Berichte ab 2026

Ein 🐌🐌🐌Neuanfang am Niederrhein

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Wir stehen noch ganz unter dem Eindruck des feierlichen Empfangs zur Neugründung des Convivums Mönchengladbach-Niederrhein am Sonntag, den 13. September in den großartigen Räumlichkeiten des Kult + Genuss in Rheydt.

Mehr als 50 alte und neue Mitglieder, Unterstützer, Freunde und Partner feierten mit uns. Ein Bericht mit Fotogalerie erfolgt gelegentlich im Internet. Das neue Leitungsteam besteht (in alphabetischer Reihenfolge) aus: Bernd Woltmann (Sprecher), Christina Linke, Eva Hubrach, Kirsten Döde, Maria Siefers, Martin Friedrich und Senem Kaya.

Bei den herzlichen Grüßen, guten Wünschen und frischen Ideen freuen wir uns auf alles Weitere. Wir danken dem Bezirksbürgermeister Ulrich Elsen für das Grußwort der Stadt Mönchengladbach und insbesondere der Slow Food Schatzmeisterin Ulrike Höller für die lieben Worte sowie dem ganzen Vereinsvorstand für das große Vertrauen.

Der fachliche Teil des offiziellen Programms mit Christoph Leiders (Stautenhof) und Joachim Kamphausen (Lenßenhof) gab interessante Einblicke in die Herausforderungen der bäuerlichen (Bio-)Landwirschaft am Niederrhein. Der anschließende Imbiss mit Speis & Trank mündete in sehr lebendiges Netzwerken. Neben dem Kult + Genuss danken wir der Weinquelle Wegberg und Willicher Pils für die großzügigen Sachspenden.

Rückblick auf unsere fantatische Wanderung „Wir gehen in die Pilze“ am 12.09.26

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Am Rande des Hildener Stadtwaldes versammelten sich am 12.September pünktlich um 14 Uhr zehn pilzbegeisterte Menschen und der Pilzsachverständige Karl-Heinz Schmitz aus Erkrath zu einer faszinierenden Veranstaltung. Mit ein paar Anschauungsobjekten, die er heute Morgen auf einem Grünstreifen in Hochdahl (!) gesammelt hatte, führte Karl-Heinz uns in die geheimnisvolle Welt der Pilze ein. Seine Informationen ergänzte er immer wieder mit erlebten Pilzgeschichten, so dass wir gerne zuhörten. So erfuhren wir, dass es in Mitteleuropa 10 000 Großpilze gibt, von denen die meisten ungenießbar sind. Ungefähr 200 Arten sind essbar und ungefähr genauso viele sind giftig, zehn Arten sogar tödlich giftig. Auch die essbaren Wildpilzarten sind fast alle giftig/ungenießbar, wenn man sie nicht mindestens 20 Minuten durchgart, wobei dann die wenig bekömmlichen Stoffe zerstört werden!

Eines wurde mir an diesem Nachmittag schnell deutlich: Pilze erfordern einen respektvoll-vorsichtigen Umgang und sehr genaues Hinschauen. Und bevor ich sie esse, braucht es einiges an Erfahrung und Wissen. Sie sind eine ganz besondere Art von Lebewesen: kraftvoll und lebensfördernd aber genauso gut auch kraftvoll und zersetzend.

„Für die Bestimmung eines Speisepilzes müsst ihr als Anfänger die Liste der typischen Merkmale in allen Punkten sorgfältig durcharbeiten!“ Und wenn auch nur ein Merkmal fehlt, trennt euch von dem Pilz!“ Beruhigend war dann aber, dass er als Pilzsachverständiger gerne die gesammelten Pilze von Pilz-Fans überprüft – gratis!

Und dann zeigte Karl-Heinz uns, wie wir Pilze ernten sollen, und schickte uns los: „Sucht Pilze, egal welche. Wir schauen sie uns dann gemeinsam an.“ Erstaunlich, was da alles zusammenkam: Trichterlinge, Helmlinge, Faserlinge, Mürblinge, Porlinge (sogar ein sehr seltener Leuchtender Porling), leuchtend bunte Schleimpilze an einem Baumstamm und sogar die Speisepilze Maronenröhrling und Perlpilz.

Immer wieder überprüften wir unsere Funde mit der App Obsidentify.

Und dann stellte uns Karl-Heinz noch ein paar Giftpilze vor. Manche hatte er sogar mitgebracht wie den Schwarzen Panther (sehr giftig) und den Kahlen Krempling (tödlich giftig). Hierzu erzählte er noch schauerliche Einzelheiten: „Ein Giftpilz kann durchaus angenehm schmecken. Meist zeigen sich Vergiftungserscheinungen nach wenigen Stunden. Bei manchen Pilzen tritt dann eine scheinbare Besserung ein. Und dann gibt es gefährliche Spätfolgen nach Tagen, wenn man schon lange nicht mehr an die Pilzmahlzeit denkt.“ Puh, das hatte ich nicht gewusst! Meine Absicht, selbst Speisepilze zu sammeln, schrumpfte spürbar.

Zum Kahlen Krempling erfuhren wir, dass er lange Zeit als essbar galt, bis schwere Vergiftungen und sogar Todesfälle nach seinem Verzehr dokumentiert wurden. Seine Giftigkeit ist besonders tückisch, weil sie sich oft erst nach wiederholtem Verzehr oder sogar erst nach Jahren zeigt.

Wir erfuhren noch vieles mehr. Es war ein faszinierender Nachmittag! Und wir bedankten uns von Herzen bei Karl-Heinz, der seine Begeisterung, sein Wissen und seine Erfahrung mit Pilzen auf so lebendige Weise mit uns geteilt hat! Auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr freue ich mich!

Ingeborg Schenker

Offene Tafelrunde am 08.09.2026 in Mönchengladbach

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Ein paar Tage vor dem großen Vorstandsempfang zur Neugründung der Regionalgruppe Slow Food Mönchengladbach-Niederrhein gab es in kleiner und feiner Runde neben Brot, Butter und Käse leckere Salate, Cremes, ein nussig-kräutriges Topping und zum süßen Schluss „Energyballs“. Alles selbstgemacht. Großer Genuss auch mit Internationalem von Menemem (türkische Variante von Schakschuka) über Obazda und feinstem toskanischen Olivenöl ExtraVergine von Riccardo bis zum Ratatouille mit Saisongemüse vom regionalen Biobauer in der großen Küche der Familienbildungsstätte MG.

Aber so richtig rheinisch wurde es mit einem ganz besonderen Mitbringsel: Wir öffneten gespannt ein Glas
Boskop, das von Sabines Mutter aus dem häuslichen Obstgarten in Holt am 19. September 1965(!) eingeweckt wurde. Der erste Versuch scheiterte im Frühjahr, weil das Einmachgummi verklebt und spröde war. Mit dem richtigen Spezialwerkzeug zur Hand gelang es nun problemlos. Und das Ergebnis? Zweifellos kein optischer und kulinarischer Genuss mehr. In der Nase „Kellernoten“, aber die sortentypische Säure und irgendwie auch etwas Apfel war klar vorhanden. Fast alle probierten neugierig und haben die 61 Jahre alte Probe gut vertragen. Faszinierend, wie perfekt diese alte handwerkliche Konservierung funktioniert.

🌿 Slow Food on Tour – ein wunderbarer Tag beim Lammertzhof-Hoffest | 6. September 2026

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Es ist inzwischen eine liebgewonnene Tradition: Auch in diesem Jahr war Slow Food Düsseldorf wieder beim großen Hoffest auf dem Lammertzhof in Kaarst dabei. Bei Kaiserwetter, über 40 Ausstellenden und vielen Besucher*innen waren die Voraussetzungen für einen rundum gelungenen Tag perfekt. ☀️🌿

Mit Christian, Gudrun, Petra und Thomas waren wir diesmal mit einem größeren Team vor Ort und freuten uns über viele interessierte Foodies und gute Gespräche rund um Slow Food.

Genuss am Slow-Food-Stand 🥗

Petra hatte wieder ihren hervorragenden vegetarischen Linsensalat aus Alb-Leisa zubereitet – und der kam bestens an. Auch die Alb-Leisa zum Mitnehmen waren im Nu ausverkauft. Ein schönes Zeichen dafür, wie beliebt dieser Passagier der Slow-Food-Arche des Geschmacks bereits ist – und wie viel Neugier er bei denjenigen weckt, die ihn noch nicht kennen.

Mit dabei waren außerdem Gewürze unseres Unterstützers Spirit of Spice aus Willich sowie jede Menge Informationen rund um Slow Food.

Premiere mit Dankepräsent 🎁

Ein besonderes Novum: Erstmals teilten wir unseren Stand mit unserer Unterstützerin Maren von Dankepräsent.de. Als Spezialistin für nachhaltige B2B-Geschenke hatte Maren ausgewählte Produkte zur Verkostung dabei, die bei unseren Besucher*innen großen Anklang fanden.

Und weil an unserem Stand tatsächlich fast ununterbrochen etwas los war, kam eines viel zu kurz: das Fotografieren! 📸 Das Lammertzhof-Team wird uns noch mit Bildern versorgen – diese teilen wir natürlich gerne mit euch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Gute Nachbarschaft & neue Ideen 💚

Sehr gefreut haben wir uns auch über unsere Standnachbarn vom Ernährungskreis Rhein-Kreis Neuss, mit denen sich immer wieder ein schöner Austausch ergibt, sowie über die Solawi Düsseldorf. Mit ihr haben wir bereits über eine mögliche gemeinsame Aktion im Jahr 2027 gesprochen – vielleicht entsteht daraus ja etwas Neues!

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team des Lammertzhofs für die tolle Organisation und diesen wunderbaren Tag. Wir kommen sehr gerne wieder! 🐌💚

"Schneckensonntag" im Erkelenzer Land am 06.09.2026

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Schon am Vormittag waren wir mit der Weinquelle Wegberg beim Flachstag in Beeck. Wie im letzten Jahr genossen wir die sehr wertschätzende und freundliche Stimmung mit vielen interessanten Begegnungen. Nachmittags dann eine Stippvisite im Naturparktor des Naturparks Schwalm-Nette in Wassenberg bei der „Gemüseshow“ aus den Gärten des dortigen Saatgutstammtischs mit anschließendem Kochworkshop mit unserer Freundin Marie-Luise Baumeister.

Der Förderverein Obstsortenvielfalt e.V. Wassenberg war auch mit vielen Proben dabei. Wir haben uns über mögliche neue rheinische Passagiere der Arche des Geschmacks beratschlagt. Wir freuen uns als neue Regionalgruppe Slow Food Mönchengladbach-Niederrhein auf die Perspektive, im Erkelenzer Land weitere Mitglieder, Unterstützer und Kooperationspartner für die gute Schnecken-Sache zu finden.

🎃 Kochabend „Vielfalt der Kürbisküche“ am 5. September 2026

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Saisonaler hätte unser Kochabend kaum sein können: Am 5. September entführten uns Antje und Petra in der Kochwerkstatt in die wunderbar bunte Welt der Kürbisse. 🍂🎃

Schon optisch begeisterte die Vielfalt: Patisson, Bischofsmütze, Gorgonzola, Sweet Dumpling und Mikrowellenkürbis zeigten, wie unterschiedlich Kürbisse aussehen können. Einen vorgegarten Spaghetti-Kürbis gab es direkt zum Probieren, während Hokkaido, Butternut und Muskatkürbis die Hauptrollen in unserem Menü spielten.

Von Kürbis-Bruschetta und Kürbis-Birnen-Flammkuchen über Ofenkürbis, Eintopf und herbstliche Gemüselasagne bis zum Kürbiskompott mit Vanilleeis zeigte sich, wie unglaublich vielseitig Kürbis schmecken kann. 😋

Fast der gesamte Abend war vegetarisch – passend zu unserem bewussten und achtsamen Umgang mit Fleisch. Wenn es bei uns auf den Tisch kommt, dann von bekannten regionalen Produzenten. 🌱

Ein herzliches Dankeschön an Antje und Petra, die den Abend mit viel Liebe, Wissen und einer wunderschönen herbstlichen Dekoration vorbereitet haben. Und besonders schön: Auch diesmal durften wir wieder neue Gäste in unserer Runde begrüßen. 💚

Im November geht es mit „Surprise“ weiter. Dann stehen Christine und Karl am Herd – beide bekannt für ihre hohe Kochkunst und ihre große Liebe zum Produkt. Was auf den Tisch kommt, bleibt natürlich noch eine Überraschung. 😉

26. August 2026 | Premiere unseres Slow Food Unterstützer-Abends im Gasthaus Stappen 🍽️🐌

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Was für eine Premiere! Zum ersten Mal haben wir zu einem Slow Food Unterstützer-Abend eingeladen – und der Anklang war riesengroß. Mit 60 Gästen waren wir restlos ausverkauft und konnten schließlich keine weiteren Buchungen mehr annehmen.

In der wunderschönen Atmosphäre des Pavillons im Gasthaus Stappen in Korschenbroich verbrachten wir einen genussvollen Abend, bei dem nicht nur gutes Essen, sondern vor allem die Menschen und Geschichten hinter besonderen Produkten im Mittelpunkt standen. Zum Auftakt trafen wir uns bei Aperitif und Fingerfood auf der Terrasse, bevor es gemeinsam in den Pavillon ging.

Drei unserer Unterstützer persönlich dabei 💚

Besonders dankbar waren wir, dass gleich drei unserer Slow-Food-Unterstützer den Abend persönlich begleiteten.

Peter van Nahmen – Unterstützer des Conviviums Münster, Inhaber der Obstkelterei Van Nahmen aus Hamminkeln, berichtete über die Arbeit seiner Obstkelterei und die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Streuobstwiesenbesitzern. Seine Frucht- und Saftspezialitäten begleiteten das Menü als alkoholfreie Alternative zum Wein und zeigten eindrucksvoll, wie spannend eine solche Getränkebegleitung sein kann.

