Besuch bei der Bäckerei Soller

Wie entsteht eigentlich ein Brot mit Charakter? Dieser Frage sind wir bei unserer Exkursion zur Bäckerei Soller nachgegangen. Dabei konnten wir einen Einblick in ein Handwerk gewinnen, das man im fertigen Brot kaum noch erkennen kann: die Kunst der langen Teigführung.

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Bäckermeister Franz Soller nahm uns mit in seine Backstube und erklärte, warum Zeit für ihn eine der wichtigsten Zutaten ist. Durch lange Fermentationsprozesse entwickeln sich Aromen, Struktur und Bekömmlichkeit auf natürliche Weise – ein Unterschied, den man nicht nur verstehen, sondern auch schmecken kann.

Besonders wertvoll war der Blick hinter die Kulissen: Wir erfuhren, welche Überlegungen und Arbeitsschritte hinter einem handwerklich hergestellten Brot stehen und warum traditionelle Verfahren heute keine Selbstverständlichkeit mehr sind.

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Genau solche Begegnungen möchten wir mit unseren Aktivitäten ermöglichen. Sie bringen Menschen mit Erzeugern und Handwerkern zusammen, machen Wissen direkt erfahrbar und zeigen, was in regionalen Lebensmitteln steckt, bevor sie auf unserem Teller oder in unserer Einkaufstasche landen.

Auf Slow-Food-Exkursionen entdecken wir nicht nur besondere Betriebe, sondern entwickelt oft auch einen neuen Blick auf alltägliche Lebensmittel. Wir freuen uns darauf, diese Entdeckungsreisen fortzusetzen.

Die Bäckerei Soller wird im Einkaufsführer empfohlen.

Der schönste Teil von Slow Food: gemeinsam genießen

Nach vielen Eindrücken aus der Backstube fand unsere Exkursion ihren genussvollen Ausklang im Braugasthof Jakob in Nittenau.

Bei gutem Essen und anregenden Gesprächen wurde deutlich, dass Slow Food weit mehr ist als der Besuch eines interessanten Betriebs. Erst wenn Erlebnisse gemeinsam geteilt werden, entstehen Begegnungen, neue Gedanken und oft auch neue Freundschaften. Was tagsüber entdeckt wurde, fand am Abend seinen Platz am gemeinsamen Tisch.

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