Convivium Sauerland

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Neuigkeiten aus dem Convivium 2017/12

10 Jahre Slow Food Sauerland

Slow Food Sauerland feiert zehnjähriges Bestehen in der GEFU Kochakademie in Eslohe

Am Samstag, 18. November trafen sich einige Mitglieder von Slow Food Sauerland bei einer „Verabredung zum Kochen“ in Eslohe, um das zehnjährige Jubiläum zu feiern. Als besondere Gäste begrüßte das Leitungsteam Rudolf und Marlene Schillheim, die als Unterstützer der Slow Food Philosophie großzügig die Räume der GEFU Kochakademie zur Verfügung stellten, sowie den Gründer der Gruppe Sauerland Ralf Blümer (Bergdorf Liebesgrün) und Gert Dirkwinkel vom Nachbarconvivium Südlicher Teutoburger Wald. Nach einem Spritzigen Auftakt mit Sekt und Ziegenkäse-Pralinen wandte man sich dem eigentlichen Grund des Treffens – gemäß dem Slow Food Motto „Gut.Sauber.Fair“ - dem gemeinsamen Kochen und Genießen zu.

Das Leitungsteam hatte Rezepte mit Zutaten aus der Region, zum Teil aus dem erst kürzlich erschienenen Kochbuch mit regionalen Gerichten aus dem Sauerland von Ira Schneider sowie aus dem Hause GEFU zusammengestellt und die entsprechenden Zutaten aus regionalem Anbau und heimischer Zucht besorgt. Nachdem sich die Gruppe zuerst mit Miniaturen aus der heimischen Küche der TeilnehmerInnen gestärkt hatte (Roquefort-Trauben-Terrine, Wachtel-Häppchen, Wildschwein-Salami und Potthucke-Rauten mit Schinken) machte man sich in kleinen Gruppen an die Herstellung des Menüs

Iras Kartoffelsuppe mit Schmand und Schinken-Chip, Pfefferpotthast vom Arche Passagier Rotes Höhenvieh mit Gemüse-Nudeln a la GEFU und Backofenkartoffeln, Winterberger Joghurt-Speise mit Kürbiskernöl-Eis auf Beerenspiegel,und abschließend Dreierlei vom regionalen Bauernkäse mit Weinbergpfirsich-Chutney und Wormbacher Walnuss-Baguette.

Sowohl das gemeinsame Kochen als auch das anschließende Genießen machte allen Anwesenden große Freude. In geselliger Runde und bei lebhaften Diskussionen wurde das Menü genossen und der rege Austausch über die Slow Food Ziele und Grundgedanken, bei denen der Respekt vor der heimischen Natur und einer nachhaltigen Landwirtschaft, das Aufspüren von regionalen Besonderheiten (wie z.B. das vom Aussterben bedrohte Rote Höhenvieh), die Information und Aufklärung von Verbrauchern über Produktion und Handel im Mittelpunkt sowie die Differenzierung und Differenzierung des Genusses im eigenen Lebensbereich im Mittelpunkt standen. Zum Beispiel wurde das bereits erwähnte Rote Höhenvieh aus dem Sauerland erst vor kurzem durch eine Initiative von Slow Food Sauerland in die Arche des Geschmacks aufgenommen.

Darin finden sich alte Haustierrassen und Obst- und Gemüsesorten, die vor allem aus finanziellen Gründen wie geringere Ernteerträge oder schwierigere Aufzucht kaum noch bekannt sind und vor dem Aussterben stehen. Wie können solche Sorten und Rassen, die wesentlich besser und intensiver schmecken gerettet werden? Indem man sie isst: Angebot und Nachfrage sind entscheidend! Die Teilnehmer waren sich zum Abschluss einig: es war ein gelungener und anregender Abend.