Eine Besonderheit des Abends: Allen Gästen wurden parallel sowohl die Weinbegleitung als auch die alkoholfreie Getränkebegleitung von Van Nahmen angeboten. So konnte man zu den einzelnen Gängen beides verkosten und vergleichen. Ein besonderes Entgegenkommen des Gasthauses Stappen, über das wir uns sehr gefreut haben. 🍷🍎

Und es gibt bereits eine schöne Fortsetzung: Wir haben vereinbart, im kommenden Herbst mit Slow Food nach Hamminkeln zu kommen und an einer der wenigen persönlichen Führungen teilzunehmen, die Peter van Nahmen im Jahr anbietet. Darauf freuen wir uns schon jetzt!

Auch Ute und Edgar von Spirit of Spice aus Willich waren mit dabei. Mit ihren außergewöhnlichen Gewürzen begleiteten sie die einzelnen Gerichte und erzählten viel Wissenswertes über ihre Gewürzmanufaktur und die ausgewählten Kompositionen.

Unsere jüngste Unterstützerin Yasemin Celik von der Käsekutsche Willich brachte ihre ganze Leidenschaft für guten Käse mit. Bereits zum Aperitif gab es eine erste Kostprobe. Den Abschluss bildete eine Auswahl von drei besonderen Käsesorten mit Feigenbrot und Feigensenf. 🧀

Ein Menü, das Augen und Gaumen begeisterte

Natürlich spielte auch die Küche eine Hauptrolle. Unter anderem standen Seeteufel-Carpaccio mit Avocado, Vanillemarinade und rosa Beeren, Stappens wachsweiches Landei mit Muskat-Spinatcreme und Trüffelespumasowie Kalbsrücken mit Paraguayos, Pfifferlingen, Pfeffer und Polenta auf dem Menü. Den Abschluss bildete die Käseauswahl der Käsekutsche.

Geschmacklich wie optisch war das Menü eine Augenweide – kreativ, abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Produkt zubereitet. 🍽️

Und auch beim Abschied wartete noch eine kleine Überraschung: Alle Gäste erhielten eine Goodie-Bag mit Geschenken unserer Unterstützer und Informationen rund um Slow Food – eine schöne Erinnerung an einen besonderen gemeinsamen Abend. 🎁🐌

Danke für diesen besonderen Abend!

Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Team des Gasthauses Stappen für die wunderbare Organisation, die herzliche Gastfreundschaft und das großartige Menü – und natürlich an unsere drei Unterstützer, die diesen Abend mit ihren Produkten, ihrem Wissen und ihren Geschichten so besonders gemacht haben.

Das Gasthaus Stappen wird nicht ohne Grund seit über 10 Jahren im Slow Food Genussführer empfohlen. Wer gute Lebensmittel, handwerkliche Küche und kreative, saisonale Gerichte schätzt, dem können wir dieses Haus wärmstens ans Herz legen. Auch die vielfältigen kulinarischen Events, die hier regelmäßig stattfinden, sind immer wieder einen Besuch wert.

Nach dieser gelungenen Premiere steht für uns fest: Das darf gerne eine Fortsetzung bekommen. Mal sehen, was wir im kommenden Jahr gemeinsam auf die Beine stellen! 🐌💚

Niederrheinischer geht´s kaum - am 23. August im Kreis Viersen

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Der gesellige Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten führt uns im August ins urige Pannekookehuus in Grefrath. Im Kern ist das Restaurant in der alten Schiefbahner Poststation untergebracht. Bitte? Willich-Schiefbahn in Grefrath? Manche nutzten den Ausflug gleich für einen Besuch des dortigen Freilichtmuseums, das rund um die schöne alte Dorenburg herum ein Spielzeugmuseum und noch viele weitere historische Gebäude (inkl. Backes) offenbart, die dorthin aus dem Kreis Viersen „umgezogen“ (translusziert) sind.

Wir freuten uns sehr über den Besuch von Ulrike Höller, als Schatzmeisterin Vorstandsmitglied von Slow Food Deutschland e.V. Das komplette designierte Leitungsteam der neuen Regionalgruppe (Convivium) Mönchengladbach-Niederrhein traf sich mit ihr schon am Nachmittag zu handwerklich gebackenem Kuchen (der Pflaumenstreusel war der Hit) im schönen Vorster Kulturcafé Papperlapapp. Wir haben dort "unter" dem nagelneuen Logo (Beachflag) unseren großen Empfang zur Gründung des neuen Conviviums am 13. September vorbereitet. Sei dabei! (siehe Termine).

"Kunst & Kochen" - Lebensmittel retten im Museum Abteiberg am 20. August

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Lecker Kochen mit Sinn - mitten im Museum! Wir waren wieder zu Gast im Museum Abteiberg. Die jungen MG_artfriends im Museumsverein bespielen regelmässig den "Langen Donnerstag" im Museumscafé. Unsere Schnippeldisko gehört schon "fest" zum Jahresprogramm. Mit gerettetem Gemüse von einem Wegberger Bauernhof zauberten viele bekannte und neue Hände in unserer Pop-up-Küche köstliche Bowls u.a. mit verschiedenen Salaten und Tomaten, geschmorten Bohnen, gebratener Zucchini, Curry-Kurkuma-Kohlrabi und würzigen Ofenkartoffeln. Dazu ein super süßer Obstsalat von sehr sehr reifen Früchten.

Das gemütliche Abendessen am großen "Tisch für alle" in spektakulärer Umgebung hat viel Spaß und Austausch gebracht. Immer wieder überraschend und befriedigend, wie aus dem, was eigentlich in den Müll käme, mit Übung und Sachverstand ein tolles Mahl wird. "Zu gut für die Tonne" eben. Bildung und Ernährungswende ganz praktisch.

15. August 2026: Zu Gast bei Bauer Günther – ein kleiner Hof mit großen Ideen 🌱🍅🥔

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Manchmal liegen die besonderen Entdeckungen ganz nah: Am Samstag, 15. August 2026, machten sich mehr als 20 Slow Foodies auf den Weg zu Bauer Günther in Düsseldorf-Knittkuhl. Unser Mitglied Caroline hatte uns diesen Besuch schon mehrfach ans Herz gelegt – und sie sollte recht behalten. Hinter dem kleinen, etwas versteckt gelegenen Hof in Knittkuhl verbirgt sich ein beeindruckender Familienbetrieb mit viel Geschichte, Leidenschaft und noch mehr Ideen für die Zukunft.

Das Interesse war riesig: Nach Bekanntgabe des Termins wurden wir von den Anmeldungen regelrecht überrannt. Und auch die Presse wurde auf unseren Besuch aufmerksam: Claudia von der Rheinischen Post begleitete uns an diesem Nachmittag. Den Link zu Claudia's Bericht gibt's hier:

https://epaper.rp-online.de/api/sharing/article/rheinischepost6a8767a78cfeb2.94752516-2a10f46268560

Bevor es auf den Hof ging, starteten wir gemeinsam mit einem Spaziergang über die Felder rund um Knittkuhl. Eine schöne Einstimmung auf das, worum es an diesem Nachmittag gehen sollte: Landwirtschaft unmittelbar vor unserer Haustür, die Herkunft unserer Lebensmittel und die Menschen, die dahinterstehen.

Anschließend ging es zur ausführlichen Hofbesichtigung – und natürlich blieb später auch noch genügend Zeit für einen Einkauf im Hofladen.

Fünf Generationen Landwirtschaft – und eine neue Generation übernimmt 🌿

Bauer Günther wird mittlerweile in fünfter Generation betrieben. Gerd Günther ist hier aufgewachsen und übernahm den Hof bereits in jungen Jahren. Seine Eltern hatten den Betrieb zuvor von der Viehhaltung auf Obst- und Gemüseanbau umgestellt. Viele Jahre bewirtschaftete Gerd den Hof weitgehend allein.

Seine Tochter Annette sollte zunächst bewusst ihren eigenen Weg gehen. Nach Ausbildung und Kunstgeschichtsstudium sammelte sie unter anderem ein Jahr lang praktische Erfahrungen in einem anderen landwirtschaftlichen Betrieb. Vor knapp drei Jahren kehrte sie schließlich zurück – gemeinsam mit ihrem Partner Marcel.

Heute bewirtschaften Annette, Gerd und Marcel den Hof gemeinsam. Und genau dieses Zusammenspiel der Generationen hat uns besonders beeindruckt. Man spürt sofort, mit wie viel Freude, Neugier und Leidenschaft hier gearbeitet wird – trotz der zahlreichen Herausforderungen, vor denen gerade kleinere landwirtschaftliche Betriebe stehen.

Vom Feld direkt in den Hofladen – frischer geht es kaum 🍅🥒🥬

Fast die gesamte Ernte wird direkt über den eigenen Hofladen, der an zwei Tagen in der Woche geöffnet ist, verkauft. Ergänzend beliefert Bauer Günther einzelne Betriebe der regionalen Gastronomie. Auf Wochenmärkte verzichtet das Team bewusst – die vorhandenen Mengen und Arbeitskapazitäten passen genau zu diesem überschaubaren, direkten Vertriebsweg.

Direkt hinter dem wunderschönen alten Hof liegen Gemüseflächen und Folientunnel. Hinzu kommen unter anderem Blumen sowie ein etwas entfernt gelegener Kartoffelacker. Durch sorgfältige Fruchtfolge und zeitlich versetzte Aussaat und Pflanzung versucht das Team, über möglichst lange Zeit ein abwechslungsreiches Angebot bereitzuhalten.

Spannend war für uns auch das Thema Bio und Pflanzenschutz. Gerd berichtete sehr offen, dass sich der Betrieb bewusst gegen eine Bio-Zertifizierung entschieden hat. Für einen Hof dieser Größe wären die damit verbundenen finanziellen und organisatorischen Anforderungen erheblich. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass man sich über einen möglichst naturnahen und verantwortungsvollen Anbau keine Gedanken macht. Im Gegenteil: Das Team versucht, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich zu halten und seinen eigenen, für den kleinen Betrieb praktikablen Weg zu einer möglichst ressourcenschonenden Landwirtschaft zu gehen.

Und dann gibt es einen Vorteil, den kein Siegel ersetzen kann: die unglaubliche Frische. Während Gemüse in klassischen Handelsstrukturen häufig bereits mehrere Tage vor dem Verkauf geerntet werden muss, sind die Wege bei Bauer Günther denkbar kurz. Vieles, was im Hofladen liegt, wurde am selben Morgen direkt vor Ort geerntet. Vom Feld in den Hofladen – ohne Zwischenhandel, ohne lange Transportwege und ohne tagelange Lagerung. Regionaler und frischer kann Gemüse kaum sein.

Was dort wächst, kann sich sehen lassen: Gerade die Tomaten präsentierten sich bei unserem Besuch in einer unglaublichen Farben- und Formenvielfalt. Ein Anblick, der sofort Lust aufs Kochen machte.

Gleichzeitig wurde in unseren Gesprächen deutlich, dass gute Lebensmittel eben nicht immer makellos aussehen. Annette, Gerd und Marcel versuchen auch hier, ihre Kundinnen und Kunden mitzunehmen und für Gemüse und Obst zu begeistern, das vielleicht nicht der optischen Supermarkt-Norm entspricht. Doch bis sich unser Blick auf Lebensmittel nachhaltig verändert, ist noch einiges an Aufklärungsarbeit nötig.

Alte Sorten, neue Ideen und viel Experimentierfreude

Besonders spannend ist die Experimentierfreude der jungen Generation. Auf kleineren Flächen werden immer wieder neue oder ungewöhnliche Kulturen ausprobiert. Aktuell wachsen beispielsweise Physalis auf dem Hof. Im vergangenen Jahr gab es einen Versuch mit Edamame – geschmacklich spannend, wirtschaftlich aufgrund des geringen Ertrags pro Fläche jedoch nicht überzeugend. Eine seltene Rhabarbersorte wird derzeit zunächst in kleiner Menge getestet und soll im kommenden Jahr stärker angebaut werden.

Auch alte Obst- und Gemüsesorten spielen eine Rolle. Dabei verschließt das Team die Augen nicht vor der Realität: Manche alten Sorten liefern schlicht zu wenig Ertrag, um einen kleinen Hof wirtschaftlich zu tragen. Trotzdem wird weiter ausprobiert und nach Lösungen gesucht.

Natürlich kamen wir dabei auch auf die Slow Food Arche des Geschmacks zu sprechen. Annette hatte sich mit dem Thema bereits beschäftigt – und wir werden hierzu sicherlich weiter im Austausch bleiben.

Nichts verschwenden – lieber etwas Gutes daraus machen 🍅

Auch der Umgang mit Überschüssen hat uns gefallen. Tomaten, die nicht frisch verkauft werden können, werden beispielsweise zu eigener Passata verarbeitet. Und manchmal entstehen daraus ganz besondere Kooperationen: Für das Düsseldorfer Michelin-Sternerestaurant Zwanzig23 von Lukas Jakobi produzierte Bauer Günther kürzlich eine spezielle Tomatensauce. Natürlich durfte auch davon bei unserem Besuch das eine oder andere Glas mit nach Hause.

Überhaupt gehörte der Einkauf im Hofladen unbedingt zu unserem Besuch dazu. Nach all den Informationen über Anbau, Ernte und Sortenvielfalt bekamen Tomaten, Kartoffeln & Co. schließlich noch einmal einen ganz anderen Wert – schließlich hatten wir gerade gesehen und gehört, wo und wie sie gewachsen waren.

Wenn Landwirtschaft auf Kunst trifft 📷🎨

Eine ganz andere Facette des Hofes lernten wir ebenfalls kennen: Gerd Günther beschäftigt sich bereits seit seiner Schul- und Studienzeit intensiv mit Mikrofotografie. Er zeigte uns faszinierende Beispiele seiner Arbeiten und erzählte von seiner Leidenschaft für diese besondere Form der Fotografie.

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Und plötzlich schloss sich wieder ein Kreis: Hier Gerd mit seiner Mikrofotografie, dort Annette mit ihrem kunsthistorischen Hintergrund. Für die Zukunft gibt es deshalb bereits Überlegungen, Food, Landwirtschaft und Kunst auf dem Hof noch stärker miteinander zu verbinden.

