Chronik 2021

Wir starten nach dem "Frustjahr" 2020 mit Spätfrost zu den Eisheiligen und dem Mehltaubefall im Spätsommer wieder durch. Mit Andreas Roppel haben wir einen gelernten Wienbautechniker gewinnen können, der uns in den nächsten Jahren anleiten und den Wein ausbauen wird.

Samstag, 13. Februar 2021

IMG_0048.JPGBei schönstem Wetter haben wir wieder unsere Arbeit im Weinberg begonnen! Trotz der eisigen Kälte von ca. 10 ° Celsius fand sich eine starke Truppe im Ickelheimer Schlossberg ein, um am vergangenen Samstag um 11:00 Uhr zusammen mit Andreas Roppel, unserem „neuen Winzer“, mit der Arbeit im Weinberg zu beginnen. Aufgrund des reichlichen Schnees in dieser traumhaften Winterlandschaft haben wir die Autos sicherheitshalber sicher am ersten Zufahrtsweg gepackt und sind dann bepackt mit unseren Gerätschaften und Brotzeit den letzten Kilometer zum Weinberg marschiert. 

Dort haben wir die Reben von den Gummis befreit, die zum Anbinden gedient hatten, um beim nächsten Mal zügig mit dem Rebschnitt vorzukommen. Gesagt getan, die Sonne, der strahlend blaue Himmel und die gute Luft taten ein Übriges die Arbeit gemeinsam in gut zwei Stunden zu bewältigen. Die verdiente Brotzeit haben wir in der dann schon wärmenden Sonne im Weinberg genossen – Leberkäs‘ vom Metzger Brand, Krapfen von der Bäckerei Wimmer!

Samstag, 20. Februar 2021

Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen schon im zweistelligen Bereich! Der Schnee, durch den wir am letzten Samstag zum und durch den Weinberg gestapft sind, war komplett weggeschmolzen, ein Hauch von Frühling lag in der Luft. Was will man mehr, um einen Tag im Weinberg mit Arbeit zu verbringen?

Richtig – eine Anleitung durch Andreas Roppel in den sanften Rebschnitt! Also, runter mit dem rausgewachsenen Reben, denn wir wollen die Rebstöcke von Grund auf neu aufbauen. Das heißt zunächst, jeden Rebstock einzelnen zu betrachten und in möglichst so herunterzuschneiden, dass wir einen Rebkopf in ca. 70 – 80 cm wieder bilden können. Dann den Stock säubern, also altes und totes Holz entfernen. Nun noch „schnell“ den Kopf im Boden freilegen und dort alles überflüssige erst einmal wegschneiden, einen kräftigen Trieb (für die Zukunft) auf zwei Augen zurückschneiden. Dabei schön durch die Reihen arbeiten, damit danach alles seine Ordnung hat.

P1040263.JPG Gesagt, getan, nach drei vier Übungsstöcken gingen wir mit vereinten Kräften und einer Gruppe von sieben „Rebschneidern“ mit Unterstützung von Andreas ans Werk, während die andere Gruppe mit vier Frau/Mann sich daran machte, den Boden um die Rebstöcke zu lockern. Ziel war es hier, Luft an die Reben zu bekommen, was auch einem möglichen Pilzbefall entgegen wirken soll. Beim Schneiden taten wir uns doch teilweise etwas schwer, zu stark waren die Auswucherungen, die sich in den  letzten Jahren aufgebaut hatten. So blieb uns oft nichts Anderes übrig, als mit der schweren Gartenschere von Antje und Martin einen radikalen Rückschnitt durchzuführen. Wir hoffen natürlich, dass sich diese Stöcke von selbst regenerieren können. Das wird allerdings erst die weitere Entwicklung zeigen! Am Ende des Tages hatten wir den schwierigsten Teil des Weinbergs fast komplett in Form gebracht, ein Großteil der Rebstöcke war gehackt.

Samstag, 27. Februar 2021

Auch an diesem Samstag waren wir bei schönstem Wetter im Ickelheimer Weinberg. Pünktlich um 10:00 Uhr fand sich eine 10 Frau/Mann (nun, ein Mann, Norman, Sohn von Andreas Roppel, wird sich noch in die Weinbergsarbeit einarbeiten), um mit Scheren und Hacken dem Weinberg eine weitere Form zu verpassen. Und so haben wir uns bis zur Mittagspause durch den steilen, ziemlich verwucherten Teil des Weinbergs gearbeitet, und den Reben unter Anleitung von Andreas einen „sanften“ Schnitt verpasst. Eine kleinere Gruppe hat in der Zwischenzeit fast alle übrigen Rebstöcke vom Unterwachs befreit, wir  hoffen, dass sie uns diese Arbeit mit kräftigem Wuchs danken werden.

 Nach der Mittagspause mit schönem Blick auf die Frankenhöhe haben wir uns an die Queranlage auf der rechten Seite des Weinbergs gemacht. Dort ging die Arbeit zwar wesentlich leichter von Statten, allerdings lies gegen Nachmittag die Konzentrationsfähigkeit doch etwas nach…So haben wir beschlossen, die Arbeit am nächsten Samstag fortzusetzen!

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