Neujahrsessen 2026
Mit einem wunderbaren Neujahrsessen im Restaurant Thüres haben wir am 30. Januar das Slow Food-Jahr unseres Bonner Conviviums eröffnet. Mit 23 Gästen war das Restaurant, das im letzten Jahr in den Slow Food Genussführer aufgenommen wurde, bis auf den letzten Platz ausgebucht. Das hat nicht nur unseren Gastgeber Lukas Sermann und sein Team gefreut. Auch für unser Convivium war es ein schöner Jahresauftakt, der Lust auf viele weitere Veranstaltungen im neuen Jahr gemacht hat.
Vor dem Essen lud uns Lukas Sermann in seinen Weinkeller ein, in dem er uns zu einem Begrüßungstrunk allerlei Wissenswertes über sich und seine ganz eigene Philosophie im Umgang mit seinen Trauben von der Ahr näherbrachte. Danach erwartete uns das Restaurant-Team mit einem köstlichen Menü, das der neue Küchenchef bei Thüres, Christoph Schneider, exklusiv für unsere Genießergruppe konzipiert hatte. Augenzwinkernd ging es los mit einem „Eisbein“ vom Bunten Bentheimer Schwein, das mit Meerrettichcreme und bunten Streuseln garniert wie ein Eis aus der Eisdiele in einer knusprigen Hippe serviert wurde. Es folgte frisch-duftendes Brot aus der handwerklichen Bäckerei Josten in Dernau mit aufgeschlagener Apfelbutter. Köstlich der nachfolgende, mit Grafschafter Goldsaft lackierte Schweinebauch, ebenfalls vom Bentheimer Bunten, auf Blumenkohlschaum und sautiertem Frühlingslauch. Im wahrsten Wortsinne prächtig schmeckte uns das Supreme vom Prachthahn aus der Eifel mit Erbse, Möhrchen und Kartoffel-Millefeuille, umgeben von einer Demiglace und Rieslingschaum.
Den originellen Abschluss dieses geschmacklich ebenso wie optisch herausragenden Menüs bildete ein Parfait vom Eifeler Ziegenfrischkäse mit geräucherter (!) Roter Bete und Apfel im Haselnusskleid. Dazu gab es – selbstredend – eine wunderbar harmonierende Weinbegleitung aus Sermanns reichhaltiger Palette. Es war ein Slow Food-Abend at it’s best. Regionaler, saisonaler und köstlicher hätte er nicht sein können.
Sehr zu Recht konnten Lukas Sermann und sein Team im Lauf des Abends zum zweiten Mal in Folge die Slow Food-Genussführer-Urkunde in Empfang nehmen.