Überhaupt sprudeln die Ideen. Gemeinsam haben wir schon darüber nachgedacht, was wir vielleicht im kommenden Sommer zusammen auf die Beine stellen könnten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Hofkochen mit sonnengereiften Tomaten und Pasta direkt vor Ort? 🍝🍅 Noch ist nichts entschieden – aber die Idee gefällt uns ausgesprochen gut.

Ein Nachmittag, der nachwirkt ❤️

Nach Spaziergang, Hofführung und Einkauf ließen wir unseren Besuch schließlich ganz entspannt bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, den drei unserer Slow Foodies mitgebracht hatten, ausklingen.

Es war einer dieser Nachmittage, an denen sehr unmittelbar deutlich wird, wofür Slow Food steht: wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen, die Menschen dahinter kennenlernen und verstehen, unter welchen Bedingungen gute Lebensmittel entstehen. Und dabei auch zu erkennen, dass Landwirtschaft immer ein Balanceakt zwischen Idealen, Natur, Wirtschaftlichkeit und dem täglichen Einsatz der Menschen ist.

Ein herzliches Dankeschön an Annette, Gerd und Marcel für ihre Offenheit, ihre Zeit und die vielen spannenden Einblicke – und natürlich an Caroline für den hartnäckigen Tipp, diesen besonderen Hof endlich einmal zu besuchen.

Wir kommen ganz bestimmt wieder. 🌱🐌

Bohnenernte, Lunch mit Plan und Schlemmermarkt am 7. August

Mehr oder weniger spontan ergab es sich, dass an diesem Freitag einiges im Zeichen der Schnecke bewegt wurde:

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„Retten durch Aufessen“ lautet das Motto der Slow-Food-Arche des Geschmacks. Am Morgen ernteten noch engagierte "Nachwuchskräfte" die ersten Bohnen des Arche-Passagiers Paas Lintorfer Frühe im Urban Gardening in Rheydt. Wir versuchen uns dort in netter Gesellschaft schon seit bald drei Jahren im kleinsten Rahmen im Anbau alter, schützenswerter Gemüsesorten. Diese Buschbohne ist eine etwas in Vergessenheit geratene Züchtung aus Ratingen, deren für die globale Biodiversität wertvolles Saatgut sogar im Permafrost-Tresor der Vereinten Nationen auf Spitzbergen liegt. Sie ist aktuell Arche-Passagier des Monats von Slow Food Deutschland.

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Beim Mittagstisch auf der schönen Terrasse unseres Unterstützers Kult + Genuss kam das komplette Planungsteam der „Niersschnecken“ zusammen und verabredete mit Werner Henssen die Details für den großen Empfang zur Gründung des neuen Conviviums Slow Food Mönchengladbach - Niederrhein am Sonntag, den 13. September um 11 Uhr im Kult + Genuss.

Die Einladung ergeht an bekannten Interessierten und alle Mitglieder in der Region (Beitritt als Gründungsmitglied auch am 13.9. vor Ort noch möglich). Siehe "Termine".

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Und abends standen wir mit selbstgemachten Aufstrichen (Tomatenbutter und Möhrenaufstrich) und selbstgebackenen Sauerteigbroten (Chili und Basilikum) schon zum vierten Mal auf Einladung des Veranstalters unter dem Roßtor in Wassenberg. Der Schlemmermarkt Rhein-Maas ist schon ein herausragendes gastronomisches Ereignis in unserer Region.

Auch die schöne Fotoschnecke vom Volksverein kam nicht nur bei den kleinen Gästen gut an. Viele gute Gespräche in unserem Sinne und neue Kontakte machten ebenso Freude, wie das Treffen mit unserem Mitglied Uschi von der Weinquelle Wegberg (Slow Food Unterstützer) im Zelt des neuen Restaurants Symbiose (demnächst im alten „Tante Lucie“ in Wassenberg). Sie lieferte dort die guten Tropfen zum Essen.

Hoffentlich sehen wir auch die vier Slow Foodies aus Roermond wieder. Die Nachbarschaft zu Limburg/NL ist ein große Gelegenheit für das neue niederrheinische Convivium.

🍷 Genuss, Gespräche und ein Stück Slow-Food-Geschichte – unser Stammdesch im OBK

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Manchmal entstehen die schönsten Abende dort, wo guter Wein, gutes Essen und gute Gespräche zusammenkommen. Genau so war es bei unserem Stammdesch im OBK in Düsseldorf-Oberkassel.

Schon im Vorfeld waren wir neugierig: Die noch junge Weinbar von Klaus Wählen, der auch die bekannte Eiskellerbar betreibt, war uns von unserem Mitglied und Unterstützer Thomas Deckert empfohlen worden – wegen der ausgezeichneten Tageskarte, der liebevoll ausgewählten Spezialitäten und natürlich der passenden Weine. Und wir wurden nicht enttäuscht.

Obwohl ursprünglich mit weniger Gästen geplant, durften wir uns über spontan hinzugekommene Teilnehmende freuen. Kurzerhand rückten wir einfach etwas zusammen – ganz nach Slow-Food-Manier. Das OBK bietet dafür mehr Platz, als man von außen vermutet. Besonders schön: die ruhige Lage unweit der Luegallee und die gemütlichen Außenplätze, die im Sommer zum Verweilen einladen.

🍽️ Gemeinsam genossen wir die abwechslungsreiche Tageskarte, tauschten uns aus, lachten und führten die Gespräche, die unsere Stammtische so besonders machen. Denn genau dafür stehen wir: gemeinsam genießen, voneinander lernen und Menschen kennenlernen, die unsere Werte teilen.

Ein besonderes Highlight war der persönliche Austausch mit Klaus Wählen. Viele von uns waren davon ausgegangen, dass er Gründungsmitglied von Slow Food Deutschland oder unseres Conviviums gewesen sei. Die Wahrheit ist sogar noch spannender: Bereits vor der Gründung von Slow Food Deutschland kam Klaus auf einer Weinmesse in Italien erstmals mit der Slow-Food-Idee in Berührung. Begeistert von dem Konzept organisierte er nach seiner Rückkehr auf eigene Initiative Stammtische in der Region – zu einer Zeit, als es hierzulande noch gar keine Slow-Food-Strukturen gab.

Mitglied bei Slow Food Deutschland war er nie – wohl aber bis heute bei Slow Food Italia. Besonders schätzt er den italienischen Fokus auf hochwertige Lebensmittel, regionale Erzeuger und fundiertes kulinarisches Wissen. Diese Werte spiegeln sich auch in seinen Restaurants wider. Regionale Lieferanten, möglichst Bio-Qualität und transparente Herkunft spielen für ihn eine wichtige Rolle. So finden sich auf der Speisekarte beispielsweise auch Produkte der Fleischerei Erkes mit ihrer bekannten Bratwurst.

🍇 Auch bei seiner Weinauswahl bleibt Klaus Wählen seiner Philosophie treu: Statt auf kurzlebige Trends oder sogenannte „Modewinzer“ zu setzen, finden vor allem charakterstarke Weine ihren Weg auf die Karte – darunter viele spannende Naturweine und Weingüter, die mit Sorgfalt und Überzeugung arbeiten. Sein umfangreiches Weinwissen gibt er übrigens auch regelmäßig bei Weinseminaren im Slow Food Genussführer-Restaurant Gasthaus Stappen in Korschenbroich weiter.

❤️ Unser Fazit: ein rundum gelungener Abend mit vielen interessanten Gesprächen, neuen Einblicken und einem Gastgeber, der zeigt, dass Genuss, Qualität, Herkunft und handwerkliche Sorgfalt weit mehr sind als Schlagworte – Werte, die auch wir bei Slow Food mit Überzeugung leben. Kein Wunder, dass viele schon auf dem Heimweg fragten, wann wir wiederkommen.

➡️ Und natürlich geht es gleich weiter: Wir freuen uns schon auf unsere nächste Veranstaltung am 15. August, wenn wir Bauer Günther in Düsseldorf-Gerresheim besuchen und erneut einen Blick hinter die Kulissen regionaler Lebensmittelproduktion werfen.

Erneut „Plant based Food“ in der Familienbildungsstätte am 24. Juli

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Er hat es wieder getan. Unser Chef-Alliance-Koch Martin Friedrich hat wegen der großen Nachfrage als Dozent unseres Unterstützers einen weiteren Workshop durchgeführt. Das saisonale Angebot frischen Gemüses (bevorzugt bio und aus der Region) wurde für ein vielfältiges 6-Gang-Menü genutzt. Auch die sog. „Planetary Health Diet“ im Sinne der Agenda 2030 ist pflanzenbasiert. Der Abend machte alle schlauer und auf genussvolle Weise satt und zufrieden.

Die vielen Kochangebote in der großen modernen Küche der FBS sind fast noch so etwas wie ein Geheimtipp in der bunten Welt der Kochschulen in der Region. Es werden auch immer wieder mal neue Leitungen für Workshops, Kurse und Kochgruppen auf Honorarbasis gesucht, die selbst inhaltlich gestaltet werden können. Die gemeinnützige Familienbildungsstätte freut sich über Anfragen.

Schneckentisch bei der Teichwirtschaft Humberg in Brüggen am 23. Juli 

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Ganz nah bei unseren Limburger Nachbarn im Naturpark Schwalm-Nette am Vennekotensee trafen sich 20 Slow Foodies zum geselligen Mittagsimbiss mit frisch gegrillten Forellen, Saiblingen oder Kibbelingen. Der junge Sebastian Humberg hat den fünf Jahre brachliegenden Betrieb vor ca. zwei  Jahren übernommen und ist noch im Aufbau. Er hat 30 Teiche und Seen gepachtet, die mit vielen unterschiedlichen Süßwasser-Fischarten besetzt sind. Frischfisch wie Forellen, Lachsforellen oder Saiblinge hat er in separaten Teichen, durch die das Wasser der Schwalm geleitet wird. Sie bekommen geprüftes Futter und werden am Tag des Verkaufs gefangen und geschlachtet. Außerdem hat er regelmäßig selbst geräucherte Fische im Verkauf.

Die gute Qualität seiner Fische begründet sich darin, dass sie nicht in Betonbecken schwimmen, sondern in ihrer natürlichen Umgebung und wegen des guten Futters, das aber nur zugefüttert wird, da sie sich auch z.B. von Mückenlarven und je nach Größe auch von anderen Fischen ernähren. Karpfen aus traditioneller Teichhaltung ist sogar Passagier der Slow Food Arche des Geschmacks.

🍽️ 18. Juli 2026 – Ein Abend zum Genießen: „Rezepte, wie wir sie mögen“

Es gibt Kochabende, die bleiben einfach in Erinnerung. Unser Kochabend „Rezepte, wie wir sie mögen“, inspiriert von Alfred Biolek und Eckart Witzigmann, war genau so ein Abend. ❤️

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Nach gefühlt zehn Jahren hatte Thomas Deckert wieder zu einem Kochabend eingeladen und als Gastgeber einen Abend gestaltet, der vom ersten Moment an eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlte. Viele langjährige Slow Foodies waren dabei – fast wie ein kleines Wiedersehen guter Freunde. Schon beim Aperitif informierte Gudrun über aktuelle Themen und Neuigkeiten aus der Slow-Food-Welt, bevor es gemeinsam an die Schneidebretter, Töpfe und Pfannen ging.

Das Menü war bewusst klassisch gehalten – ohne unnötigen Aufwand, dafür mit viel Geschmack, Sorgfalt und Liebe zum Detail. Jeder Gang hatte seinen ganz eigenen Charme. Besonders die kalte Senfgurkensuppe begeisterte mit ihrer sommerlichen Frische und einer Präsentation, die Appetit auf den ersten Löffel machte. Der sommerliche Wurstsalat überzeugte mit einem wunderbar ausgewogenen Dressing und zeigte einmal mehr, dass gute Zutaten oft alles sind, was ein gelungenes Gericht braucht. 🥒✨

Beim Hauptgang übernahmen – inzwischen fast schon traditionell – Karl und Christine das Kommando. Der gebratene Zander mit cremigem Kohlrabi-Kartoffel-Ragout war ein wunderbares Beispiel dafür, wie unkomplizierte, ehrliche Küche zu etwas Besonderem werden kann. 🐟

Unsere Einkaufsquellen waren unter anderem die beiden Bio-Produzenten vom Rheinischen Bauernmarkt am Kolpingplatz: der Demeter-Hof am Deich und die Bioland Kräutergärtnerei Thees. Bei meisten weiteren Zutaten wurden bei Alnatura eingekauft.

Doch nicht nur das Essen machte diesen Abend aus. Es waren die vielen Gespräche, das gemeinsame Kochen, das Lachen und die Freude am Miteinander, die den Abend zu einem echten Wohlfühlabend werden ließen. Genau diese Momente machen Slow Food aus: Menschen zusammenzubringen und den Genuss guter, sauberer und fairer Lebensmittel miteinander zu teilen. 💚

Mit vielen schönen Eindrücken verabschieden wir uns nun in die Sommerpause. ☀️ Anfang September geht es weiter mit unserem Kochabend „Entdecke die Vielfalt der Kürbis-Küche“. Antje, Andreas und Petra werden unsere Kürbisküche auf ein neues Level heben – wir freuen uns schon jetzt auf einen genussvollen Wiederauftakt. 🎃

Küchengespräch „Selberkochen in der Kita“ am 13. Juli

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Auf Einladung der Initiative Ernährungsrat Mönchengladbach (ERMö), die unser Mitglied Eva Hubrach koordiniert, kam in der Familienbildungsstätte eine fachkundige Gruppe mit Vertretung der Stadtverwaltung, der Hochschule, verschiedener Kindertagesstätten und interessierten Eltern zum Netzwerken zusammen. Eine Studentin der Ernährungswissenschaften gab einen spannenden Impuls zu selbstgekochter Mittagsverpflegung als Beitrag zur vorschulischen Ernährungsbildung. Zum Küchengespräch gehörte natürlich auch wieder ein kleines, aus geretteten Lebensmitteln zubereitetes Abendessen, das die Gruppe sich selbst vor Ort zubereitete.

