Bonner Saatgutfestival

Bonner Saatgut-Festival – ein voller Erfolg

09.03.2013

„Saatgut ist Kulturgut“. Unter diesem Motto fand am 9. März erstmals ein Saatgut-Festival in Bonn statt, von dem mit Sicherheit alle, die dabei waren, sagen können: Es war ein voller Erfolg. Eingeladen hatten der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) und die Bonner Bürgerinitiative Nutzpflanzengarten Poppelsdorf, die nicht nur die NRW-Stiftung Umwelt und Entwicklung als Förderer, sondern auch zahlreiche Initiativen und Organisationen fürs Mitmachen gewonnen hatten. Einen Tag lang präsentierten sich Aula, Flure und Klassenräume des Clara-Schumann-Gymnasiums als ein bunter Markt der Vielfalt und des Ideenreichtums rund um das Thema Alte Nutzpflanzen, ihren Erhalt, ihre Kultur und die Köstlichkeiten, die sich daraus zubereiten lassen. Hier zeigte sich wieder einmal: Wo es um Lebens-Mittel geht, kann ein hochpolitisches Themen durchaus auch seine genussvollen Seiten haben. Dass Slow Food hier nicht fehlen dürfe, verstand sich für unser Bonner Convivum von selbst, allen voran unser Mitglied Erika Altenburg. Sie hatte sogar eine „tragenden Rolle“, denn sie moderierte gut gelaunt und kenntnisreich den ganzen Tag über das abwechslungs- und informationsreiche Bühnenprogramm. Aber auch mit unserem Info-Stand hatten wir ins Schwarze des Besucherinteresses getroffen. Vom ersten Moment an waren wir umringt von Menschen, die mehr wissen wollten über die Slow-Food-Idee und unserer konkrete Arbeit vor Ort. Unsere mitgebrachten Arche-Passagiere – der Blaue Frühburgunder von der Ahr, der Ostheimer Leberkäs, das Filder Weinkraut und der köstliche Sekt von der Champagnerbratbirne – fanden begeisterte Abnehmer und sicherlich viele neue Liebhaber. Auf den ausliegenden Listen fanden sich am Ende des Tages die Namen vieler, die Interesse an weiteren regelmäßigen Informationen bekundet haben. Vielleicht können wir demnächst das eine oder andere neue Mitglied in unseren Reihen begrüßen. Dass Slow Food seit Jahren schon ein weltumspannendes Netzwerk ist, wussten wir natürlich längst. Eine lebendige Bestätigung dafür aber war unser erster Standbesucher: ein Mitglied des Conviviums Peking.

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