2012.03.10 Bonbonmacher

Besuch beim Bonbonmacher 10.03.2012

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Eingerahmt von großen und kleinen Blechdosen, die früher mal Hustelinchen oder Rachengold frisch hielten, legte er los mit Theorie und Praxis.

 

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Cartoon: Peter Krüger 

Auf dem Gas- kocher war schon der große Kupferkessel mit den Grund- zutaten gefüllt: Zucker, Honig und Glukosesirup werden gekocht und dann mit hochwertigem natürlichem Sirup (hier Himbeere) aromatisiert.

In alte Metallformen gegossen, schnell ein Holzstäbchen zugesteckt, so wurden zu unserer Überraschung richtig schöne Lutscher draus.

 

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Im Gegensatz zu den maschinell hergestellten Lutschern waren es richtige Kunstwerke, wie Hasen, Kreisel oder Fische. Aber Vorsicht - immer lutschen und nicht versuchen abzubeißen!

Hier in der Gegend sagte man früher übrigens "Steckenklümpchen" dazu. 


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Wird die Masse zu losen Bonbons verarbeitet, wird sie bei entsprechender Temperatur durch eine Walze gegeben.

Durch entsprechende Einsätze, bzw. durch die verschiedenen Extrakte, werden dann die herrlich altmodischen Himbeerbonbons draus, oder Seidenkissen, oder Eifelbrocken, oder Goldnüsse, oder, oder...


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Ein schönes traditionelles Handwerk, das da in der Eifel noch gepflegt wird. Wir freuen uns schon, wenn Herr Gerhards mit seiner Kollegin im September zum Kunsthandwerker Markt wieder nach Aachen kommt.

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Seit 25 Jahren besuchen sie Kunst- und Handwerkermärkte vom Bodensee bis zur Ostsee und sind auf den traditionellen Veranstaltungen, wie z.B. dem Aachener Weihnachtsmarkt, zu finden.

Die Wegbeschreibung finden Sie auf der Homepage der Bonbon-Manufaktur unter "Kontakt"

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Text: Gaby Kaus    Fotos: Lutz Schwittmann