Wer Interesse an der Initiative ERMö hat, die ein Bündnis für eine nachhaltige kommunale Ernährungsstrategie in Mönchengladbach bilden will und dafür in 2027 eine Vereinsgründung plant, melde sich gern. Vielerorts bestehen bereits solche Ernährungsräte und oft sind Slow-Food-Mitglieder dort maßgeblich beteiligt. Die inhaltlichen Schnittmengen sind groß.

🌿 11. Juli 2026 – Slow Food on Tour auf dem Rheinischen Bauernmarkt am Kolpingplatz

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Was für eine Premiere! ❤️

Zum ersten Mal war Slow Food Düsseldorf mit einem eigenen Stand auf dem Rheinischen Bauernmarkt auf dem Kolpingplatz vertreten – und schon nach kurzer Zeit war für uns klar: Dieser Markt und Slow Food passen perfekt zusammen. Unser neuer „Place to be“!

Bei strahlendem Sommerwetter waren Petra, Ulla, Gudrun und Thomas schon früh am Morgen startklar. Noch bevor der Markt offiziell öffnete, kamen die ersten Besucherinnen und Besucher an unseren Stand – und von da an riss das Interesse nicht mehr ab.

Besonders beeindruckt hat uns die Qualität der Gespräche. Viele Gäste kannten Slow Food bereits, einige waren sogar schon in Bra, der Heimat der internationalen Slow-Food-Bewegung. Es wurde gefragt, diskutiert und sich intensiv über gutes, sauberes und faires Essen ausgetauscht. Genau so wünschen wir uns Begegnungen! 🐌

Großes Interesse weckte auch unser Veranstaltungsprogramm bis September. Vor allem unsere Kochabende in der Kochwerkstatt fanden viele begeisterte Fans.

Ein kulinarisches Highlight war der vegane Kartoffel-Alb-Leisa-Salat, den Petra zur Verkostung vorbereitet hatte. Die traditionsreichen Alb-Leisa wurden mit Gewürzen unseres Unterstützers Spirit of Spice und feinem Olivenöl von Lettinis zubereitet. Dazu gab es frisches Brot von der Biobäckerei Schüren. Viele Besucher waren so begeistert, dass sie Alb-Leisa und Gewürze direkt mit nach Hause nahmen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Johannes Thees von der Kräutergärtnerei Thees, neben dessen Stand wir unseren idealen Platz aufbauen durften. Wer seinen Stand noch nicht besucht hat, sollte das unbedingt nachholen: Alte Tomatensorten, fantastische Salate, frisches Gemüse und die wunderschönen Zucchiniblüten sind allein schon einen Besuch wert. 🍅🌿

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unseren Unterstützern Lutz Mammel (Alb-Leisa), Edgar und Ute von Spirit of Spice, Stefania von Lettinis sowie dem Team der Biobäckerei Schüren für ihre großartige Unterstützung.

Dieser Tag hat uns einmal mehr gezeigt, wie viele Menschen unsere Werte teilen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, viele bekannte und neue Gesichter bei einer unserer nächsten Veranstaltungen wiederzusehen.

Und eines steht fest: Wir kommen wieder auf den Rheinischen Bauernmarkt!

Unser nächster Stand ist bereits geplant – am 6. September auf dem Lammertzhof. Wir freuen uns auf euch!

🍜 Stammdesch em Veedel: Asiatische Genussmomente am 8. Juli

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20 Slow Foodies trafen sich zum Stammdesch em Veedel im Ginger Boy – einer tollen Restaurantempfehlung unseres Mitglieds Thomas.

Es wurde ein rundum gelungener Abend! Trotz der lebhaften Atmosphäre blieb genügend Raum für gute Gespräche und gemeinsamen Genuss. Besonders begeistert haben uns die frisch zubereiteten Gerichte mit knackigem Gemüse und hochwertigen Zutaten. Eine Spezialität des Hauses sind die täglich frisch gezogenen Nudeln, die unbedingt einen Versuch wert sind. 🍜

Auch der herzliche Service – mit den „Ginger Boys“ und „Ginger Girls“ – trug dazu bei, dass wir uns rundum wohlgefühlt haben. 😊

Vielen Dank an Thomas für diese schöne Empfehlung! Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Stammdesch em Veedel Ende Juli im OBK in Oberkassel. Wer dabei sein möchte, kann sich gerne noch anmelden. ❤️

Networking beim ersten "Bloom Zukunftsforum" am 3. Juli in MG

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Einen spannenden Tag in spektakulärer Location (SMS Campus) verbrachten wir mit unseren lokalen Partnern im Netzwerk Nachhaltigkeit (NeNa) Mönchengladbach. Unsere Schnippeldiskos gegen Lebensmittelverschwendung, die Initiative Ernährungsrat Mönchengladbach (ERMö) für eine nachhaltige kommunale Ernährungsstrategie und die Arche des Geschmacks fanden u.a. viel Interesse.

Echtes Highlight 👀 und Ziel vieler Besuchender 🧲 war die tolle Fotoschnecke, die uns der Volksverein geschenkt hat. Sie fiel jedem schon beim Betreten des Geländes von Weitem in die Augen. "Sichtbarkeit" pur. 🐌

🌿🇮🇹 Dolce Vita bei Lettinis – Slow Food on Tour auf der Kulinarischen Schnitzeljagd am 20. Juni

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Am 20. Juni war Slow Food Düsseldorf wieder on Tour – dieses Mal bei unserer Unterstützerin Stefania Lettini von Lettinis. In ihrem wunderschönen italienischen Hinterhof entstand selbst bei sommerlich-tropischen Temperaturen eine ganz besondere Atmosphäre, die zum Genießen, Verweilen und Austauschen einlud.

Für Slow Food waren Lothar und Gudrun vor Ort und hatten große Freude daran, mit vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam konnten wir zeigen, wofür Slow Food steht: gute, saubere und faire Lebensmittel, Genuss, Regionalität und eine lebendige Gemeinschaft.

An unserem Stand luden wir zu einer Brotverkostung mit verschiedenen Broten unseres Unterstützers Hercules, der ersten Vollkornbäckerei Düsseldorfs, ein. Dazu gab es eine Auswahl vegetarischer und veganer Aufstriche aus dem Bio-Fachhandel. Die Verkostung kam hervorragend an und sorgte für viele spannende Gespräche rund um Geschmack, Qualität und bewussten Genuss.

Großes Interesse weckte auch unser neues Slow-Food-Fotobuch, das mit viel Liebe von unserem Mitglied Petra gestaltet wurde. Beim Blättern erhielten viele Besucherinnen und Besucher einen inspirierenden Einblick in unsere vielfältigen Veranstaltungen und die lebendige Gemeinschaft von Slow Food Düsseldorf.

Aufgrund der sommerlichen Hitze waren zwar etwas weniger Menschen auf der Kulinarischen Schnitzeljagd unterwegs als in den Vorjahren – dafür blieb umso mehr Zeit für persönliche Begegnungen, intensive Gespräche und den Austausch mit vielen interessierten Gästen.

Natürlich durfte auch der Genuss bei Lettinis nicht fehlen: Eine wunderbare Olivenölverkostung sowie ausgewählte italienische Erfrischungsgetränke rundeten diesen gelungenen Sommertag perfekt ab.

Wir bedanken uns herzlich bei Stefania Lettini für die wunderbare Gastfreundschaft und freuen uns schon heute darauf, im nächsten Jahr wieder Teil dieses besonderen Ortes zu sein. Bis dahin erwarten uns viele weitere genussvolle Veranstaltungen – wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Schneckentisch im Schwanenhof am 23. Juni in Erkelenz

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Trotz der anhaltenden Hitze und einem sehr aktiven Wochenende (siehe unten) trafen wir uns auch im Juni zum geselligen Schneckentisch. Erstmals waren wir dafür im Erkelenzer Land unterwegs. Wir waren zu Gast im Hotel Restaurant Schwanenhof in Bellinghoven, idyllisch am Teich in der Dorfmitte gelegen, und verbrachten einen überaus angenehmen und geschmackvollen Abend. Freundlicherweise konnten wir Gastgeberin Astrid Hasen (schon die dritte Generation) und den noch jüngeren Chef Tobias Wojcik am großen Tisch kennenlernen und kamen sofort gut ins Gespräch. 

Ein Thema was das bekannte, durchaus hochgelobte und mit viel nachhaltigem Anspruch produzierte argentinische Rindfleisch von Ojo de Aqua, das der Schwanenhof auf der Karte hat. Grundsätzlich ist argentinisches Rindfleisch wegen sehr undurchsichtiger Rahmenbedingungen ein No-Go für unseren Genussführer. Wir würden dem gern mal zumindest kulinarisch im Vergleich mit regionalem Weiderind bzw. Rassen aus der Arche des Geschmacks nachgehen. Auch Tobi zeigte Interesse.

Ein echtes Highlight war der kleine "Räuberteller" zum Dessert. Wir haben schon lange nicht mehr den niederrheinischen Klassiker Grillagetorte (ursprünglich wohl aus Krefeld) auf einer Karte gesehen. Das Halbgefrorene passte perfekt zum frühsommerlichen Wetter. Mit den Tropfen der Weinquelle Wegberg, dem ESKARO Kaffee und der Fleischerei Rösken sind übrigens gleich drei offizielle Slow-Food-Unterstützer im Schwanenhof vertreten.

Teilen macht reich! Tag der Offenen Tür beim Volksverein MG am 21. Juni

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Das war eine beindruckende Veranstaltung. Der Volksverein gegen Arbeitslosigkeit gGmbH öffnete die Tore und wir haben mit unserer beliebten Schnippeldisko aus von Foodsharing MG geretteten Lebensmitteln sehr viel Gemüse frisch vor Ort verkocht oder zum Salat verarbeitet. Trotz der Hitze waren Maria's Bratkartoffeln der Renner.

Herzlichen Dank für die schöne "Fotoschnecke" aus der Holzwerkstatt , die uns ab sofort begleiten wird. 

Eine echte Besonderheit ist die Rapsmühle des Volksvereins. Dort wird in ausgezeichneter Qualität ein kaltgepresstes Speiseöl produziert. Das schauen wir uns mal genauer vor Ort an. Das Öl ist in den eigenen Shops und auch teilweise im regionalen Einzelhandel erhältlich. Der Raps stammt übrigens aus der Nordeifel, weil die niederrheinischen Böden das Öl zu bitter machen würden. Wieder was gelernt.

70 Jahre ❤️🐌 Familienbildungsstätte Mönchengladbach am 20. Juni in Mönchengladbach

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Herzlichen Glückwunsch! Mit einem liebevoll vorbereiteten Familienfest hat sich unser offizieller Unterstützer und vielen Freunden zum 70. ein tolles Sommerfest beschert. Wir waren gern mit Mini-Workshops in der schönen Küche dabei und haben praktisch gezeigt, wie man aus einfachen und kostengünstigen Zutaten wie roten Linsen und Gemüse eine köstliche Nudelsoße nach Bologneser Art zubereitet. Auch die Pasta wurde frisch macht.

Alltagsküche ist keine Hexerei, sondern Übung und Haltung. Und eine pflanzenbasierte Ernährung ist gut für Körper und Globus. Apropos Globus: Herzlichen Dank an die FBS für die wunderbaren Rezeptkarten in verschiedenen Sprachen. So bunt wie unsere Stadt. Vielfalt bereichert uns.

Offene Tafelrunde (Samstagsspiel) am 13. Juni in Mönchengladbach

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21 Menschen kamen zum gemütlichen Abendessen vom Mitbring-Buffet zusammen. Die Rheinische Post berichtete ein paar Tage vorher sehr freundlich: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-gruppe-niersschnecken-setzt-auf-slow-food_aid-149600831?share=4e5099f5e784fda09ebbcfb432ccf0e7&utm_source=user&utm_medium=referral&utm_campaign=plusshare

Unglaublich viele verschiedene herzhafte und süße Köstlichkeiten machten alle glücklich und satt: Gleich zwei Varianten hausgemachter Kartoffelsalat mit Apfel, Algenkräcker, Linsen, Tofuköfte und fruchtige Ravioli, diverse Salate, Tartes, Quiches, Muffins und Kuchen, frische Kirschen und Boskoop (Jahrgang 1965) aus der Region (wir haben das Weckglas leider noch nicht aufbekommen). Und natürlich selbstgebackene Brote (einmal mit Treber von der Hensen-Brauerei).

Die lebendigen Gespräche drehten sich viel um gute, saubere und faire Lebensmittel. Dass das Buffet nahezu komplett vegetarisch war, fiel positiv erst beim Sichten der Fotos auf. Gute Tipps und Rezepte wurden ausgetauscht und neue Kontakte zum Beispiel zum Ernährungsrat im Kreis Viersen geknüpft. Am 8. September geht es weiter.

Cucina Povera – die Kunst der einfachen Küche am 6. Juni

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Am 6. Juni durften wir in der Kochwerkstatt Düsseldorf einen ganz besonderen Kochabend erleben. Gemeinsam mit fast 20 Slow Foodies tauchten wir in die Welt der Cucina Povera ein – jener traditionellen italienischen Küche, die aus einfachen Zutaten mit viel Kreativität und Wissen wahre Genussmomente entstehen lässt.

Mit Sabrina Botteri vom Gemma Pastastudio hatten wir dabei eine wunderbare Gastgeberin an unserer Seite. Mit ihrer herzlichen Art, ihrer Leidenschaft für die italienische Küche und ihrem großen Erfahrungsschatz begeisterte sie uns den ganzen Abend. Sabrina vermittelte nicht nur Rezepte, sondern auch Geschichten, Tipps und die Liebe zu ihrer Heimat und deren kulinarischen Traditionen.

Bereits der typisch italienische Aperitivo mit selbstgebackener Focaccia, Käse- und Wurstspezialitäten sowie Oliven sorgte für einen genussvollen Auftakt.

Anschließend bereiteten wir gemeinsam ein sechsgängiges Menü zu, das auch die Werte von Slow Food widerspiegelte: viel Gemüse, wenig Fleisch und die Wertschätzung guter Lebensmittel.

