biolandhof Jan Wittenberg

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Bio-Soja und andere Leguminosen – Vielfalt im Ackerbau
15.06.2019 – An einem sonnigen Nachmittag fanden sich rund 30 Gäste auf dem Hof von Jan Wittenberg in Mahlerten ein. Die Hälfte davon war mit einer organisierten Fahrrad-Tour gekommen, die der ADFC durch die idyllische Leinemasch angeboten hatte.
Bei einem Selbstversorger-Picknick auf der Terrasse des hübschen alten Gutshauses hatten die Radfahrer Gelegenheit ein bisschen auszuruhen, und dabei ein paar leckere, aus Leguminosen hergestellte Brotaufstriche zu kosten, während Jan Wittenberg von seinem Betrieb, der Geschichte des Hofes und seinen Grundsätzen bei der biologischen Bewirtschaftung berichtete. Er ist nicht nur ein Pionier für Sojaanbau in Norddeutschland, er baut auch seit vielen Jahren eine bunte Vielfalt von Leguminosen in zehngliedriger Fruchtfolge an. Die aktuelle Praxis wurde den Besuchern dann anschaulich bei einem Spaziergang zu den hofnahen Feldern vermittelt. Dazu gehörte auch der Besuch einer kleinen Weide für einige der Highland-Rinder, die den Hof mit Dünger versorgen. Eindrucksvoll war auch die Besichtigung der Maschinen zur Feldbearbeitung, die Jan Wittenberg in Zusammenarbeit mit Ingenieuren zum Teil selbst entwickelt hat, um eine pfluglose Bodenbearbeitung durchzuführen, die das Bodenleben schont und damit den Humusaufbau unterstützt.


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