Monika Erbeling

Verwendete Kochbücher:

Schneider, Ira „Sauerländische Küchenklassiker“, Wartberg Verlag 2017, 14,90 € (mit Widmung auch erhältlich über die Autorin info@ira-schneider.de)

GEFU® „Spiralize it! Spaghetti aus Gemüse und Obst“, 7,99 € www.gefu.com


Neuigkeiten aus dem Convivium 2017/11

Neuigkeiten aus dem Convivium 2017/ 11:

Wir feiern das zehnjährige Bestehen von Slow Food Sauerland“ Slow Food Sauerland wurde im November 2007 von Ralf Blümer (Schmallenberg) und weiteren Slow Food Begeisterten gegründet.

Das ist für uns ein Grund, das zehnjährige Bestehen genussvoll zu feiern!

Wir sind eingeladen, die Kochschule der Firma GEFU in Eslohe zu einer gemeinsamen Kochaktion zu nutzen. Inhaber ist Rudolf Schillheim, seit einigen Jahren Unterstützer der Slow Food Philosophie und renommierter und prämierter Hersteller hochwertiger Küchenwerkzeuge mit dem Motto „Mit GEFU wird jeder zum Kochkünstler.“ Im Mittelpunkt werden regionale Produkte und Gerichte stehen, von uns zeitgemäß und kreativ variiert. Im Hauptgang spielt unser Archepassagier, das Rote Höhenvieh, seine Hauptrolle: das Potthucken-Rezept haben wir bereits 2014 auf der Homepage veröffentlicht. Eine vegatirische Variante ist nach Anmeldung möglich. Vor- und Nachspeisenrezepte entnehmen wir dem druckfrisch erschienenen Kochbuch „Sauerländische Küchenklassiker“ von Slow Food Kollegin und Food-Journalistin Ira Schneider, das sie im engen Kontakt mit Slow Food Sauerland umgesetzt hat. Sie wird uns das Buch persönlich vorstellen. Zum Spritzigen Auftakt servieren wir Sekt mit Ziegenkäsepralinen, begleitet von kleinen regional inspirierten Kostbarkeiten als Gruß aus Eurer/ Ihrer Küche (bitte mitbringen). Nach der festlichen Begrüßung beginnen wir in Gruppen mit der gemeinsamen Kochaktion, eine Mitarbeiterin der Firma GEFU wird uns dabei begleiten und in den kreativen Umgang mit den hauseigenen Kochwerkzeugen einführen. Sicherlich kann dabei die ein oder andere gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk entstehen. Eine Tafelrunde beendet unsere Kochaktion und wir lassen den Tag ausklingen. Wir bitten um Verständnis, dass wir die entstehenden Kosten z.Zt. nicht kalkulieren können, geschätzt werden sie bei etwa 20,00 € liegen und anschließend mit den Teilnehmern abgerechnet. Kinder nehmen kostenfrei teil. Die konsumierten Getränke werden dividuell abgerechnet.


Neuigkeiten aus dem Convivium 2017/9

Aktionstage beim Freilicht Genuss im Freilichtmuseum Detmold am 02./03. September 2017

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Conviviums Südlicher Teutoburger Wald haben wir am Slow Food Stand mit zahlreichen Besuchern und vielen neugierigen Kindern Gemüse vor der Tonne gerettet und für eine schmackhafte Gemüsepfanne geschnibbelt, zubereitet von Gert Dirkwinkel, CV Leiter STW. Als zweites Angebot gab es unsere Sauerländer Potthucke: Wir haben 320 Portionen (!!!), getoppt mit einem Wildkräuter-Dipp und je einer Scheibe Salami vom Roten Höhenvieh ausgegeben, abgewechselt mit ebenso vielen Portionen aus der Gemüsepfanne.

Der Stand war ständig von dichten Trauben interessierter Genießer umlagert: die Potthucke war der Renner des Wochenendes; O-Ton: „Mensch, ist das lecker!“ Geschätzte 300 mal musste das Rezept erklärt werden, verbunden mit intensiven Gesprächen über die Slow Food Idee. Wir waren uns einig, gemeinsam ein sehr erfolgreiches Wochenende gestaltet und erlebt zu haben.


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