Das Menü:

  • Panissa Ligure – frittierte Kichererbsen-Sticks

  • Panzanella – toskanischer Brotsalat mit Tomaten, Gurken, roten Zwiebeln und Basilikum

  • Frico Friulano – Kartoffel-Käse-Kuchen aus dem Friaul

  • Vignarola – lauwarmer römischer Salat mit Artischocken, Saubohnen, Erbsen und Pancetta

  • Pisarei & Fasö – kleine Gnocchetti aus Brot mit Borlotti-Bohnen-Sugo aus der Emilia-Romagna

  • Torta di Riso – traditioneller Reiskuchen aus der Emilia-Romagna

Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Panzanella, die in der Toskana traditionell nicht mit geröstetem Brot zubereitet wird, sowie die Pisarei & Fasö – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aus altem Brot, Mehl und Wasser ein außergewöhnlich schmackhaftes Gericht entstehen kann.

Neben dem gemeinsamen Kochen waren es vor allem die vielen Gespräche, das Lachen und die Freude am gemeinsamen Genießen, die diesen Abend so besonders gemacht haben.

Ein herzliches Dankeschön an Sabrina Botteri für diesen inspirierenden Kochabend. Wir würden uns sehr freuen, bald wieder gemeinsam mit ihr zu kochen. Bis dahin können wir ihre Kochkurse allen Interessierten wärmstens empfehlen.

Und natürlich danken wir allen Slow Foodies, die mit ihrer Begeisterung und Offenheit zu diesem gelungenen Abend beigetragen haben 💚🐌🇮🇹

Vorfreude beim 🐌Planungstreffen der Niersschnecken am 31. Mai in Willich

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Beim regelmäßigen Treffen des Orgateams der Niersschnecken gibt es immer viel zu berichten und zu verabreden. Wir treffen uns reihum zum Brunch und lassen es uns dabei natürlich gern auch gut gehen. Diesmal war Senem in Schiefbahn die Gastgeberin. Eine besondere Bedeutung in der aktuellen Jahresplanung hat die Gründung der neuen Regionalgruppe (Convivium) Slow Food Mönchengladbach-Niers mit dem Kerngebiet Mönchengladbach, Viersener und Erkelenzer Land.

Wir haben in kurzer Zeit mehr als 40 treue Mitglieder und neue Interessierte dafür gefunden und müssen nun mit dem Vorstand die konkrete Umsetzung abstimmen. Wer sich auch dafür interessiert, als aktives oder förderndes Gründungsmitglied bei einer „Geburtstagsfeier“ in der zweiten Jahreshälfte dabei zu sein, kann sich hier informieren: Slow Food im Wachstum: Ausgründung der "Niersschnecken"

Schnippeldisko im ☀️Sonnenschein beim großen Familienfest am 30. Mai

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Die Waldorf-Kindergärten in Mönchengladbach, Viersen, Waldniel und Willich feierten gemeinsam ein großes Fest. Wir danken für die Einladung mit der guten Gelegenheit, das große Problem der Lebensmittelverschwendung "soziokulturell" mit vielen Interessierten praktisch zu „bekämpfen“: Gut 40 Liter bunte Suppe aus gerettetem Gemüse gingen über die Theke.

Mit vielen engagierten Schnecken und den Eltern vor Ort war unser großer
Küchenpavillon schnell aufgebaut. Und wie selbstverständlich wurde auch an dem Kuchenbuffet auf Einweggeschirr verzichtet. Ein Spülmobil wie hier sollte immer mehr zum guten nachhaltigen Standard für öffentliche Veranstaltungen werden. Die kinderfreundliche und durchweg entspannte Stimmung machte uns allen viel Freude.

🍽️ Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten“ im Mai bei unseren europäischen Freunden

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Unser „Auswärtsspiel“ am Pfingstsamstag führte 20 Schnecken - teilweise sogar per Rad - ins niederländische Limburg. Auch wenn wir uns eigentlich bei unseren geselligen Ausgehterminen mit Gastrokritik zurückhalten, hier können wir nicht anders: Das Biorestaurant Sjuut (Aan Sjuuteeänjd) in Schinnen hat alle Erwartungen übertroffen, die die Homepage und ein grüner Michelinstern schon nahelegten. Chef Jean Thoma und (im Service und am Wein) seine Frau Sonja gestalteten uns mit Leidenschaft und Kreativität einen vortrefflichen kulinarischen Abend.

Limburger Spargel und regionales Landschwein (die Bäckchen sind eine regionale Spezialität), saisonale Vielfalt, feine Aromen, Texturen, schöne Teller. Kleine Überraschungen, die uns vom Niederrhein berührten: ein kleines Eis im Hörnchen vom Limburger Stroop aus Apfel und Birne - wir würden sagen Apfel- und Birnenkraut - oder eine kleine Balkenbrij-Krokette - was uns unschwer an Panhas erinnerte. Und das auch noch in einer vegetarischen Variante von der Roten Bete. Das klassische Balkenkrij ist übrigens ein Passagier der niederländischen Arche des Geschmacks.

Chapeau! Wir kommen ganz bestimmt wieder und möchten den Austausch mit den Limburgern gern intensivieren.

🌿✨ 12. Mai 2026 – Rückblick auf unsere Slow Food „Food & Friends“-Tafelrunde ✨🌿

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Unsere Tafelrunde fand nun bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr statt – und was sollen wir sagen: Es war ein rundum unerwartet gelungener, wunderschöner Abend voller Genuss, Gemeinschaft und echter Slow-Food-Momente. 🐌💚

Ganz ehrlich? Dieses neue Format brauchte zunächst etwas Anlauf. Neben unseren beliebten Kochabenden und Stammtischen mussten sich unsere Slow Foodies und Interessierten erst einmal an die Idee einer offenen Tafelrunde gewöhnen. Doch spätestens nach diesem Abend ist klar: Dieses Format hat seinen festen Platz bei Slow Food Düsseldorf gefunden. ✨

Dabei begann die Veranstaltung mit einer kleinen Herausforderung: Noch am Vortag mussten wir kurzfristig den ursprünglich geplanten Raum in der DRK-Familienstätte absagen. Und dann zeigte sich einmal mehr, wie großartig unser Netzwerk und unser Führungsteam funktionieren. Innerhalb von nur zwei Stunden lief die Kette von Tobias über Gudrun zu Christine im Ökotop – und plötzlich hatten wir nicht nur einen neuen Raum, sondern einen Ort, der wie für uns gemacht schien. 💚

Das Ökotop Düsseldorf, einst mitgegründet von unserem Mitglied und ehemaligen Conviviumsleiter Lothar und seiner Frau Christine, ist wirklich ein kleines Paradies mitten in Düsseldorf. 🌿 Viele Teilnehmende kannten dieses besondere Kleinod bisher noch gar nicht und waren sofort begeistert von der Atmosphäre, den Räumlichkeiten und der besonderen Stimmung dieses Ortes.

Und dann das Buffet! 🥗🍞🍗🍰
Mit über 20 Slow Foodies wurde die Tafel reich gedeckt:
fantastische Salate, Bohnenpasten, marinierte Chicken Wings, tolle Brote und Brötchen, köstliche Desserts und viele weitere liebevoll zubereitete Beiträge. Dazu zweierlei Weine – einer davon sogar noch kurzfristig von unserem Mitglied Norbert, Weinhändler und Gründungsmitglied von Slow Food Deutschland aus Krefeld, mitgebracht. 🍷

Es war einfach ein Abend, den man kaum in Worte fassen kann:
eine phantastische Stimmung und dieses besondere Gefühl von Gemeinschaft, das Slow Food ausmacht. 🐌✨

Viele Teilnehmende würden sich sehr freuen, wenn wir künftig wieder ins Ökotop zurückkehren dürfen – und wir hoffen natürlich sehr, dass das möglich sein wird. Sicher ist bereits jetzt: Im Herbst wird es auf jeden Fall eine weitere Tafelrunde geben. 🍂

Ein ganz besonderer Dank geht an Tobias als Hauptorganisator und an Christine, die den kurzfristigen Wechsel ins Ökotop möglich gemacht hat. Dream Team. 💚

🍺🐌 6. Mai – Slow Food on Tour: Brauereibesichtigung & Stammdesch em Veedel im Füchschen 🍻✨

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Die Slow Foodies aus Düsseldorf waren mal wieder auf Entdeckungstour – diesmal mitten hinein in die Düsseldorfer Braukultur. Und wo könnte man dafür besser eintauchen als in der traditionsreichen Brauerei „Im Füchschen“ in der Altstadt? 💛

Das Füchschen gehört zu den echten Düsseldorfer Originalen: Gebraut wird hier bereits seit Jahrhunderten, das Füchschen Alt selbst trägt seinen Namen seit 1848. Und genau dieser Name erzählt schon ein kleines Stück Stadtgeschichte: Früher, als viele Menschen noch nicht lesen konnten und Häuser keine Nummern hatten, wurden die Gebäude mit Symbolen gekennzeichnet. Über dem Eingang prangte damals ein kleiner Fuchs – und so wurde aus dem Haus schlicht „Im Füchschen“. 🦊

Bis heute hat sich die Brauerei diesen liebevollen Namen bewahrt – ebenso wie ihre starke Verwurzelung in Düsseldorf und ihrer Brautradition. Gebraut wird weiterhin in Düsseldorf, während die alkoholfreie Variante inzwischen nach Füchschen-Rezeptur auch in Krefeld produziert wird.

Für unsere Slow-Food-Gruppe hatte Petra eine exklusive Führung organisiert – herzlichen Dank dafür! 🙌 Und was für eine Führung das war: spannend, voller Geschichten und mit ganz viel Leidenschaft für das Brauhandwerk. Gemeinsam ging es durch die Brauerei, hinunter in die Katakomben und tief hinein in die Welt des Altbiers. 🍺

Natürlich blieb es nicht nur bei Theorie: Das erste Alt gab es direkt zum Aufwärmen, ein weiteres dann stilecht in den Kellern der Brauerei. Und spätestens dort war klar: Das hier war keine gewöhnliche Gruppe, sondern eine echte Kenner- und Genießer-Runde. Mit dabei auch Elke und ihr Mann von unserem Unterstützer „Auf ins Viertel“, die mit viel Know-how und spannenden Fragen die Führung zusätzlich bereichert haben. 😊

Besonders schön war zu erleben, wie aufmerksam, interessiert und begeistert alle dabei waren. Genau solche Abende machen Slow Food aus: gemeinsam entdecken, lernen, genießen und regionale Kultur lebendig erleben. 💚

Zum Abschluss ließen wir den Abend natürlich ganz passend im Füchschen ausklingen – mit deftigen lokalen Spezialitäten, guten Gesprächen und weiteren frisch gezapften Füchschen Altbieren. Was sonst? 😉🍻

Und ja – unser reservierter Tisch lief tatsächlich unter dem wunderbar sympathischen Namen „Slow Food Club“. 😄❤️ Irgendwie hat das perfekt gepasst zu diesem fröhlichen Abend und gemeinsamer Entdeckerlust. Ein bisschen lustig fanden wir es natürlich auch 😄🍺

Es war wieder eines dieser Treffen, die sich ganz selbstverständlich in unsere vielen schönen gemeinsamen Slow-Food-Momente einreihen. Und wer weiß, welche lokalen Entdeckungstouren wir dieses Jahr noch auf die Beine stellen werden… 👀✨

World Disco Soup Day in Rheydt am 25. April

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Schon zum 5. Mal feierten wir unsere große Schnippeldisko auf dem Rheydter Wochenmarkt in Mönchengladbach. Ein inklusives soziokulturelles Event der internationalen Slow Food Youth Bewegung für Lebensmittelwertschätzung und gegen Lebensmittelverschwendung. Wir waren als Beitrag in Deutschland in guter Gesellschaft mit vielen Schnippeldiskos auf der ganzen Welt und haben einen guten Zentner Gemüse zu fast 70 Litern Suppe verarbeitet und rund 200 Portionen ausgegeben. Zeitweise war fast kein Platz mehr zu finden.

Die Spenden kamen von den vier produzierenden Marktbeschickern Bioland Lenßenhof aus Mönchengladbach, Landhof Roosen aus Brüggen, Obst & Gemüse Weifels und Obstgut Flaßrath aus Jüchen sowie erstmals von der SoLaWi Neuenhoven. Das Team unseres offiziellen Unterstützers Familienbildungsstätte MG und das Food and Nutrition Lab des Fachbereiches Oekotrophologie der Hochschule Niederrhein waren auch wieder dabei. Unser Mitglied Eva Hubrach vom Ernährungsrat MG (ERMö) fand am Infostand viele gute Kontakte und wichtige logistische Unterstützung kam wieder vom Rehaverein MG.

Die Stadt Mönchengladbach förderte erneut die Ausrüstung der Marktküche und als Teil des Kulturprogramms den DJ. Auf dem Markt legte artique wunderbar chillig auf.

Besondere Wertschätzung erfuhren wir durch den Besuch des LVR-Institutes für Landeskunde und Regionalgeschichte. Mit einem Kamerateam dokumentierte es in Interviews und vielen Bildern die Schnippeldisko als moderne Form der Gemeinschaftsverpflegung mit öffentlichem Kochen. Auch die Rheinische Post berichtete darüber: „Selbst einfache Dinge wie Zwiebeln sind vielen Kindern fremd“
Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis.

🌿✨ 25. April – Frühlingserwachen auf dem Teller ✨🌿

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Unser Kochabend war diesmal ein echtes Herzensprojekt von Ann-Kathrin & Tobias – und was sollen wir sagen: Es war grün, frisch, sonnengelb und rundum glücklich machend. 💛

Ein rein vegetarisches Menü, das gezeigt hat, wie viel Fülle und Geschmack die Saison zu bieten hat: von knackigen Radieschen über duftenden Bärlauch, Spargel und Spinat bis hin zu Rhabarber und Erdbeeren. Und ganz ehrlich – es hat uns an nichts gefehlt.

