Gärten in Afrika

ES GEHT WEITER….

Jeden Mittwoch ernten und spenden - Johanniterstraße 26

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Ab dem 03. Juni ist jeden Mittwoch von 18.00 bis 19.30 für ALLE zur Selbsternte von Obst, Gemüse und Blumen geöffnet.

Die freiwilligen Spenden für die Gartenprodukte gehen, wie schon seit 8 Jahren, in das Slow Food-Projekt „Garten in Afrika“. Seither sind 18 Gärten mit jeweils 900 € in verschiedenen Ländern Afrikas unterstützt oder gegründet worden.
In diesem Gartenjahr werden weitere Aktivitäten zu den Öffnungszeiten hinzukommen. Vorträge zu ausgewählten Themen, kleine Kochevents, die Präsentation von ErzeugerInnen und die Zusammenarbeit mit Gruppen vor Ort.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste

Aktivitäten vom Juni - September im Garten Johanniterstraße 26

Unsere ersten beiden Veranstaltungen, die das Gartenjahr in der Johanniterstraße begleiten, sind von den BesucherInnen sehr gut angenommen worden und waren trotz großer Hitze gut besucht.

Honig ÖcherStadtgarten

Philipp Schulte von der Imkerei Blütenbeute hat anregend über seine Bienenvölker, über besondere Standorte, und über die regionale handwerkliche Erzeugung in kleinen Mengen berichtet. Ein Höhepunkt war die Verkostung der Frühtracht vom Standort Johanniterstraße.

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Der Honig aus dem Garten…aber auch den Honig von anderen Standorten der Imkerei Blütenbeute findet Ihr auch mittwochs, beim offenen Garten.

www.bluetenbeute.de

 

Krautopia, die GemüseGärtnerei

Nina Langwald berichtete über die Entstehung von Kautopia, der Suche nach möglichen Anbauflächen und letztendlich über die wunderschönen Fläche am Gut Grenzhof in Köpfchen.

Anschaulich und erklärend wurde über den Aufbau der Gärtnerei -zukunftsweisend in Anbaumethodik und Bodenaufbau, Förderung der gesamten Biodiversität,- berichtet. Ein Ort, an dem lokale, gesunde und vielfältige Lebensmittel produziert werden und nicht nur der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund steht.Kautopia.jpg

Nina´s Gemüsegärtnerei – ein Ort zum Verweilen und Arbeiten ist auch Samstag von 11.00 – 13.00 Uhr für Besucher geöffnet.

krautopia-gemuese.de

An einem schattigen Platz im urbanen Garten in der Johanniterstraße fand unsere 3. Veranstaltung statt. Die Faszinierende Welt der Pflanzenfarben

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Vera Berg, Slow Food Mitglied, gab uns in einem offenen Kurzworkshop erste Einblicke in die Herstellung von Pflanzenfarben.
Überall in der Natur – nicht nur in den Blüten, auch in Blättern, Stängeln, Rinden, Früchten und Wurzeln– befinden sich in Wasser oder Fett lösliche Farben.
Die Herstellung von natürlichen Malfarben ist relativ einfach, man benötigt außer frischen Pflanzen einen Topf, Wasser, Löffel, Mörser und Freude am Experimentieren.
Einige TeilnehmerInnen bracht Krapp und blaue Malven mit und nach der Herstellung der unterschiedlichsten Farben wurde mit dem Pinsel experimentiert. 
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
So sehr die Herstellung der Pflanzenfarben Freude bereitet und auch das Malen damit ist wunderbar kontemplativ bleibt ein Wermuts-Tropfen: Die Pflanzenfarben sind nicht lichtecht und verschwinden selbst in dunklen Orten nach einiger Zeit.
Ein besonders schöner Abend mit interessierten Gästen.
Unsere weiteren Veranstaltungen-EINKOCHEN EINLEGEN UND EINMACHEN- am 05.08.26 und die Veranstaltung zum FERMENTIEREN am 26.08.2026 fanden - wie schon den ganzen Sommer üblich - bei wunderbarem Wetter im Garten in der Johanniterstraße statt.

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Selbstgemachte Marmeladen und Chutneys sind nicht nur ein Genuss, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, saisonale Früchte und Gemüse haltbar zu machen. Marmelade besteht meist nur aus den jeweiligen Früchten, dem Gelierzucker oder Zucker und Pektin und eventuell ein wenig Zitronensaft oder Wasser. Chutneys sind würzige oder auch süße Saucen, vorzugsweise mit Frucht- oder Gemüsestückchen die zu Fleisch, Käse, Fisch, Kartoffeln oder Brot gereicht werden.
Mandana Biegi, Slowfood Mitglied, erklärte anschaulich Unterschiede und Vorgehensweise und die Ergebnisse wurden – unter anderem eine herrliche Aprikosenmarmelade auf selbst gebackenen Brot - verkostet.
Mit wenigen Zutaten entstanden köstliche Aufstriche, die ganz nach persönlichem Geschmack verfeinert werden können.
FERMENTIEREN ist eine alte Methode, um Lebensmittel durch nützliche Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze haltbar zu machen und geschmacklich zu verändern. Im Gegensatz zum Erhitzen bleiben viele Nährstoffe und Vitamine erhalten. Richtig fermentiert man Gemüse zu Hause, indem Sie es mit ca. 2 % Salz (20 g pro Kilo) kneten oder in Salzlake einlegen, sodass es komplett bedeckt ist, und es luftgeschützt bei Zimmertemperatur gären lassen.

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Mandana Biegi zeigte Beispiele, wie einfach das Fermentieren im Standardglas ohne teures Zubehör gelingt:Auch hier wurden -schon vorbereitete- Möhren, Chinakohl und Mairüben mit frischem Brot verkostet.
Interessante Gespräche rundeten die beiden sehr gut besuchten Veranstaltungen ab.

16.09.26 Garten Johanniterstraße 26, 18 Uhr                           

Freundeskreis Botanischer Garten Aachen e.V.

    

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