Schon beim gemeinsamen Schnibbeln auf der Terrasse lag dieses besondere Gefühl in der Luft: warm, entspannt, voller Vorfreude. 🌞

Kulinarisch ein Highlight nach dem anderen:
🥖 Brot von den Bäckereien Schüren & Schomaker mit Radieschen & Kräuterbutter
🌱 Kräuterpolenta mit Spargelsalat (unser Star des Abends!)
🍵 Japanisch inspirierte Bohnen-Bärlauchsuppe
🥟 Frische Ravioli mit Wildkräutern
🍓 Rhabarbercrumble mit Mandeln & Vanilleeis

Mit ganz viel Liebe zu regionalen Zutaten – u.a. von der Kräutergärtnerei Thees aus Willich und dem Großhüttenhof in Krefeld 🌾

Besonders schön: Zwei neue Gesichter waren dabei – und wir freuen uns riesig, dass Uta sich direkt entschieden hat, Teil unserer Runde zu werden. 💚

Solche Abende zeigen, worum es bei uns geht: gemeinsam kochen & gute Lebensmittel genießen, entdecken, lachen – und einfach eine gute Zeit haben.

Und das nächste Highlight steht schon bereit… am 6. Juni erfahren wir mehr über die Cocina Povera mit Sabrina Botteri.

#SlowFoodDüsseldorf #SlowFoodDeutschland #SaisonalGenießen #VegetarischerGenuss #GemeinsamKochen

Arche-Spargelessen in Walbeck am 23. April

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Gleich zum Start der niederrheinischen Spargelsaison konnten wir beim Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten unseren Arche-Passagier „Huchels Leistungsauslese“ genießen. Nach einer herzlichen Begrüßung im traditionsreichen Haus Deckers in Walbeck stellten uns Landwirt Thomas Dercks (Spargelhof Dercks) und Hans-Peter Gooren (Vorstandsmitglied des Huchelvereins) diese alte, samenfeste Spargelsorte in Worten und sehr anschaulich und buchstäblich begreifbar durch zwei echte Pflanzen am Tisch vor. Huchels "Leistungsauslese" — Slow Food Deutschland

Gerade eben erst konnte der verdienstvolle Verein die Huchels Leistungsauslese aus Walbeck am früheren Wirkungsort des späteren niederrheinischen „Spargelprofessors“ und Züchters August Huchel in der Hansestadt Osterburg (Altmark) in Sachsen-Anhalt zum Anbau bringen. Weitere Produzenten aus nah und fern sind herzlich eingeladen, sich an diese echte Delikatesse zu wagen. Wir unterstützen den Huchelverein sehr gern dabei. Bitte fragt also in der Saison beim Spargelbauernhof eures Vertrauens nach dem Huchels. Die Walbecker helfen gern beim Bezug von Jungpflanzen.

Anschließend wurde ausgiebig geschlemmt. Unser Unterstützer Weinquelle Wegberg war auch dabei. Sie spendierte gegen Korkgeld für das Haus der ganzen Tafel einen guten Tropfen zum Spargel (Deckers Bioweinkarte ist aber auch bemerkenswert!). Die große Spargelkarte ab Mai u.a. mit dem Menu „August Huchel“ bietet noch viel Genuss.

🌿 Kräuterspaziergang in der Urdenbacher Kämpe | 19. April 2026

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Es sind diese Tage, die bleiben. Wenn die Sonne warm auf die Wiesen fällt, die Luft nach Frühling duftet und für ein paar Stunden alles ganz leicht wirkt. Genau so ein Tag war unser Kräuterspaziergang am 19. April in der Urdenbacher Kämpe.

Schon beim Ankommen wurde klar: Der Wettergott meint es gut mit uns. Unter strahlend blauem Himmel machte sich unsere bunt gemischte Gruppe auf den Weg – mittendrin auch unser jüngstes Slow-Food-Mitglied, Baby Laurenz, das die Tour auf seine ganz eigene Weise bereicherte.

Der Einstieg war ebenso persönlich wie inspirierend: Unsere Tourguide hatte für uns eine liebevoll zusammengestellte Rezeptübersicht mit heimischen Wildkräutern vorbereitet – ein kleines Geschenk, das die Verbindung von Natur und Genuss direkt greifbar machte.

Schritt für Schritt tauchten wir tiefer ein in diese besondere Landschaft. Die Urdenbacher Kämpe gehört zu den letzten naturnahen Rheinauen, in denen der Fluss noch nicht vollständig begradigt wurde. Hier darf die Natur ihren eigenen Rhythmus behalten – und genau das ist spürbar. Wir gingen langsam, hielten inne, rochen an Blättern, fühlten Strukturen, hörten Vogelstimmen. Sammeln war im Naturschutzgebiet nicht erlaubt, doch gerade das schärfte den Blick für das, was da ist.

Und es gab viel zu entdecken: eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen, lebendige Vogelwelt – und sogar Schildkröten, die sich in der Frühlingssonne zeigten. Kleine Momente, die große Freude machen.

Den perfekten Abschluss fand unser Spaziergang im Restaurant Extratour, wo wir bei Kaffee und Kuchen den Tag Revue passieren ließen. Fast wie bestellt setzte kurz darauf der Regen ein – als hätte auch das Wetter gewusst, wann der richtige Moment dafür ist.

Unser herzlicher Dank gilt Petra für die wunderbare Organisation dieses rundum gelungenen Tages. Wir nehmen viele Eindrücke, neue Perspektiven und vor allem schöne Erinnerungen mit – und freuen uns schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Ausflug ins Grüne. 🌼

Schnippeldisko in der Kinder- und Jugendgesundheitswoche am 17. April

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Auf Einladung der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus in Mönchengladbach haben wir erstmals dort geschnippelt, gekocht und getanzt. Die Lebensmittel hat Foodsharing MG aus dem Einzelhandel für uns gerettet. Wir haben mit vielen Gästen rund 150 leckere Bowls ausgegeben, gute Gespräche geführt und Pläne für weitere Projekte geschmiedet. Das junge Redaktionsteam von Standpunkt online hat uns mit dieser tollen Foto-Reportage eine große Freude gemacht: „Es macht Spaß und es macht satt“ – Standpunkt

Die Zentralbibliothek ist ein wichtiger öffentlicher Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In der „Bibliothek der Dinge“ steht ein großer Fairteiler von Foodsharing und eine Saatgutbibliothek ist dort ebenfalls eingerichtet. Du kannst samenfeste Gemüsesaaten dort kostenlos „leihen“ und (möglichst) nach erfolgreichem Anbau nach der Saison zurückgeben. Biodiversität zum Selbermachen. Jeden dritten Mittwoch im Monat gibt es hier ab 18.00 Uhr auch den offenen Saatgutstammtisch mit Transition Town MG. Und im Lesesaal steht für alle das Slow Food Magazin stets aktuell zur Verfügung.

🥕Plant Based Food mit der Slow Food Chef Alliance am 10. April

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Im besten Fall bedeutet eine pflanzenbasierte Ernährung größten Genuss mit Verantwortung für Körper und Planeten. Unser Chef Alliance Koch Martin Friedrich führte mal wieder fachkundig begeisterte Kursteilnehmende der Familienbildungsstätte Mönchengladbach in der großen Lehrküche unseres Unterstützers durch einen spannenden Abend. Die bevorzugt regionalen und saisonalen Produkte waren ganz überwiegend bio. Ein animierend frischer bunter Warenkorb. Handwerkliches Kochen pur. Alles selbstgemacht. Auch die verschiedenen Mehle wurden frisch gemahlen. Überraschend gut war die Rohkostspargelsuppe in grün und weiß. Und die ersten Erdbeeren waren auch schon süß. Das Kursprogramm der FBS ist sehr zu empfehlen.

🐌 Stammdesch em Veedel – 🗓️ Mittwoch, 8. April

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Ein Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird: Unser Stammdesch em Veedel führte uns diesmal in die wunderbare Amunì Wein- & Käsebar – und was sollen wir sagen? Es war einfach rundum gelungen.

Die Idee zu diesem besonderen Treffen kam von Petra, die diesen Abend organisiert hat – dafür ein großes Dankeschön! 💚

Was als gemütliche Runde geplant war, entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Treffpunkt: Plötzlich waren wir mehr Slow Foodies als gedacht. Und ganz ehrlich – was gibt es Schöneres, als gemeinsam zu genießen, sich über gute Lebensmittel auszutauschen und neue Gesichter in unserer Runde willkommen zu heißen? 🐌🍷

Ein besonderes Highlight: Auch Norbert Pohl war mit dabei – ein echtes Urgestein von Slow Food Deutschland. Viele wissen gar nicht, dass er zu den Gründungsmitgliedern zählt. Umso mehr hat es uns gefreut, ihn in unserer Mitte zu haben und von seinem Wissen und seiner Erfahrung zu profitieren. 🙌

Kulinarisch wurden wir im Amunì mehr als verwöhnt: Der Service? Herzlich, aufmerksam und einfach großartig. 💫
Gemeinsam haben wir uns durch köstliche Antipasti-Platten probiert – mit einer Vielfalt und Qualität, die begeistert hat. Besonders in Erinnerung bleiben das knusprige Kichererbsengebäck und eine Caponata, die schlichtweg umwerfend war.
🍆✨
Die sizilianischen Wurzeln der Gastgeber spiegeln sich nicht nur in der Atmosphäre, sondern auch in den authentischen Gerichten wider – ein echtes Stück Italien mitten in Düsseldorf.
🇮🇹

Mit Blick auf unsere geplante Sizilien-Reise Anfang Oktober (für die es übrigens noch wenige Restplätze gibt 😉) war dieser Abend eine perfekte Einstimmung – voller Geschmack, Austausch und Vorfreude auf das, was kommt. 🌞

Unser Fazit: Die Amunì Wein- & Käsebar ist ein Ort, den wir von Herzen empfehlen können. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere gemeinsame Genussmomente! 🧀🍷

Schneckentisch 🐌 in der La Tavernetta in Mönchengladbach am 23. März

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Nino Abate und Team überraschte uns beim geselligen „Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten“ nicht nur mit italienischer Gastlichkeit und authentischer Küche, sondern mit einem herzlichen Detail: Er dekorierte unseren großen Tisch mit Schneckenhäusern. Vor lauter Geselligkeit und gutem Appetit haben wir es erst spät bemerkt. Die Freude war um so größer und wir haben gleich für den 23. November wieder reserviert.

Wir verabreden nach dem Sommer mit ihm ein dreigängiges Überraschungsmenu seiner sizilianischen Heimat für Neugierige. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Festpreis plus Getränke. Perfetto. Wer ist dabei? 

🍽️ Schwarzwälder Heimatküche – ein Abend voller Genuss am 21. März

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Was für ein Abend! In der Kochwerkstatt in Düsseldorf durften wir wieder einen dieser ganz besonderen Slow-Food-Momente erleben ❤️ – gemütlich, lebendig und voller kulinarischer Entdeckungen.

Gemeinsam mit neuen Mitgliedern und Gästen haben wir uns an acht Rezepten versucht – und uns dabei (wie so oft 😉) eine kleine Küchenschlacht geliefert. Einiges war bereits vorbereitet, sodass wir direkt loslegen konnten.

Ein besonderes Highlight: Das Appetizer-Trio, zubereitet von unserem Gast Walter– einem Experten für japanische Feinkost, der u. a. auch Inka am Carlsplatz beliefert – gemeinsam mit seiner Partnerin Tomoko 🇯🇵✨
Gudruns badischer Wurstsalat durfte natürlich nicht fehlen: fein gewürfelt, perfekt durchgezogen und bis auf den letzten Bissen genossen
🥗

In der Küche wurde es zwischenzeitlich richtig trubelig – acht Gänge wollen schließlich gestemmt werden! 😄 Und wie es bei uns so ist, gehören kleine Überraschungen einfach dazu: Der liebevoll vorbereitete Spinat von Antje landete… leider etwas zu früh auf dem Komposthaufen 🌱😂

Und als krönenden Abschluss gab es für alle noch eine köstliche Schwarzwälder Maultasche zum Mitnehmen 🥟❤️

Wir sagen Danke an alle Beteiligten für diesen wunderbaren Abend – und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Kochabend: „Frühlingserwachen“ mit Ann-Kathrin und Tobias 🌼🥕

🌱 Gemeinsam wachsen lassen – Pflanzaktion am Lammertzhof am 21. März

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Einer unserer absoluten Lieblingshöfe in der Region ist der Bioland Lammertzhof – ein Ort, der für zukunftsfähige Landwirtschaft, Regionalität und echtes Engagement steht. Umso mehr hat es uns gefreut, von der diesjährigen Baumpflanzaktion zu hören 🌿

Im Team war schnell klar: Da sind wir dabei! Wir haben die Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen – und uns wurde die Sorte Braeburn zugeteilt 🍎

Am 21. März war es dann so weit: Gudrun machte sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zum Hof und pflanzte unseren Baum – mit tatkräftiger Unterstützung der Familie Hannen. Nach einer kurzen Einführung durch Timo, der zeigte, wie es richtig geht, wurde gemeinsam angepackt 💪

Die Pflanzaktion ist Teil eines größeren Projekts: An diesem Tag fand bereits die 2. Pflanzaktion statt und es  wurden 26 neue Apfelbäume gepflanzt – zur Fortführung eines Nahrungsagroforsts auf einer hofnahen Fläche. Ein Konzept, das Landwirtschaft neu denkt:

🌳 Bäume speichern CO₂
🌾 Ackerbau bleibt produktiv
🐝 Lebensraum für Insekten entsteht
💨 Windschutz verbessert das Mikroklima
🌱 Die Bodenfruchtbarkeit wird langfristig gestärkt

So entstehen lebendige, widerstandsfähige Systeme – ganz im Sinne von Slow Food und einer guten, sauberen und fairen Landwirtschaft ❤️

Wir freuen uns jetzt schon darauf, in ein paar Jahren unsere ersten eigenen Äpfel zu ernten – und Teil dieser wunderbaren Idee zu sein.

Was für eine schöne Aktion. Was für ein besonderer Tag ☀️

🍽️ Stammdesch em Veedel – Zu Gast in der Geissel am 19. März

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Manchmal beginnt ein richtig guter Abend mit einer einfachen Empfehlung – und entwickelt sich zu einem echten Lieblingsort. Genau so war es bei unserem Stammdesch em Veedel am 19. März in der Geissel in Düsseldorf-Bilk.

Unser Mitglied Thomas hatte uns diesen Ort wärmstens ans Herz gelegt – und wir sind seiner Empfehlung nur zu gerne gefolgt. Schon beim Ankommen war klar: Hier stimmt die Atmosphäre. Gemütlich, herzlich, unkompliziert 🕯️ – ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt.

Die Geissel überzeugt nicht nur mit ihrem Charme, sondern auch mit einer abwechslungsreichen Speisekarte, die immer wieder regionale Einflüsse aufgreift – ganz im Sinne von Slow Food 🌱 Das Preis-Leistungs-Verhältnis? Wirklich bemerkenswert.

Viele von uns haben sich – natürlich auf Thomas’ Tipp hin 😄 – für die Spaghetti mit Zitronengraspesto entschieden. Ein überraschendes, frisches Gericht, das perfekt zum geselligen Abend gepasst hat. Dazu ein gutes Bier 🍺, lebendige Gespräche und die Freude am gemeinsamen Genießen.

Es war einer dieser Abende, die zeigen, was Slow Food ausmacht: Zeit füreinander, gutes Essen und echte Begegnungen ❤️

Und so viel steht fest: Das war ganz sicher nicht unser letzter Stammtisch in der Geissel!

🥕🐌 Genussführer-Zertifikat für das Restaurant Stappen in Oberkassel 🐌🥕

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Am 16. März 2026 überreichte unser Leitungsteam-Mitglied Karl Hofmann, zuständig für die Genussführeraktivitäten von Slow Food Düsseldorf, das Genussführer-Zertifikat an David Büchner, Inhaber des Restaurants Stappen in Düsseldorf-Oberkassel.

Bei unserem Besuch gab David Büchner spannende Einblicke in seine Arbeit und die Beschaffung hochwertiger, regionaler Produkte. So stammen beispielsweise Beeren und Grünkohl aus Kappes Hamm, einem noch landwirtschaftlich geprägten Stadtteil Düsseldorfs. Gerade bei Fleisch aus der Region zeigt sich jedoch immer wieder eine Herausforderung: Produktion und Nachfrage lassen sich nicht immer leicht miteinander in Einklang bringen.

Auch baulich hat sich einiges getan: Für die kommende Saison wurden die Terrassen an der Luegallee und der Oberkasseler Straße neu gestaltet und erweitert. Insgesamt stehen nun rund 80 Außenplätze zur Verfügung – perfekt für die warmen Monate, denn viele Gäste genießen ihr Essen am liebsten draußen. ☀️🍽️

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und über ein Restaurant, das Regionalität, Qualität und Handwerk so engagiert lebt. Herzlichen Glückwunsch! 👏

🌱🐌 Slow Food Düsseldorf on Tour beim Saatgutfestival am 14. März🌱🐌

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Am Samstag, 14. März, waren wir wieder on Tour – diesmal beim Saatgutfestival Düsseldorf. Trotz regnerischem Wetter war die Veranstaltung so gut besucht wie selten zuvor. Die hervorragende Pressearbeit und das große Interesse an nachhaltiger Ernährung sorgten für einen lebendigen und inspirierenden Tag.

Besonders gefreut hat uns die Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) und Gerdi mit ihrem engagierten Team – ein echtes Dream-Team im Einsatz für Saatgutvielfalt und lebendige Esskultur.

An unserem Slow-Food-Stand konnten wir viele spannende Gespräche mit neugierigen Besucher:innen, Foodies und Interessierten führen. Ein kleines Novum in diesem Jahr: Neben Informationskarten zu den Passagieren der Arche des Geschmacks hatten wir erstmals auch Saatguttütchen zum Sonderpreis dabei. Besonders gefragt war der seltene Römersalat Kasseler Strünkchen – eine alte Sorte, deren Strunk wie ein kleiner Spargel aussieht und geschmacklich an eine spannende Mischung aus Spargel und Kohl erinnert. Viele Besucher:innen waren begeistert, diese besondere Sorte direkt mit nach Hause nehmen zu können.

Auch ein kulinarischer Arche-Passagier durfte nicht fehlen: die Nordhessische Ahle Wurscht. Diese traditionell gereifte Wurst von älteren Schweinen ist geschmacklich intensiv, angenehm trocken und ein wunderbarer Gesprächsanlass, um über handwerkliche Lebensmittelkultur zu sprechen. Wer sie selbst probieren möchte, kann sie übrigens auch bei der Bioland Metzgerei Sassen in Düsseldorf-Benrath erwerben.

Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Gudrun um 14 Uhr über das Projekt Arche des Geschmacks – mit anschließend vielen interessierten Besucher:innen an unserem Stand. Und natürlich der Besuch unseres Mitglieds Sabine mit Freundinnen, die auch direkt diverses Saatgut für Passagiere bei uns mitnahm.

Wir blicken zurück auf einen Tag voller Begegnungen, inspirierender Gespräche und großer Begeisterung für alte Sorten und regionale Spezialitäten – und freuen uns schon jetzt auf das Saatgutfestival im nächsten Jahr.

Ein herzliches Dankeschön auch an Michael Bonke für die tolle Organisation! 🌿

Große Tafelrunde in Mönchengladbach am 12. März

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Die erste offene Tafelrunde in 2026 in der Familienbildungsstätte MG. Köstlich in guter Gesellschaft gegessen. Das reichhaltige Mitbringbuffet bot etwas für jeden Geschmack. Diverse Brote (meist hausgebacken) zu exquisiter französischer Butter aus dem Urlaub, zweierlei Börek nach türkischer und kroatischer Art, verschiedene hausgemachte Salate, gebratenes Hack nach spanischer und thüringischer Art, Leberpastetchen (aus der Heißluftfritteuse!) mit Zwiebelmarmelade, gefülltes Gemüse, Chips vom letzten Grünkohl der Saison, Cremes und Fermentiertes, Wein-Proben mit sachkundigen Hinweisen unserer Unterstützerin Uschi (Weinquelle Wegberg). Unsere Vielfalt bereichert so sehr die Gemeinschaft und den Genuss. Auch die neuen Gesichter strahlten und fanden inspirierenden Austausch über Rezepte, Produkte und gute, saubere und faire Lebensmittel für alle. Die nächste Tafelrunde ist am 8. September.

Genussführergruppe Slow Food Düsseldorf on Tour bei Reinhardt’s 🍽️🐌

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Am 10. März war unsere Genussführergruppe von Slow Food Düsseldorf zu Gast bei Reinhardt's Brasserie in Pempelfort – einem Ort, den wir schon seit einigen Jahren schätzen. Bereits früher haben wir hier einen unserer Stammtische verbracht, und so war die Freude groß, nun wiederzukommen.

Diesmal führte uns unser Engagement für den Slow Food Genussführer Deutschland hierher. Unsere Genussführergruppe besucht regelmäßig Restaurants, um zu erleben, wie handwerkliche Küche, gute Produkte und Transparenz auf der Speisekarte zusammenkommen – und natürlich auch, um gemeinsam zu genießen.

Bei Reinhardt’s konnten wir einen Abend erleben, der genau das vereinte: sorgfältig zubereitete Gerichte, schöne Präsentationen, gute Gespräche am Tisch und die Freude daran, Essen bewusst zu genießen. 🍷🥖

Der Slow Food Genussführer Deutschland empfiehlt Restaurants, die für eine Küche stehen, die gut schmeckt, verantwortungsvoll produziert wird und faire Bedingungen entlang der Lebensmittelkette respektiert. 🌿

Für uns war es ein rundum gelungener Abend – mit vielen Eindrücken, die zeigen, wie lebendig und genussvoll Esskultur in unserer Stadt sein kann.

Was für ein inspirierender Samstagmittag im The Duchy im Breidenbacher Hof Düsseldorf am 7. März✨🐌

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Ein großes Dankeschön an unseren Unterstützer Giuliano Quattrocchi von Bulle Burger, der gemeinsam mit seiner Frau Sophia (beide Mitglieder bei Slow Food Düsseldorf) diesen Austausch möglich gemacht hat.

Karl, Keld und Gudrun hatten die Gelegenheit, Philipp Ferber, Culinary Chef im Breidenbacher Hof, kennenzulernen und mehr über seine Nachhaltigkeitsstrategie zu erfahren. Besonders beeindruckend: Die klare Haltung hinter seiner Arbeit. Ganz oben stehen Wertschätzung für das Produkt, für die Menschen und für die Partnerbetriebe.

Eine liebevoll gestaltete Broschüre gibt Einblick in die Höfe und Produzenten, mit denen über viele Jahre vertrauensvolle Partnerschaften entstanden sind – und von denen die Produkte für das Restaurant bezogen werden.

Man kann in wenigen Zeilen kaum beschreiben, mit wie viel Leidenschaft, Überzeugung und Respekt Philipp und sein Team arbeiten. Genau das lässt unsere Slow-Food-Herzen höher schlagen. ❤️

Wir freuen uns sehr auf weitere Gespräche, neue Ideen und vielleicht auch auf gemeinsame Aktivitäten mit Philipp Ferber, seinem Team und dem Breidenbacher Hof.

Vielen Dank für diesen wunderbaren ersten Austausch!

4. März: Jubiläumsabend mit unseren Unterstützern bei Byliny im Lorettoviertel

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2025 war ein ganz besonderes Jahr für zwei unserer langjährigen Unterstützer: Stefania Lettini von Lettinis in Düsseldorf sowie Ute und Edgar von Spirit of Spice aus Willich konnten jeweils ihr 20-jähriges Firmenjubiläumfeiern. Dazu gratulieren wir allen dreien noch einmal ganz herzlich!

Das haben wir gerne zum Anlass genommen, sie gemeinsam mit dem Leitungsteam von Slow Food Düsseldorf zu einem Abend im Restaurant Byliny im Düsseldorfer Lorettoviertel einzuladen. Bei hervorragender Küche und passenden Weinen entstand eine sehr angenehme Atmosphäre für viele gute Gespräche über die Slow-Food-Idee, über gute Produkte und über die Menschen, die dahinterstehen.

Besonders spannend war es zu hören, welche neuen Aktivitäten Stefania Lettini rund um hochwertige italienische Lebensmittel in Düsseldorf plant. Mit Lettinis betreibt sie nicht nur einen beliebten Onlineshop, sondern auch ein Ladengeschäft in der Jahnstraße in Düsseldorf, in dem sich viele besondere italienische Spezialitäten entdecken lassen.

Auch Ute und Edgar von Spirit of Spice haben uns wieder mit neuen Gewürzideen und ihrer großen Leidenschaft für außergewöhnliche Aromen begeistert. Wer ihre Gewürze nicht nur online bestellen möchte, kann diese nach Vorbestellung und Terminabsprache auch persönlich in Willich abholen.

Es war ein rundum gelungener Abend – und wir freuen uns schon sehr auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten.

Wer Lettinis oder Spirit of Spice noch nicht kennt, sollte unbedingt einmal in den jeweiligen Onlineshops stöbern. Dort gibt es viele besondere Produkte zu entdecken.

Schneckentisch "Bei Nina & Paul" in Mönchengladbach am 23. Februar

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Unser neuer monatlicher Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten führte uns an einem Montag zum Mittagstisch in die Betriebsgastronomie des Mönchengladbacher Polizeipräsidiums. Unser Plan, die Kultur des geselligen Ausgehens zum Essen in allen Formen des kulinarischen „Restaurierens" zu pflegen, scheint aufzugehen. Sage und schreibe 24 Mitglieder und Freunde der Schnecke verbrachten eine sehr leckere und unterhaltsame Mittagspause in der schönen, offen gestalteten Kantine unter neuer, hochprofessioneller Leitung.

Chef und Gastgeber Paul Bednarczyk fand die Zeit, uns persönlich sehr freundlich zu begrüßen. Er berichtete über moderne Gemeinschaftsverpflegung und ambitionierte Pläne u.a. mit Veranstaltungen wie Krimidinner. Was für ein Humor in dieser Location. Auf der Tageskarte stand übrigens - sehr gelungen - feines Ibericofilet oder ein Linsenbratling an Spitzkohl und Drillingen.
 

Kochabend „Skandinavische Winterträume“ mit Keld am 21. Februar

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Manche Träume werden wahr. Und wir waren alle mehr als happy, diesen tollen Kochabend mit Keld zusammen genießen zu dürfen!

Ein traumhaft abgestimmtes Menü unter absolut professioneller Anleitung durch Keld, der im eigenen Restaurant und in einer Vielzahl gehobener Gastro-Betriebe mit seinem Können & seiner Liebe zu guten Produkten viele Gäste begeistert hat. Was für ein „Geschenk“, dass Keld Mitglied bei uns ist!

Die Bezugsquellen der einzelnen Produkte benennen wir bei Interesse natürlich gerne. Wie immer stammten, diese wo möglich aus der Region und der Skrei fast fangfrisch von der Zeelandia.

Das Menü war so ausgewogen und schmackhaft, dass es schwerfällt einen Favoriten zu benennen. Und wenn, dann bekommt der geräucherte Skrei vielleicht noch ein I-Tüpfelchen on top.

Wir haben viel gelernt, nicht nur über die zum Beispiel raffinierte Zubereitung von Kräuterseitlingen – auch über die gekonnte Präsentation auf dem Teller!

Wer es absolut nicht erwarten kann bis wir Slow Foodies wieder die Freude haben mit Keld gemeinsam kochen zu dürfen: Keld kocht auch bei „Kochen am Carlsplatz by Peter Kersten“ (Peter hat vor einiger Zeit die Kochschule von Frank Petzchen übernommen). Ab und ab ist Keld aber auch als Privatkoch unterwegs (hier sein Mailadresse für Anfragen: info@keld-matthiesen.de).

Wer Lust hat, mal bei uns reinzuschnuppern – die topaktuellen Infos gibt’s am 15. eines jeden Monats im Newsletter

https://www.slowfood.de/netzwerk/vorort/duesseldorf/@@newsletter_subscribe

Fischessen am Aschermittwoch in Mönchengladbach


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Das „traditionelle“ Fischessen der Niersschnecken war wieder ein schönes Fest. Die Forellen kamen aus der Teichwirtschaft Humberg in Brüggen und wurden erst am Nachmittag geschlagen. Diese Qualität ist nicht zu überbieten. Milch, Sahne, Joghurt kamen ebenfalls aus regionalen Betrieben mit Hofmolkerei. Das Rapsöl kam aus der Mühle vom Volksverein MG, die Kartoffeln aus Willich, anderes vom Biohof und Wochenmarkt und die Salatblättchen vom Kölner Palm und Kasseler Strünkchen aus unserem Archebeet im Urban Gardening in Rheydt.

Das schlichte Menu: Chicoree-Schiffchen und Rote-Bete-Spießchen, hausgemachtes Baguette - Forelle Müllerin mit Spitzkohlsalat und Niederrheinische Endivien untereinander - Hang-op mit beschwipsten Blutorangen – besonderer Dank an Sabine und Maria!

Zum Dessert las Bernd passend aus dem schönen Band „Blutorangen“ unseres Slow-Food-Freundes Peter Peter aus München über dessen Reise zu den Zitrusfrüchten Italiens vor. Und Martin machte zum Abschluss den musikalischen Rausschmeißer mit Seemannsliedern auf dem Akkordeon. (Das mit dem Rausschmeißen wäre fast schief gegangen. So gesellig wurde es noch.)


Unsere "Arche des Geschmacks" am 8. Februar in Mönchengladbach

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Tolles Networking bei der Saatgut-Tauschbörse von Transition Town in der Volkshochschule. Pläne mit der regionalen Solawi Neuenhoven vor den Toren der Stadt Mönchengladbach geschmiedet. Und mit unserem Freund Niklas ❤️ ein neues Mitglied für die Slow Food Youth Deutschland gewonnen. Im Vortragsprogramm wieder die Arche des Geschmacks mit vielen Fotos aus dem Urban Gardening im Maria-Lenssen-Garten in Rheydt vorgestellt. Bei Interesse zeigen wir euch gern alles vor Ort. 

🐌🍔❤️ TOPF AUF DECKEL – WENN HERZEN UND HALTUNG SICH FINDEN ❤️🍔🐌

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Manchmal fühlt es sich einfach richtig an. Und genau so fühlt sich es sich mit unserem neuen Unterstützer an: Bulle Burger❤️

Wir lieben gute, saubere & faire Produkte – und genau dafür steht auch Bulle Burger mit jeder Faser. Umso größer ist unsere Freude, dass Giuliano, Geschäftsführer von Bulle Burger, uns ab sofort mit seinem großartigen Team unterstützt 🍔✨

Wer Bulle Burger und die „Bulle Family“ noch nicht so gut kennt, dem legen wir ans Herz:

👉 Taucht ein ins Bulle-Universum: Das ganze Team steht für absolute Produktliebe. Eine tiefe Überzeugung und Fokus auf Qualität, Herkunft und Verantwortung ❤️ 🌱 Bio, wo immer es geht. Regionale Produzenten gehören dazu.

🚫 Lebensmittelverschwendung? Ein klares No-Go🔥 „Sold Out“ist kein Makel, sondern Haltung! Wenn alle Produkte verkauft sind, werden die Filialen geschlossen. Vorbestellung ist möglich, Lieferservice geht auch – aber Wegwerfen von Lebensmitteln ist ein totales NO GO.

Giuliano versteht die Sold-out-Philosophie von Bulle Burger – und auch die der Bulle Bäckerei. Genau das verbindet uns 🐌❤️

Wir freuen uns riesig über diese Unterstützung – und noch viel mehr auf gemeinsame Aktionen, Ideen & Begegnungen rund um ehrliche Produkte und echtes Handwerk 🍞🍔✨

Was für ein wunderbarer Auftakt ins neue Jahr 💫 Danke für euer Vertrauen. Danke für eure Haltung. Auf alles, was kommt ❤️🐌🍔

🐌❤️ Eine tolle Tafelrunde Düsseldorf am 3. Februar 2026

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Was für ein Abend! Unsere Slow-Food-Tafelrunde in der DRK-Familienbildungsstätte Düsseldorf war genau das, wofür wir stehen: offen, herzlich, gemeinschaftlich – und voller Genuss 💚✨

Ein riesiges Dankeschön an unser Mitglied Tobias, der diese wundervolle Location für uns entdeckt und möglich gemacht hat 🙏

🍽️ Bring a Dish. Share a Table.- so das Motto des Abends.

Der Tisch? Der war bunt & üppig. Einfach wow:

🥖 Sagenhaftes Brot von der @Bulle Bäckerei

🐟 Ein umwerfender Ölsardinen-Dip von Claus (der STAR des Abends!!!)

🫒 Zweierlei Olivenpasten

🧀 Fantastische Bio-Käse & Schweizer Spezialitäten – mitgebracht von Yasemin, Käse-Sommelière und Inhaberin der @Käsekutsche

🥗 Fenchel-Orangen-Salat mit herrlich aromatischen Taggiasca-Oliven

🥗 Couscous-Salat mit Roter Bete & Feta

🌱 Fabelhaft marinierte Lauchstangen

🍝 Tortelloni-Auflauf

🥚 Eiersalat & 🥗 Geflügelsalat

🥧 Quiche (und wahrscheinlich sogar mehr als eine 😉)

🍎 Apfelkuchen mit Sahne

🍓 Quark-Dessert mit Himbeeren

🍮 Grießflammerie mit Kompott

Es war einfach ein rundum gelungener Abend. Gute Gespräche, gemeinsames Probieren – und dieses Gefühl: Kann ein Restaurantabend eigentlich netter und leckerer sein?

Unsere Antwort: Ja. An einer gemeinsamen Tafel. 🐌❤️

 

🌿 Ausblick -> Ganz klar: Die Tafelrunde kommt ab sofort öfter ins Düsseldorfer Jahresprogramm!

📅 Im Mai treffen wir uns wieder – diesmal frühzeitig angekündigt.

👩‍🍳 Davor sehen wir uns schon zum skandinavischen Kochabend mit Keld in der Kochwerkstatt 🇸🇪❄️

Bis ganz bald – wir freuen uns auf euch! 🐌✨

Übergabe von Urkunde und Siegel 2026 für das Loft Marktrestaurant am Carlsplatz


Seit Juni 2025 ist das Loft das fünfte Restaurant im CV Düsseldorf. Am 2. Februar 2026 haben wir Urkunde und Siegel an Annika Rörig, Mitinhaberin, vom Loft Marktrestaurant übergeben.

Das Loft Marktrestaurant auf dem Düsseldorfer Carlsplatz steht für eine authentische, regionale, frische Küche. Beginnend morgens mit herzhaften oder süßen  Frühstücksvarianten, gibt es mittags klassische deutsche Hausmannskost, Pinsa oder diverse Bowls. Dazu werden sorgfältig ausgewählte Weine serviert.
Zutaten für die angebotenen Gerichte stammen überwiegend von Ständen des Carlsplatzes (z.B. der Metzgerei Schlösser.

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"Vorsicht Lecker": Auswärtsspiel der Niersschnecken am 24.01. in Frechen

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Auf Einladung des Conviviums Köln waren wir zu Besuch im Keramikmuseum Keramion. Neben tollen Scherben gab es ebensolche Schokolade als Trunk und Trüffel zu verkosten. Wir pflegen gern die gute Nachbarschaft der rheinischen Schnecken.

Erster Schneckentisch am Dreiundzwanzigsten (Januar) in Willich

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Schöner Auftakt unseres neuen monatlichen Ausgehformates im Slow-Food-Genussführerrestaurant „Landwirtschaft“ auf dem Berderhof in Willich-Schiefbahn. In geselliger Runde konnten wir Gastgeberin Anja Heyes und Chef Florian Skodda die Urkunde für 2026 überreichen. Beim „Schneckentisch“ geht es uns darum, das zwanglose kulinarische Ausgehen mit Freunden und Gleichgesinnten in der ganzen Vielfalt zu pflegen, die unsere Region gastronomisch zu bieten hat. Ein kultureller Schatz, der Zuspruch und Übung braucht. Unser nächster Schneckentisch im Februar führt uns zum Mittagstisch zu „Nina & Paul“ in Mönchengladbach. Vorschläge und "Patenschaften" für weitere Termine sind herzlich willkommen.

🐌 Schneckenpost aus dem Veedel – Stammtisch em Veedel „Im Dom“ 🐌

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Am 21. Januar 2026 war es endlich so weit:
Nach vielen Jahren Pause ist unser Stammtisch em Veedel wieder aufgelebt – und wie! In der wunderbaren, gemütlichen alten Hausbrauerei Brauereigaststätte Im Dom haben wir einen rundum gelungenen Abend erlebt.
🍻

Deftige, bodenständige Küche, geschmacklich hervorragend zubereitet, dazu verschiedene Biere, die neugierig probiert und genossen wurden – genau so fühlt sich Slow Food an. 😋
In bester Stimmung ging es in den Gesprächen um unsere kommenden Veranstaltungen: große Vorfreude auf die Tafelrunde in Düsseldorf am 3. Februar 
🥗✨ und lebhafte Diskussionen über unsere Sizilienreise im Oktober 🌋🍋.

Die Slow Foodies waren sich einig:
Dieses Format wollen wir unbedingt weiterleben lassen. Gut essen, gut trinken, gut sprechen – im Veedel und darüber hinaus.
💚

👉 Wer noch Lust hat, bei der Tafelrunde dabei zu sein, kann sich hier anmelden:
https://www.slowfood.de/netzwerk/vor-ort/duesseldorf/termine-2/tafelrunde-potluck-dinner

🥬✨ Winterlicher Genuss zum Jahresauftakt ✨🥕
Rückblick: Kochabend „Winterliches Genussmenü“ am 17. Januar ❄️🍲

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Was für ein wunderbarer Start ins neue Jahr! Unser erster Kochabend 2026 stand ganz im Zeichen von Wärme, Erdung und echter Winterküche – saisonal, gemeinschaftlich und voller Genuss, ganz im Sinne von Slow Food 🐌

Ein riesiges Dankeschön geht an Antje, Andreas und Petra, die diesen Abend vorbereitet, konzipiert und mit großer Professionalität durchgeführt haben. Das Menü war bis ins Detail durchdacht, hervorragend abgestimmt und mit viel Ruhe, Wissen und Freude vermittelt. 💚

Gemeinsam mit vielen interessierten Foodies haben wir geschnippelt, gerührt, probiert und gekocht, was das Zeug hält – eine echte Gemüseschlacht 🥕🥬🥔, begleitet von guten Gesprächen, konzentrierter Arbeit am Herd und viel gemeinsamer Freude. Die Stimmung: gemütlich, offen und sehr genussvoll.

🍽️ Auszüge aus unserem winterlichen Genussmenü:
– Erfrischender Winterobst-Smoothie
– Rote-Bete-Tatar mit Buchweizenwaffeln
– Rote Bete mit feinem Senfschaum
– Grünkohl Mac & Cheese
– Pichelsteiner Eintopf
– Maronen-Mascarpone-Dessert

Geschmacklich war das Menü ein echtes Highlight – herzhaft, ausgewogen, wärmend und wunderbar saisonal. ❄️✨

🛒 Regional & bewusst eingekauft haben wir u. a. bei
👉 Fleischerei Erkes
👉 Bioland Lammertzhof

Genau so lieben wir es: gute Produkte, transparente Herkunft und Wertschätzung für handwerkliche Betriebe aus der Region. 💚

Danke an alle, die dabei waren – wir nehmen viel Inspiration, Genuss und Gemeinschaftsgefühl mit und freuen uns schon auf die nächsten Kochabende mit euch bei Slow Food Düsseldorf 🐌

 Genuss & große Freude in Korschenbroich bei der Verleihung des Genussführer-Zertifkats am 28. Dezember

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Was ist eigentlich der Genussführer von Slow Food Deutschland?
Kurz gesagt: Er ist ein Wegweiser zu Restaurants, die für gut, sauber und faire (Produkte) und handwerkliches Kochen stehen. In den Convivien von Slow Food Deutschland testen aktive Mitglieder in regelmäßig Restaurants, die den Slow-Food-Prinzipien entsprechen. Die Betriebe werden mehrfach besucht und jährlich erneut bewertet – mit Sorgfalt, Erfahrung und viel Leidenschaft für gutes Essen.

Am Samstag, 28. Dezember, durften Antje und Andreas aus dem Team von Slow Food Düsseldorf als Patenteam das neue Genussführer-Zertifikat an Carmen Stappen vom Gasthaus Stappen überreichen – und das ganz persönlich bei einem Abendessen. 💚

Gelobt wurden erneut die herausragenden Gerichte, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch echte Augenweide auf dem Teller sind. ✨🥕
Im Gespräch berichtete Carmen Stappen außerdem von den
 positiven Entwicklungen nach dem Umbau, der Erweiterung um Hotelzimmer und von einem starken Team: 13 Köchinnen und Köche, mehr Ausgleich, mehr Zufriedenheit – und seit rund einem Jahr wieder 7 Tage die Woche geöffnet. Auch die Öffnung zwischen den Jahren war ein voller Erfolg.

Besonders freuen wir uns über den Blick nach vorn: Für 2026 gibt es bereits gemeinsame Pläne für eine Slow-Food-Veranstaltung in Korschenbroich, zusammen mit weiteren Unterstützer:innen und Partnern. 🤝🌿

Wir sagen Danke und wünschen dem gesamten Team rund um Carmen und Franjo Stappen weiterhin viel Erfolg, ein glückliches Händchen – und freuen uns schon jetzt auf alles, was kommt! 💫

„Vorglühen“ der Niersschnecken auf dem Weihnachtsmarkt am 23. Dezember
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Zur Steigerung der Vorfreude auf die Feiertage und auf das neue monatliche Ausgeh-Format „am Dreiundzwanzigsten“ trafen sich ein paar Mitglieder recht spontan auf den ein oder anderen Glühwein oder Punsch am 23.12. in Rheydt. Bei guter Laune und Winterwetter kam das Jahr im Westen des Conviviums zu einem schönen Finale. Wir freuen uns auf gesellige Schneckentische in 2026.

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